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Slackline-Profis zu Gast beim Freakwave

Slackliner beim Training in Bregenz Slackliner beim Training in Bregenz - © VOL.AT/Markus Sturn
von Markus Sturn (VOL.AT) - Das Freakwave Festival in Bregenz hat heuer einen besonderen Leckerbissen im Programm: Am Freitag und Samstag messen sich Athleten aus aller Welt beim Slackline Worldcup. VOL.AT war beim Training mit dabei.

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Insbesondere bei der Jugend erfreut sich Slacklining derzeit allergrößter Beliebtheit. Das Prinzip ist recht simpel: Man nehme ein Band und spanne es zwischen zwei Fixpunkten, etwa zwei Bäumen. Dann balanciere man auf dem Band. Das alleine ist schwer genug: Es erfordert ein hohes Maß an Koordination und Konzentration. Richtig gute Slackliner geben sich damit freilich nicht zufrieden. Spielerisch vollführen sie auf dem dünnen Seil die unglaublichsten Tricks. Drehungen und Salti in alle Richtungen sind nur ein Teil ihres Repertoirs.Am Freitag und Samstag kann man sich auch in Vorarlberg ein Bild davon machen, was im Slacklining alles möglich ist. Dann nämlich gastieren Profis aus aller Welt beim Slackline Worldcup in Bregenz. Den Rahmen gibt das diesjährige Freakwave  Festival vor. Bereits am Donnerstag war VOL.AT beim Training mit dabei.

Slacklining ist nicht gleich Slacklining

Luis Meier aus Lindau ist vor vier Jahren zum ersten Mal auf einer Slackline gestanden. Sofort habe er gemerkt, wie viel Spaß der Sport mache. Besonders reizvoll daran findet er, “dass es so vielseitig ist, dass man es überall machen kann.” Aber auch Physiotherapeuten hätten mittlerweile den Nutzen entdeckt, etwa bei der Verbeugung von Bänderverletzungen. Dabei ist zu beachten, dass Slacklining nicht gleich Slacklining ist. Beim “eigentlichen” Slacklining spaziert man nämlich einfach zwischen zwei Bäumen hin und her. Erreicht das Band eine bestimmte Länge, spricht man von “Longlining”. Beim “Tricklining” stehen hingegen die Sprünge im Vordergrund. Und beim “Highlining” ist es wichtig, das Band so hoch wie möglich zu platzieren.

Höchste Slackline 800 Meter über dem Boden

Was Meier für die ultimative Herausforderung hält? Einmal die Lost Arrow Spire Slackline zu laufen. Die befindet sich im Yosemite National Park in den USA. In 800 Metern Höhe können Wagemutige dort ihre Körperbeherrschung unter Beweis stellen. Nicht ganz so hoch ist die Slackline in Bregenz. Meier und seine Mitstreiter aus der ganzen Welt werden aber sicherlich für atemberaubende Tricks und beste Unterhaltung sorgen.

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