SPÖ drängt zur "Gemeinsamen Schule"

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SPÖ Vorarlberg stellt Antrag für "Gemeinsame Schule". SPÖ Vorarlberg stellt Antrag für "Gemeinsame Schule". - © VOL.AT, Philipp Steurer
Bregenz. Die Vorarlberger Sozialdemokraten legen in Sachen Bildungspolitik einen Gang zu. Nach der nächsten Nationalratswahl müsse der Weg für die Gemeinsame Schule geebnet sein, so SPÖ-Bildungssprecherin Gabriela Sprickler-Falschlunger.

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Für die SPÖ Vorarlberg soll die Einführung der Gemeinsamen Schulen der Zehn- bis 14-Jährigen nach der Nationalratswahl 2013 zur Koalitionsbedingung werden. Die Vorarlberger Genossen werden beim Bundesparteitag am 13. Oktober einen Antrag stellen, demzufolge die Sozialdemokraten nur noch mit einem Partner in die Bundesregierung gehen, der die Gemeinsame Schule unterstützt. Es sei höchst an der Zeit, bildungspolitisch "Nägel mit Köpfen" zu machen, so Gabriele Sprickler-Falschlunger, Bildungssprecherin der SPÖ Vorarlberg, am Montag bei einer Pressekonferenz.

"Gemeinsame Schule" längst überfällig

Es seien mittlerweile zwar zahlreiche Reformen wie etwa die verbesserte Frühförderung umgesetzt worden und pädagogische Großprojekte wie die modulare Oberstufe im Werden, dennoch gelte es weitere "entscheidende Schritte" zu tun, so Sprickler-Falschlunger. "Es sind dies die längst überfällige 'Gemeinsame Schule', die gemeinsame Ausbildung aller Pädagogen und die Entflechtung des Kompetenzen-Wirrwarrs zwischen Bund, Ländern, Bezirken und Gemeinden", betonte die SPÖ-Politikerin.

Leider sei es aufgrund der derzeitigen politischen Konstellation und einer einer gültigen Koalitionsvereinbarung nicht möglich, diese nächsten Schritte zu setzen. Die SPÖ Vorarlberg werde sich deshalb mit einem entsprechenden Antrag an die Delegierten des Bundesparteitags wenden und hoffe auf Zuspruch.

Scharfe Kritik von der FPÖ

Die Bildungssprecherin der FPÖ-Vorarlberg, Silvia Benzer, kritisiert die jüngsten Aussagen der Landes-SPÖ mit scharfen Worten. Ihrer Ansicht nach versuche die SPÖ im Lande zu vertuschen, dass die Bildungsministerin aus ihren eigenen Reihen kommt und die Kritik daher an diese Adresse zu richten wäre. Dass im Bildungsbereich Reformstau herrsche, sei leider eine Tatsache, äußert sich Benzer.

(VOL.AT, APA)

 

Damit diese entscheidenden Schritte in der nächsten Legislaturperiode 2013 – 2018 auch tatsächlich gesetzt werden können, stellt die SPÖ Vorarlberg an die Delegierten des Bundesparteitages den Antrag, diese bildungspolitisch entscheidenden Weichenstellungen als Koalitionsbedingung für eine kommende Bundesregierung unter Beteiligung der SPÖ zu beschließen.

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