Siege für Mattersburg und Wolfsberg – Ried vor dem Aus

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Ried und St. Pölten stolperten zu einem 1:1
Ried und St. Pölten stolperten zu einem 1:1 - © APA (EXPA/Eisenbauer)
Im Abstiegskampf in der heimischen Fußball-Bundesliga lichten sich die Reihen. Mattersburg feierte einen 1:0-Heimsieg gegen Altach und ist nun alle Abstiegssorgen los. Wolfsberg kam zu einem wichtigen 2:1-Erfolg gegen die Austria und hat nun einen Sechs-Punkte-Polster auf Schlusslicht Ried, das daheim gegen St. Pölten nur zu einem 1:1 kam. Meister Salzburg besiegte Admira Wacker mit 2:0.

Der SV Mattersburg hat sich zwei Runden vor Schluss vor dem Abstieg gerettet. Die Burgenländer besiegten den SCR Altach durch einen Treffer von Alois Höller in der 82. Minute mit 1:0. Damit beträgt der Vorsprung auf Schlusslicht Ried acht Punkte. Für Altach, das seit neun Spielen sieglos ist, setzte es im Rennen um die Europa-League-Tickets den nächsten Rückschlag.

In einer Samstag-Partie mit wenigen Höhepunkten waren die Mattersburger, die auf die gesperrten Stefan Maierhofer und Thorsten Röcher verzichten mussten, bei lebhaftem Wind von Beginn weg die aktivere Mannschaft. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste auf, das einzige Tor der Partie erzielte jedoch Höller – allerdings aus Abseitsposition.

Der WAC machte einen großen Schritt Richtung Verbleib in der Bundesliga. Die Kärntner feierten gegen die Austria einen 2:1-Heimsieg und liegen nun zwei Runden vor Schluss bei einer um vier Treffer besseren Tordifferenz sechs Punkte vor Schlusslicht SV Ried. Damit reicht den Wolfsbergern aus den Partien in St. Pölten und daheim gegen Sturm Graz auf jeden Fall ein Punkt zum Klassenerhalt.

Zu verdanken ist dies den Treffern von Daniel Offenbacher (2./Elfmeter) und Peter Tschernegg (58.). Die Austria, für die Felipe Pires den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte (13.), hat trotz der Niederlage aufgrund des 0:1 von Altach in Mattersburg einen Platz in der Europa-League-Qualifikation sicher. Die Partie begann übrigens mit rund 25-minütiger Verspätung, weil ein Zuschauer einen Herzstillstand erlitten hatte und auf der Tribüne behandelt worden war, ehe er ins Spital gebracht wurde.

Ried schwebt hingegen weiter in höchster Abstiegsgefahr. Weil die Oberösterreicher im Kellerderby gegen St. Pölten nicht über ein Heim-1:1 hinauskamen, geht die Truppe von Trainer Lassaad Chabbi mit vier Punkten Rückstand auf Platz neun (St. Pölten) in die verbleibenden zwei Runden. St. Pölten ist zwar noch nicht gerettet, machte im Kampf um den Klassenerhalt aber einen wichtigen Schritt. Ried war vor der Saisonrekordkulisse von 6.557 Zuschauern durch Thomas Reifeltshammer verdient in Führung gegangen (21.), Marco Perchtold (76.) hatte aber ebenso verdient einen Punkt für die Gäste gesichert.

Ohne allzu große Mühe und dank eines Doppelpacks von Hwang Hee-chan (75., 89.) hat unterdessen Meister Salzburg einen 2:0-Heimsieg gegen die Admira gefeiert. Für die sehr defensiv agierenden Niederösterreicher war es erst die dritte Niederlage im Frühjahr, Platz fünf ist der Truppe von Damir Buric ohnehin fast sicher.

Am Sonntag wird die 34. Runde mit dem Schlagerspiel zwischen Rapid und Sturm Graz vollendet.

(APA)

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