Schüler gegen Ethikunterricht als Pflichtfach

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Die VP-nahe Schülerunion, die auch im Schuljahr 2012/13 wieder den Bundesschulsprecher stellen wird, hat sich gegen eine von Unterrichtsministerin Schmied angedachte Einführung eines Pflichtfachs Ethik für alle Schüler ausgesprochen. Zwar werde die Idee eines Ethikunterrichts prinzipiell von ihnen unterstützt, allerdings nur als Alternative zum Religionsunterricht und nicht als zusätzliches Fach.

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Der heutige Religionsunterricht sei schon lange nicht mehr rein konfessionell und decke eine Vielfalt an ethischen Themen ab, begründen die Schülervertreter ihre Ablehnung. "Daher erachte ich es als absolut unsinnig, noch ein zusätzliches Pflichtfach, das auch mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, für alle Schüler einzuführen", so Schülerunion-Bundesobmann Daniel Perschy. Interessierte, die bereits den konfessionellen Religionsunterricht besuchen, sollten Ethik allerdings als Freifach belegen können. Die Schülerunion fordert außerdem ein eigenes Lehramtsstudium für das Fach Ethik.

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