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Sommertourismus in Vorarlberg: Kaum Auswirkungen durch Schlechtwetter

Urlauberin in der Region Bludenz
Urlauberin in der Region Bludenz ©VN
Schwarzach - Das dürftige Wetter scheint kaum Auswirkungen auf den Sommertourismus in Vorarlberg zu haben. Im Mai und Juni gab es sogar eine Zunahme an Nächtigungen gegenüber dem Vorjahr. Die Ausnahme bildet die Region Montafon.
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Laut der Landesstelle für Statistik gab es im Mai und Juni 6,5 Prozent mehr Ankünfte und 5,8 Prozent mehr Nächtigungen in Vorarlberg. Zwar war im Juni ein leichter Einbruch gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Dies sei aber eher durch die vorgezogenen Pfingstfeiertage als durch das schlechte Wetter zu erklären, meint Brigitte Plemel von Vorarlberg Tourismus.

Region Bodensee: kulturinteressiertes Zielpublikum

Keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr stellt Stefanie Lang von Bodensee-Vorarlberg Tourismus fest. Das mag am kulturlastigen Zielpublikum liegen. Neben den Bregenzer Festspielen gehören der Bregenzer Frühling und das Poolbarfestival in Feldkirch zu den Hauptattraktionen. Die meisten Gäste kommen aus den Nachbarländern Deutschland und Schweiz. Starke Zuwächse sind beim Kongresstourismus zu verzeichnen, insbesondere im Bereich der nachhaltigen Kongresse, der sogenannten “green meetings”. Im Laufe der nächsten Monate wird sich die Region zudem einem Markenschärfungsprozess unterziehen, um auch zukünftig konkurrenzfähig bleiben zu können. Genaueres dazu wird Anfang des nächsten Jahres bekannt gegeben.

Lech-Zürs: Positiver Sommertourismus

Pia Herbst von der Region Lech-Zürs zeigt sich ebenfalls zufrieden mit den Ankunfts- und Nächtigungszahlen. Das führt sie unter anderem auf die Aufhebung der Trennung zwischen Winter- und Sommertourismus zurück.  So wird bereits im Winter Werbung für die Sommersaison gemacht. Die meisten Sommergäste kommen nach Lech-Zürs, um sich sportlich zu betätigen. Aber auch zahlreiche Veranstaltungen sollen zusätzliche Touristen anlocken. Dazu gehören Sportveranstaltungen wie die Trans Vorarlberg oder Dorf- und Musikfeste mit entsprechendem Lokalkolorit. Außerdem findet heuer erstmals das Lech Classic Musical Festival statt, womit auch für Kulturbegeisterten etwas geboten werden soll. 

Leichter Rückgang im Montafon

Nicht ganz so rosig sieht es in der Region Montafon aus. Im Mai und Juni gab es dort einen Rückgang bei den Ankünften von knapp zwei Prozent. Laut Dieter Dubkowitsch von Montafon Tourismus sei dies hauptsächlich auf das mäßige Wetter zurückzuführen. Für Juli und August rechnet er aber mit einem erfreulicheren Ergebnis. Auch deswegen, weil Mai und Juni traditionell die Zeit für Kurzurlaube sei, während im Juli und August jene Gäste kommen, die ihren Urlaub schon längerfristig geplant hätten.  Rund zwei Drittel der Gäste im Montafon reisen aus Deutschland an, aber auch die Schweizer sind wegen des hohen Frankenkurses stark vertreten. In Zukunft will man im Sommertourismus noch stärker auf Familien setzen. Dazu seien aber zusätzliche Investoren notwendig, um die Anzahl der gewerblichen Betten in der Region zu steigern, so Dubkowitsch.

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