Stemer: Vorarlberg kann Lehrermangel bewältigen - Mehrdienstleistungen sind aber notwendig. - © Bilderbox/Symbolbild
Es seien dazu allerdings Mehrdienstleistungen notwendig, auch werde das Thema Karenzierung restriktiv gehandhabt, sagte Stemer.
Im Vorarlberger Pflichtschulbereich werden im Schuljahr 2012/13 rund 4.200 Lehrpersonen tätig sein, darunter 63 Absolventen der Pädagogischen Akademie als Junglehrer. Weitere 39 Pädagogen kommen aus anderen Bundesländern bzw. Nationen, um in Vorarlberg zu unterrichten. An den Bundesschulen werden 1.829 Lehrer beschäftigt, 83 davon sind neue Lehrkräfte. Einen Mangel an Lehrpersonen gibt es nach wie vor in Mathematik, Physik, Chemie und Biologie sowie in technischen Fächern.
Die Gesamtzahl der Schüler liegt 2012/13 mit 47.487 Heranwachsenden um 405 unter jener des abgelaufenen Schuljahrs. Bereits 2011/12 war die Schülerzahl um 457 Kinder und Jugendliche gesunken. 4.830 Kinder werden als Taferlklassler erstmals die Schulbank drücken, um 70 bzw. 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. An den 274 Vorarlberger Schulen werden heuer voraussichtlich 2.404 Klassen geführt, 1.724 im Pflichtschulbereich (minus 16) und 680 (plus acht) an den weiterbildenden Schulen.
Inhaltlich steht im beginnenden Schuljahr laut Stemer auch heuer die kindgerechte Vermittlung der Grundkompetenzen Reden, Lesen, Schreiben und Rechnen im Mittelpunkt. Weitere Schwerpunkte sind der Übergang der Mittelschule in die Regelschule wie auch die Vorbereitung der neuen Reifeprüfung, die modulare Oberstufe und die Bildungsstandards. Ein besonderes Anliegen sei, dass die Themen Ernährung und Bewegung auch außerhalb des Turnunterrichts in der Schule ankommen. Eine weitere Neuerung in Vorarlbergs Schullandschaft ist die Anlaufstelle “restart”. Dort werden Schülern und Lehrern kostenlose Einzel-Mentalcoachings angeboten.
(APA)
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