Stratos: Baumgartner springt erst am Dienstag

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Das Wetter am Montag lässt einen Ballon-Start nicht zu. Das Wetter am Montag lässt einen Ballon-Start nicht zu. - © APA/Red Bull/Jörg Mitter
Das schlechte Wetter verzögert den Sprung von Extremsportler Felix Baumgartner aus 36.000 Metern Höhe in der Nähe von Roswell im US-Bundesstaat New Mexiko.

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Der 43-jährige Salzburger war am Freitag gerade erst am Startgelände angekommen, als er vom Wetter-Chef des "Red Bull Stratos"-Projekts, Don Day, die schlechte Nachricht erhielt. Eine Schlechtwetterfront mit zu viel Wind von Montag auf Dienstag macht einen Start der Mission nicht möglich.

Kein "Ballon-Wetter"

Über das Wochenende herrschen in der Region deutlich kältere Temperaturen, tiefe Wolken und Nieselregen hängen über den Osten von New Mexiko. Zwar wird sich das Wetter im Anschluss schnell bessern und auch der Himmel aufklaren, die Windgeschwindigkeiten werden sich aber noch in einem Bereich befinden, die "über dem Level für einen sicheren Ballonstart liegen", erklärte Don Day bei einem Briefing. Die vorhergesagten Windgeschwindigkeiten von acht bis 15 km/h direkt am Boden und 15 bis 24 km/h auf Höhe des am Start aufgerichteten Ballon seien zu viel. Insbesondere für den Start braucht es perfekte Wetterbedingungen.

Grünstige Bedingungen

"Die gute Nachricht ist, dass wir bei dieser Wetterkonstellation direkt danach mit einem oder zwei Tagen sehr günstigen Bedingungen für einen Ballonstart rechnen können", erklärte der Experte. Die Verschiebung hatte auf die Vorbereitungen am Boden keinen Einfluss. Bei der Generalprobe in der Nacht auf Samstag wird Baumgartner mit seinem Team exakt jene Abläufe durchspielen, die auch am Dienstag anstehen werden.

Red Bull Stratos bricht Rekorde

Mit dem Sprung soll Baumgartners Traum in Erfüllung gehen, seit fünf Jahren bereitet sich der 43-Jährige auf die Mission "Red Bull Stratos" vor. Dabei sollen vier bestehende Rekorde gebrochen werden: der höchste bemannte Ballonflug (36.576 Meter) sowie der höchste Fallschirmsprung. Baumgartner soll zudem als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrechen. Weiters will er den längsten freien Fall - ungefähr fünfeinhalb Minuten - absolvieren. Den bisherigen Rekord hält seit 52 Jahren Baumgartners Mentor Joe Kittinger, der aus einer Höhe von 31.332 Metern gesprungen ist.

(APA)

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