Siamesische Zwillinge in 27-stündiger Operation getrennt

Akt.:
1Kommentar
Es ist ein kleines Wunder
Es ist ein kleines Wunder - © Beispielbild- Bilderbox
Es war wohl einer der größten Erfolge für das New Yorker Ärzteteam. Die 13 Monate alten siamesischen Zwillinge Anias und Jadon waren seit der Geburt am Kopf zusammengewachsen und konnten nun in einer risikoreichen Operation erfolgreich getrennt werden.

Den beiden Jungen scheint es gut zu gehen, wie die Mutter Nicole McDonald auf Facebook erklärt. Wie sich die Trennung auf die Kleinen auswirkt, kann allerdings erst in den kommenden Wochen beobachtet werden.

Die Entscheidung, die beiden Kinder trennen zu lassen, fiel der Mutter sehr schwer, berichtet CNN. Verständlich, denn die Operation ist kompliziert und birgt große Risiken. Die kleinen Jungen teilten sich Teile des Hirngewebes. Die Kopfhaut wurde vor dem Eingriff gedehnt, um die Wunde nach der OP besser schließen zu können. In einer 27-stündigen Operation wurden Anias und Jadon voneinander getrennt.

Zweite Geburt

Für die beiden Babys ist die Trennung nach über einem Jahr wie eine zweite Geburt. Sie können erst jetzt lernen, sich zu rollen, zu sitzen oder zu laufen – ohne das Anhängsel am Kopf. Die Mutter schrieb weiters auf Facebook, dass beide eine ganz unterschiedliche Persönlichkeit haben, die sich jetzt erst richtig entfalten kann.

“Die Ärzte haben ein Wunder vollbracht”, so Nicole McDonald.

(red.)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


1Kommentar

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung

Bitte Javascript aktivieren!