STADTSPITAL WIRD GROßBAUSTELLE

STADTSPITAL WIRD GROßBAUSTELLE
1977 fand der Spatenstich für das neue Stadtspital statt. 40 Jahre später folgt nun mit der Erweiterung des Operationstraktes eine weitere Millioneninvestition. Bereits begonnen wurden mit dem Bau eines neuen Hubschrauberlandeplatzes.

 

Seit der Eröffnung des neuen Stadtspitals 1983 wurden bisher mehr als 30 Millionen Euro in die Modernisierung und Erweiterungsbauten investiert. Nun kommen weitere knapp 25 Millionen dazu: So viel kosten der neue OP-Bereich sowie die Hubschrauberplattform auf dem Dach des Hauses samt Liftverlängerung. Ende August werden die Rettungshelikopter das zweitgrößte Krankenhaus des Landes wieder anfliegen können.

Der Um- und Ausbau der Operationssäle, geplant vom Büro Marte.Marte, erfolgt in Etappen, wobei die Sicherheit und das Wohl der Patientinnen und Patienten und des Personals im Vordergrund stehen. Der Krankenhausbetrieb geht auch während der Bauarbeiten weiter, so Bürgermeisterin Andrea Kaufmann: „Die medizinische Versorgung der Dornbirnerinnen und Dornbirner sowie der Patientinnen und Patienten aus der Region ist auch während des Umbaues auf gewohnt höchstem Niveau sichergestellt.“ Die Fertigstellung des Millionenprojektes erfolgt 2020. Dann stehen den Ärzten sieben gleichwertige Operationssäle zur Verfügung. Einer wird standardmäßig für die Gynäkologie freigehalten.

Um den Ablauf in der Abteilung in Zukunft möglichst effizient zu gestalten, werden die OP-Säle neu geordnet. Die rund 6500 Narkosen werden in Zukunft in einem eigenen Raum zentral eingeleitet. Dort gibt es auch einen Reanimationsplatz für Neugeborene. Mehr Komfort für Frischoperierte verspricht auch ein neuer Aufwachraum mit acht Betten.

Auch nach Fertigstellung des Großprojektes geht das Bauprogramm im stadteigenen Krankenhaus weiter. Schwerpunkt ist dabei die Modernisierung der Patientenzimmer, die 34 Jahre nach der Eröffnung des Hauses eine Auffrischung vertragen.

Auf neuestem Stand

Großer Wert wird in Dornbirn auf die Qualität der pflegerischen und medizinischen Versorgung gelegt. Ziel der Stadtpolitik ist auch die Förderung der Zusammenarbeit mit den Landeskrankenhäusern und Universitätskliniken. In Vorbereitung ist derzeit die Etablierung als Lehrkrankenhaus für die Medizinische Universität Wien.  Mit der Uniklinik Graz konnte eine solche Vereinbarung erst vor wenigen Monaten abgeschlossen werden. Für die praktische Ausbildung von Medizinern gibt es eine Koopera­tion mit der Innsbrucker Klinik.

Größter Budgetposten

Rund 60 Prozent der Beschäftigten der Stadt Dornbirn sind im ­Gesundheitsbereich, also im Stadtspital oder in den städtischen Pflegeheimen, tätig. Allein im Krankenhaus ­arbeiten 670 Personen, vom ärztlichen Personal über die Pflegefachkräfte, die Küchenmannschaft bis zur Verwaltung.

 

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