27. Oktober 2012 12:12; Akt.: 27.10.2012 13:06

SPÖ und ÖVP laut IMAS-Umfrage fast Kopf an Kopf

SPÖ und ÖVP rücken in der Sonntagsfrage ein Jahr vor der Nationalratswahl offenbar immer näher zusammen. Laut einer aktuellen Umfrage des IMAS-Instituts für die “Kronen Zeitung” liegen die Sozialdemokraten mit 25 bis 27 Prozent nur mehr knapp vor dem Koalitionspartner, der auf 23 bis 25 Prozent kommt.

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Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Regierungsparteien hatte sich auch schon vor einer Woche abgezeichnet: Eine Umfrage des Karmasin-Insituts für das “profil” gab der SPÖ damals 25 Prozent, der ÖVP 23 Prozent. Umfragen des SPÖ-nahen Ifes-Instituts sahen die SPÖ damals allerdings deutlicher auf Platz 1.

Die FPÖ kommt in der aktuellen Umfrage auf nur 17 bis 19 Prozent, die Grünen auf 12 bis 14 Prozent. Dem Team Stronach geben die IMAS-Demoskopen 8 bis 10 Prozent. Zittern muss weiter das BZÖ, das Bündnis wird mit vier bis sechs Prozent allerdings deutlich besser bewertet als in den Umfragen der vergangenen Wochen.

Gallup mit leicht anderen Zahlen

Auch eine aktuelle Gallup-Umfrage für “Österreich” sieht die Koalitionsparteien an der Parlaments-Mehrheit vorbeischrammen. Demnach kommt die SPÖ auf 25 Prozent, die ÖVP auf 22 Prozent – zusammen halten sie demnach nur mehr 47 Prozent. Die FPÖ weist Gallup wie die Volkspartei mit 22 Prozent aus, die Grünen können demnach mit 15 Prozent rechnen. Das Team Stronach würden 11 Prozent wählen, das BZÖ mit 2 Prozent den Einzug in den Nationalrat verpassen.

Finanzministerin Fekter sieht den schlechten Umfragewerten ihrer Partei, die noch hinter dem Ergebnis von 2008 (25,98 Prozent) liegen, auch Eigenfehler zugrunde liegen: “Ab und zu schießen wir uns auch ein Eigentor, das gebe ich zu”, sagte sie im Interview mit den Bundesländerzeitungen. Als Beispiel nannte sie die Bundeshymnen-Debatte vom Vorjahr oder die VP-interne Personaldebatte diesen Sommer. Auf Koalitionspräferenzen will sie sich nicht festlegen, auch eine Koalition mit Stronach und der FPÖ ist für sie nicht ausgeschlossen: “Man soll vor der Wahl keine Partei ausschließen oder präferieren”, sagte sie. VP-Chef Spindelegger hatte eine solche Dreier-Konstellation zuletzt als “nicht realistisch” bezeichnet.

(APA)



Kommentare 6
  1.  Der Teufel liegt mit dem Beelzebub gleichauf - was will uns das sagen?

    Richtig, wir wollen sie beide gleich wenig!

    Dumm ist nur, daß die Alternativen um keinen Strich besser sind!

    Sollten wir vielleicht für Robert Heinrich den Ersten plädieren, oder was?

    Wann bekommen wir endlich fähige, und ehrliche Politiker?
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  2.  Ja, die zwei Kopflosen ...

    auf dem Foto werden sicher nicht mehr der nächsten Regierung angehören.

    Es ist jetzt nämlich nicht mehr 5 vor 12 sondern es ist 6 Uhr früh und da wissen hoffentlich die Wähler und auch die Nichtwähler was sie dem österreichischen Staat zu Liebe tun werden bei nächsten Wahlen.

    Alles andere, aber nicht mehr rot/schwarz eine Möglichkeit zum rudern geben.

    Diese ...weine rudern nur in den eigenen Säckel mit ihren KAMMERN und BÜNDEN.
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  3.  Und was ist mit den Grünen, der Islam Partei. Dort hört man nichts von den Radikalen Moslem ins islamisten. die uns, den Westen vernichten wollen.
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  4. Alles nur falsche Meinungsmache - nächstes Jahr werden die Parteien ihre Rechnung präsentiert bekommen.

    Diesmal werden die vielen "Nichtwähler" zu Protestwählern und nehmen tausende Stimmen diesen unverantwortlichen Parteileuten ab.

    Ich freue mich darüber !
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  5.  Jeder der eine dieser Parteien wählt solte mit 1000 euro bestraft werden. Sollte das Ergebnis doch so sein wie derzeit von den "UMFRAGEN" dargestellt,dann werden sie uns noch schamloser ausplündern,belügen und betrügen.
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  6. Wenn es so wäre, könnte man zufrieden sein.
    Dann hat die ÖVP noch genügend Zeit die Nr. 1 zu werden.
    "Buchi" und "Stronni" werden dann wohl nicht so groß rauskommen.
    Die Prognosen kommen am ehesten von der Sternwarte in Wien,
    Ich finde sie trotzdem wissenschaftlich und seriös und vom Ergebnis her eigentlich nicht schlecht.
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