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Steigende Nachfrage nach Osthelferinnen

Die Situation für Osthelferinnen hat sich in Vorarlberg deutlich verbessert. Sie wurden zu einer wichtigen Stütze im heimischen Pflegesystem. Die Situation für Osthelferinnen hat sich in Vorarlberg deutlich verbessert. Sie wurden zu einer wichtigen Stütze im heimischen Pflegesystem. - © VMH
von VN/Marlies Mohr - Dornbirn – Sie werden dringend gebraucht. “Osthelferinnen sind die Leistungsträgerinnen in der ambulanten Pflege“, bestätigt der Geschäftsführer des Betreuungspools Vorarlberg, Mag. Harald Panzenböck im VN-Gespräch.

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Vor vier Jahren wurde ihre Tätigkeit per Gesetz aus der Illegalität geholt, indem die Möglichkeit der selbständigen Personenbetreuung geschaffen wurde. Rund 1700 selbständige Personenbetreuerinnen sind beim Betreuungspool registriert. Der überwiegende Teil mit slowakischer Nationalität. Der Anteil einheimischer Frauen ist mit etwa 60 äußerst gering. Laut Panzenböck werden nur Aufträge vermittelt, die einen Nettolohn von mindestens 1000 Euro ergeben.

1200 bis 1400 Euro monatlich

Das durchschnittliche Einkommen selbständiger Personenbetreuerinnen liegt nach Abzug aller Abgaben bei 1200 bis 1400 Euro. Der Bedarf nimmt zu. Allein in diesem Sommer stieg die Nachfrage um 20 Prozent. Die Gefahr der Abwanderung sei nicht gegeben, sagt Harald Panzenböck. Es würden eher mehr kommen, jetzt auch aus Ländern wie Litauen, Lettland und Kroatien.

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