Sportservice Vorarlberg sieht geringen Stellenwert von Spitzensport

Von Matthias Rauch (VOL.AT)
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Dornbirn. Beim Landessportzentrum blickt man auf ein Jahr mit Hochs und Tiefs zurück. Geschäftsführer Sebastian Manhart will nun vor allem die Akzeptanz von Leistungssport verbessern – und sieht für die Olympischen Sommerspiele einige Vorarlberger Hoffnungen.

Die Aufgaben des Sportservice Vorarlberg sind vielschichtig. Das Landessportzentrum ist nicht nur Heimstätte des Vorarlberger Olympiazentrums und des Heeresleistungssportzentrums. Es bietet auch Unterstützung bei der Ausbildung, in der Sportmedizin, dem Training, der Physiotherapie und dem Sportmanagement. Aus Sicht des Sportservice gab es daher für den Vorarlberger Spitzensport 2015 einige schöne miterarbeitete Erfolge, vom Turnen und Segeln bis zu den Wintersportarten. Doch auch vor allem verletzungsbedingt gab es viele Rückschläge zu verzeichnen.

Spitzensport fehle es an Akzeptanz

Für 2016 gibt es daher einige Ziele aus Sicht von Sportservice-Geschäftsführer Sebastian Manhart. Einerseits sollen mehr Trainer ausgebildet, und deren Ansehen aufpoliert werden, um den Breiten- und Spitzensport zu fördern. Doch auch der Übergang vom Sportgymnasium in den Spitzensport müsse stärker begleitet und die Kapazitäten in der Sportpsychologie aufgestockt werden. Gleichzeitig ortet er eine mangelnde Akzeptanz von Spitzensport – sowohl in der Wirtschaft als auch im gesellschaftlichen Umfeld.

Blick auf Olympische Spiele

Denn während man durchaus hoffnungsvollen Nachwuchs vorweisen kann – im Leistungssport bleiben die großen Erfolge noch aus. Auch der Ausbau des Olympiazentrums ist immer noch in weiter Ferne. Unterm Strich sieht man sich beim Sportservice trotz aller Widrigkeiten gut aufgestellt – und sieht auch einige Vorarlberger Hoffnungen für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro.

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