Stemer räumt Fehler ein, hat aber in der Sache "ein reines Gewissen". - © VOL.AT/ Klaus Hartinger
Stemer räumte am Mittwoch Fehler ein. In der Sache habe er aber weiter “ein reines Gewissen”.
Die “Vorarlberger Nachrichten” hatten am Mittwoch einen Transkriptauszug eines Tonbandschnitts von einem Gespräch Stemers mit Schäffl abgedruckt. Demnach wurde Stemer dabei über eine Schwarzgeldkassa informiert. Stemer betonte, er habe “bisher aus der Erinnerung heraus in Abrede gestellt”, dass von einer Handkassa die Rede war, nach Durchsicht seiner Notizen wolle er seinen Fehler nun zugeben.
Es handle sich um einen “eigenartigen Vorgang”, wenn ein Mitarbeiter bei einem Gespräch mit ihm ein Tonband mitlaufen lasse. Er habe bei dem Gespräch mit Schäffl auch betont, dass die Sache gemeldet werden müsse. Dass die Kassa kurz darauf auftauchte, “deutet auf eine gezielte Aktion hin”. Er sehe sich als “Opfer dieser Geschichte”, so Stemer. Zunächst sei jedenfalls das Ergebnis der Wirtschaftsprüfer abzuwarten, dann könnten Konsequenzen gezogen werden.
Man müsse wissen, dass es massive Differenzen zwischen der Geschäftsführung des Sportservice und den Fachbereichsleitern, auch Vermittlungsversuche von seiner Seite gegeben habe, so Stemer. Die Sache habe sich Mitte Oktober zugespitzt.
“Keßler ist halt kein Formalist, es kann sein, dass er Anordnungen nicht eingehalten hat”, begründete Stemer. Dass Schäffl annahm, dass er aufgrund des freundschaftlichen Verhältnisses des Landesrats zum ehemaligen Ruder-Nationaltrainer Keßler mit seinem Anliegen nicht weiterkommen werde, schloss Stemer nicht aus. Es könne durchaus sein, dass dieser “manchmal tief durchgeschluckt” habe.
Landeshauptmann Markus Wallner (V) habe bei der Aussprache am Vormittag mit ihm die schlechte Optik kritisiert, ihn aber in der Absicht bestärkt, seinen Fehler öffentlich zuzugeben, so Stemer. (APA)
... es scheint mir typisch für diese Lobby - da muß er sicher keine Konsequenz fürchten.
... gleich wie bei den pädophielen Pfaffen, da kommt auch niemals einer in den Knast!
Den Vorarlbergern rate ich nur, weiter schön brav Schwarz zu wählen, damit uns diese noch lange erhalten bleiben!!!
Oder war das auch nur ein Spitzbubenstreich? Egal ob er bleibt oder geht, uns Steuerzahler kostet dieser Mann jedenfalls ein Haufen Geld, so schaut's aus. Was soll der Geiz
Stemer als "armes Bauernopfer" ?
Ich glaub das ganze Gelaber mit "Verschwörungstheroie" haben wir doch schon zu genüge von einer anderen Partei zu hören bekommen !
Wenn Stemer einen Anstand hätte würde er zurücktreten, schon alleine um seiner Partei der ÖVP keinen weiteren "Schaden" zuzufügen !
Ein Beamter nimmt zu einen Gespräch mit einen Politiker ein Tonband mit.Das lässt schon sehr komische Rückschlüsse zu.
und wer bezahlt diese Herren bzw. diese Zustände?
Übrigend mich fragte mein Chef ob ich Freitags ins Büro komme, selbstverständlich ohne Kamera und ohne Tonband.Schöne Feiertage und vielleicht auch ein schönes verlängertes WE.
Solche Aktionen beschädigen das Ansehen der ÖVP auf das Gröbste.
der ÖVP noch weiter beschädigt werden kann. Ich sehe dieses Ansehen schon im tiefen Keller.
Schade, dass aus einem ursprüngöich christlichen Gedanken ein so tiefer Sumpf geworden ist; und dieser Sumpf ist mittlerweile so tief, dass sogar die Absolute drin baden geht;
echt schade...
"Man müsse wissen ..." Mann hat gewusst. Vermutlich schon seit langem.
Ein Spitzbubenstreich, wenn man halt wie Kessler kein Formalist ist und sich nicht an Anordnungen (von wem eigentlich?) hält und ungeniert mit öffentlichen Geldern Daumen mal Pie hantiert? Ist doch wurscht, wenn anderen, ehrlich Bemühten, immer mehr Anrecht auf Fördermittel und effektive Möglichkeiten den Volkssport zu unterstützen gestrichen werden?
Ja - tief durchschlucken ist nur eine der Möglichkeiten, wenn man in "freundschaftliche (oder waren es vielleicht doch unrechtmäßige?) Verhältnisse" zwischen Landespolitiker und deren Zöglinge gerät. Gut gemacht Martin Fässl!
So ist's recht Herr LH Wallner. Ein bissele rügen und miteinander beim Frühstück über die mögliche Optik plaudern. Und zum Darüberstreuen - ein echt guter Tipp. Ist doch gut, wenn seine rechte Hand endlich ehrlich werden darf und nicht weiß, was die Linkederweil tut. Nur beim "Hände in Unschuld waschen" wird eine Hand dreckig bleiben. Welche wird das wohl sein? Da werden die Lehrer aber wütend reagieren, wenn man mit schmutziger Hand an ihre Notenbüchlein, in denen sie jetzt auch noch mit 7 Noten jonglieren müssen, herangeht.