So wollen Wahlmänner-Rebellen Trump als Präsidenten verhindern

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Verhindert Wahlmänner-Revolte Trump?
Verhindert Wahlmänner-Revolte Trump? - © AP
Donald Trump hat die Wahl zum US-Präsidenten am 8. November für sich entschieden. Dennoch – er ist noch nicht offiziell US-Präsident. Zuerst muss er von Wahlmännern- und frauen des Electoral College gewählt werden. Ein kühner Plan soll nun einen Präsidenten Trump im letzten Moment verhindern.

Wird Donald Trump doch nicht Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika? Zumindest wollen mehrere Wahlmänner seine Wahl im Electoral College verhindern. Der demokratische Wahlmann Micheal Baca sagte laut “focus.de” der Zeitung “Colorado Independent“: “Ich hatte nicht erwartet in eine solche Situation zu geraten, aber ich werde alles tun, um Donald Trump zu verhindern.“ Der Plan: Er und weitere Wahlmänner wollen nicht für Hillary Clinton stimmen, sondern mit republikanischen Wahlmännern gemeinsame Sache machen und eine republikanische Alternative wählen. Dies könnten laut Insidern die einstigen Obama-Kontrahenten John McCain, Mitt Romney oder Condoleezza Rice sein.

Zeit läuft davon

Die “Rebellen” – sie nennen sich “Hamilton-Wahlmänner” – müssten dafür 37 republikanische Kollegen überzeugen. Aber die Zeit läuft den Aktivisten davon, ist die Abstimmung doch bereits am 19. Dezember. Auch eine mögliche negative Reaktion aus der Bevölkerung bereitet den Abweichlern sorgen. Dennoch sind sie optimistisch, dass ihr Unterfangen glücken könnte, berichtet “focus.de”.

Factbox – WAHLMÄNNERGREMIUM (electoral college):

In den USA wird der Präsident nur indirekt vom Volk gewählt. Jeder US-Staat hat eine bestimmte Zahl von Stimmen in einem 538-köpfigen Wahlmännergremium zu vergeben. Der Präsidentschaftkandidat, der in einem Staat siegt, heimst – mit Ausnahme zweier Staaten (Maine und Nebraska) – jeweils alle der dort zur Verfügung stehenden Wahlmännerstimmen ein (“winner takes all”). Präsident wird am Ende, wer mindestens 270 der insgesamt 538 Stimmen hat.

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