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Schlechteste Getreideernte seit mehr als 40 Jahren

Anhaltende Wetterextreme seit Herbst vergangenen Jahres bescherten den heimischen Getreidebauern 2012 die schlechteste Ernte seit mehr als 40 Jahren. Die Region östlich von Tulln war am stärksten betroffen, nur die Ernte in Oberösterreich sorgte für einen Lichtblick. Geerntet werden 2,3 Mio. Tonnen Getreide, nur die Ernte aus dem Wald- und Mühlviertel steht noch aus.

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Es war “ein Jahr der Extreme”, sagte AMA-Vorstandschef Griesmayr. Seit vergangenen Herbst passte das Wetter für eine ertragreiche Getreideernte so gut wie nie. Im Herbst und Winter zu trocken, massive Fröste ohne Schneedecke im Februar, gefolgt von Spätfrost im Mai und zu viel Regen bzw. Hagelschlag in den vergangenen beiden Monaten unterboten die geringen Ernte-Erwartungen der Getreidebauern noch. “Vor allem in der Kornkammer im Osten gibt es sehr schlechte Erträge,” so Griesmayer.

Gute Qualität

Die Qualitäten des geernteten Weizens seien aber “ausgezeichnet”: “Proteinwerte von großteils bis zu 20 Prozent habe ich persönlich noch nicht erlebt”, sagte AMA-Präsident Hautzinger. “Grundsätzlich gibt es heuer aber nicht viel zu lachen – ein Jahr der Negativrekorde.” Nur in Oberösterreich bzw. westlich von der niederösterreichischen Bezirksstadt Tulln habe es eine “super Ernte” gegeben – “und diese Mengen brauchen wir auch dringend”.

Für die heimischen Mühlen, die jährlich rund 500.000 Tonnen Getreide vermahlen, gebe es “genügend Mengen”, so Hautzinger. Insgesamt würden die Kapazitäten heuer aber nicht zur Gänze aus der heimischen Ernte gedeckt werden können. Österreich ist Nettoimporteur. Vom hochqualitativen Weizen werde aber weiter nach Italien exportiert.

Weltweit Ernteausfälle erwartet

Auch weltweit fallen die Getreide-Erntemengen heuer geringer aus, als im Vorjahr. Die weltweite Produktion könne heuer den weltweiten Verbrauch nicht decken. Vor allem die deutliche Reduzierung der US-Ernteprognosen um mehr als 50 Mio. Tonnen beeinflussen die Weltversorgungsbilanzen negativ, aber auch Ernte Ausfälle in den Schwarzmeerländern Ukraine, Russland werden Ausfälle erwartet.

 

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