Spionage in der Arktis nimmt zu

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Ein Eisbär springt in der Arktis von einer Eisscholle zur anderen. Ein Eisbär springt in der Arktis von einer Eisscholle zur anderen. - © EPA
In den vergangenen Jahren hat sich der Wettlauf um die Rohstoffvorkommen in der Arktis beschleunigt.

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Die Arktis-Anrainer sind eifrig bemüht, ihre Position im Norden zu festigen. Dies hat auch zu einer Zunahme der Spionagetätigkeit im Norden geführt, wie Geheimdienste aus Dänemark und Norwegen übereinstimmend berichten.

Geheimdienstchefs sind sich einig

”Ausländische Nachrichtendienste richten ihren Fokus zunehmend auf die Arktis”, sagte Jacob Scharf, der Chef des dänischen Geheimdienstes PET, der Zeitung "Berlingske". Martin Bernsen vom norwegischen Geheimdienst PST stimmte seinem Kollegen zu. ”Wir sehen, dass einige Länder aktiv versuchen, ihren Fuß in den Norden zu bekommen”, sagte Bernsen vergangene Woche der Tageszeitung "Aftenposten". Norwegen sei wegen seiner geografischen Lage, seiner Energieressourcen und seiner Hochtechnologie ”ein sehr interessantes Ziel” für Spionage, so Bernsen.

Auch Unternehmensspionage nimmt zu

Das Interesse ausländischer Nachrichtendienste gilt nicht nur politischen Prozessen. Insbesondere Firmen mit ausgeprägter Forschung und Entwicklung sind Ziel von Unternehmensspionage, wie Kristine Beitland vom Norwegischen Sicherheitsrat der Wirtschaft bestätigte. Die Sorge gelte vor allem Unternehmen aus den Öl-, Gas- und den maritimen Branchen.

(APA)

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