SPÖ radikalisiert die Wehrpflichtdebatte

Von VN/Johannes Huber
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Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter bezeichnet den Wehrdienst im Gespräch mit den VN als "sinnlos". Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter bezeichnet den Wehrdienst im Gespräch mit den VN als "sinnlos". - © APA
Grundwehrdienst: "Nur saufen und rauchen gelernt", kritisiert Bundesgeschäftsführer.

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Zweieinhalb Monate vor der Volksabstimmung über die Wehrpflicht sehen sich die Sozialdemokraten gezwungen, die Debatte zuzuspitzen. Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter bezeichnet den Wehrdienst im Gespräch mit den VN als "sinnlos", sodass man ihn niemandem aufzwingen könne: „Ich habe dort nur saufen und rauchen gelernt“, sagt er: „Beides habe ich mir später wieder abgewöhnt.“

Auch Ritsch legt Zahn zu

Auch SPÖ-Vorarlberg-Chef Michael Ritsch legt in der Wehrpflichtdebatte einen Zahn zu. Er selbst tritt für das sozialdemokratische Modell eines Berufsheeres mit Freiwilligenmiliz ein. Sollte die Wehrpflicht aufgrund einer Mehrheit bei der Volksbefragung bleiben, müsse man jedoch darüber reden, sie nicht nur für Männer, sondern auch für Frauen gelten zu lassen: „Wenn man eine Verpflichtung will, müsste sie für beide Geschlechter gelten“, so Ritsch zu den VN.

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