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Sicherheitstipp: Gute Beleuchtung senkt Sturzrisiko

Ein Nachtlicht erhöht die Sicherheit.
Ein Nachtlicht erhöht die Sicherheit. ©www.sicheresvorarlberg.at
Sicherheitstipp SICHERES VORARLBERG:  Stürze im Alter sind ein häufiges Ereignis, vor allem aber eines mit fatalen Folgen. Sie können Betroffene nämlich direkt in die Pflegebedürftigkeit führen. Mitunter enden solche Zwischenfälle auch tödlich.

In der Nacht ist das Sturzrisiko besonders groß. Die Gänge, die zu den Toiletten führen, sind dunkel und zudem oft mit diversen Gegenständen vollgestellt. „Alles zusammen erhöht die Sturzgefahr enorm“, weiß auch Primar Renè El Attal, Leiter der Unfallchirurgie im Landeskrankenhaus Feldkirch. Deshalb hält er Aufklärung über solche Risiken für dringend geboten. Denn Untersuchungen haben gezeigt: Wer einmal stürzt, ist für weitere „Umfaller“ noch mehr gefährdet. Dazu kommt die Angst, was wiederum der Einsamkeit Tür und Tor öffnet.

Dabei lässt sich das Sturzrisiko im Alter mit denkbar einfachen Mitteln reduzieren. Zum einen sind Alltagsaktivitäten und ein gezieltes Bewegungstraining wichtige Eckpfeiler der Sturzvermeidung. Zum anderen tragen Maßnahmen im Wohnumfeld dazu bei, sicherer durch den Lebensabend zu kommen. Eine gute Beleuchtung steht ganz oben auf der Liste. Die ist besonders in den Nachtstunden wichtig. Bewegungsmelder, die beim Öffnen der Tür eine Lichtquelle aktivieren sind eine Möglichkeit. Noch einfacher geht es aber mit LED-Stecklichtern. Da sie sehr energiesparend laufen, können sie praktisch 24 Stunden betrieben werden. Damit ist zu jeder Tages- und Nachtzeit eine ausreichende Lichtquelle gegeben. Ein weiteres Kriterium sind freie Zugänge zu den Sanitäranlagen. „Ein ungeordnetes Herumstehen von Dingen wie Schuhen, Vasen oder Blumentöpfen sollte vermieden werden“, betont Primar El Attal. Denn dabei handelt es sich um Sturzfallen erster Güte. Auch rutschfeste Bodenbeläge machen den nächtlichen Gang zur Toilette gefahrloser.

Ein weiterer Sicherheitstipp gegen Stürze im Alter: Geeignete Haltegriffe in Dusche und Badewanne.

Mehr Informationen zu einem altersgerechten Wohnumfeld gibt es bei
IfS Menschengerechtes Bauen, T: 051755 4318 oder menschengerechtes.bauen@ifs.at

 

Quelle: SICHERES VORARLBERG/Amann

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