„Stabiler Arbeitgeber in der Region und wichtige Säule des Standortes“

„Stabiler Arbeitgeber in der Region und wichtige Säule des Standortes“
Schwarzach – Der Handel in Vorarlberg bietet nicht nur den Kunden ein ausgezeichnetes Angebot, er ist auch als Arbeitgeber für die Vorarlberger Wirtschaft ein sehr wichtiger Faktor. Denn die Beschäftigung im Vorarlberger Handel ist weiterhin von einem Aufwärtstrend gekennzeichnet, wie die neuesten Zahlen der KMU Forschung Austria belegen. 2013 waren rund 23.600 Personen im Vorarlberger Handel beschäftigt. Der Vorarlberger Handel ist ein attraktiver Arbeitgeber und bietet Karrierechancen.


Etwa ein Fünftel der Arbeitnehmer der marktorientierten Wirtschaft Vorarlbergs (inkl. geringfügig Beschäftigte) hatten damit ihren Arbeitsplatz im Handel. Die Zahl der Handelsbeschäftigten stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 300 Personen bzw. 1,5 Prozent an.„Im Zeitraum Jänner bis Juli 2014 ist der Umsatz im Vorarlberger Einzelhandel um nominell 1,7 Prozent gestiegen, umsatzbereinigt dürfen wir uns über einen realen Zuwachs von 1 Prozent im ersten Halbhahr freuen“, erklärt Gebhard Sagmeister, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, die Zuwächse im heimischen Handel. „Damit ist der Handel ein stabiler Arbeitgeber in der Region und eine wichtige Säule unseres Wirtschaftsstandorts. Der stetige Zuwachs an Beschäftigten ist zudem Qualitätskriterium“, so Sagmeister weiter.

Im Fünf-Jahres-Vergleich (2008–2013) zeigt sich, dass die Zahl der Handelsbeschäftigten nach einem Rückgang im Kernkrisenjahr 2009 stetig Zuwächse verzeichnen konnte. Zwischen 2008 und 2013 stieg die Zahl der Beschäftigten im Vorarlberger Handel um 4,3 Prozent. Das entspricht einem Plus von 900 Personen.

Zuwachs bei der Beschäftigung

Rund 60 Prozent der Beschäftigten im Vorarlberger Handel sind dem Einzelhandel zuzurechnen. 2013 waren insgesamt 13.870 Personen im Einzelhandel in Vorarlberg beschäftigt. Etwa 30 Prozent der Beschäftigten (7080 Personen) waren dem Großhandel zuzurechnen, 11 Prozent (2670 Personen) arbeiteten in der Kfz-Wirtschaft.

Im diesem Vergleich (2008–2013) zeigt sich, dass die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel und der Kfz-Wirtschaft per Saldo angestiegen ist. Die Zahl der Beschäftigten im Großhandel ist währenddessen leicht zurückgegangen. „Der höchste Zuwachs war mit einem Plus von 6,6 Prozent bzw. rund 860 zusätzlichen Mitarbeitern im Einzelhandel zu beobachten“, erklärt Spartenobmann Sagmeister.

Die Vorarlberger Handelsmitarbeiter waren 2013 durchschnittlich 37,6 Jahre alt und damit etwas jünger als die Arbeitnehmer der marktorientierten Wirtschaft in Vorarlberg (Durchschnitt: 38,1 Jahre). Innerhalb der Handelssektoren sind die Mitarbeiter in der Kfz-Wirtschaft am jüngsten (34,5 Jahre) und im Großhandel am ältesten (39,6 Jahre).

Chancen für Ältere

Der demografische Wandel macht sich auch im Handel bemerkbar: Zwischen 2008 und 2013 stieg das durchschnittliche Alter der Handelsmitarbeiter um rund ein Jahr auf 37,6 Jahre. Es zeigt sich, dass der Beschäftigungszuwachs im Vorarlberger Handel in hohem Maße auf die Gruppe der Arbeitnehmer im Alter von 50 Jahren und älter zurückzuführen ist. Zwischen 2008 und 2013 waren um rund 970 Personen mehr dieser Altersgruppe zuzurechnen, was einen Anstieg von knapp 25 Prozent bedeutet. „An diesen Zahlen sehen wir, dass der Vorarlberger Handel ein attraktiver Arbeitgeber für alle Generationen ist – aber gerade auch für ältere Arbeitnehmer tolle berufliche Chancen bietet“, betont Spartenobmann Gebhard Sagmeister abschließend. (Quelle: VN)

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