Skilehrer: Kompromiss bei Versicherungspflicht

Von VN/Marlies Mohr
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Bei den Skilehrern könnte im Versicherungsstreit bald wieder Ruhe einkehren. Bei den Skilehrern könnte im Versicherungsstreit bald wieder Ruhe einkehren. - © Berchtold
Schwarzach - Bei den heimischen Skilehrern scheint wieder Ruhe einzukehren. Vor allem, was die umstrittene Versicherungspflicht angeht, ist eine für alle akzeptable Lösung in Reichweite.

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Derzeit laufen Verhandlungen mit der Gebietskrankenkasse und der Gewerblichen Sozialversicherung. Führungskräfte einer Skischule sollen wie bisher selbständig bleiben, alle anderen Dienstnehmer bei der GKK angemeldet werden. "Mit diesem Kompromiss können wir leben", so Skischulchef Erich Melmer gegenüber den VN. Seiner Aussage zufolge haben 90 Prozent der Skischulen zugestimmt.

Snowboardlehrer fordern gleiches Recht

Allerdings steigen jetzt die Snowboardlehrer auf die Barrikaden. Auch sie fordern Einzelkonzessionen wie sie Skilehrer bekommen können. Land und Skischulverband sind dagegen. Eine Beschwerde gegen das neue Skischulgesetz liegt derzeit beim Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS).

Pikanterie am Rande: Mit Hinweis auf die schlechten Erfahrungen, die man mit Einzelskilehrern in Vorarlberg gemacht habe, verweigert das Land Salzburg seinen Skilehrern den Weg in die Selbständigkeit.  

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