Spritklau: Voller Tank – leere Kasse

Von VN/Lukas Österle
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Viele Vorfälle werden erst in der Abrechnung erkannt, da die Zapfsäulen nicht unter ständiger Beobachtung der Mitarbeiter stehen. Viele Vorfälle werden erst in der Abrechnung erkannt, da die Zapfsäulen nicht unter ständiger Beobachtung der Mitarbeiter stehen. - © DAPD
Schwarzach - In den ersten sechs Monaten diesen Jahres gab es in Vorarlberg 102 Treibstoffdiebstähle. Darunter fallen laut Polizeiangaben Delikte, bei denen der Tankende vorsätzlich ohne zu bezahlen wieder wegfährt, sowie auch Fälle, bei denen schlicht vergessen wurde zu bezahlen.

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Wie in der Samstagsausgabe der VN zu lesen ist, gab es im Vergleichszeitraum des Vorjahres 90 Delikte, 2010 wurde in 115 Fällen nach dem Tanken nicht bezahlt. Die Täter werden meist mit Hilfe von Überwachungskameras ausgeforscht und angezeigt. Als Folge dessen müssen sie Schadensersatz leisten und mit zusätzlichen Geldstrafen rechnen. Im Wiederholungsfall ist ein Strafmaß von bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe möglich.

Nicht unter ständiger Beobachtung

Viele Vorfälle werden erst in der Abrechnung erkannt, da die Zapfsäulen nicht unter ständiger Beobachtung der Mitarbeiter stehen. Mit Hilfe der Kameras werden die verdächtigen Lenker ausgeforscht und bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Wird ein Tank-Dieb auf frischer Tat ertappt, kommt es auch vor, dass die Tankstellen-Mitarbeiter versuchen, diesen aufzuhalten.

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