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"Schlammschlacht oder Elefantenrunde?": Initiative bewarf sich vor dem Parlament mit Dreck

Die Initiative sorgte für eine Schlammschlacht vor dem Parlament.
Die Initiative sorgte für eine Schlammschlacht vor dem Parlament. ©APA/Herbert Pfarrhofer
Die Direkte Demokratie-Initiative "Österreich entscheidet" sorgte vor dem Parlament mit einer Schlammschlacht in Bezug auf die Elefantenrunde für Aufsehen.
Fotos von der Schlammschlacht

Dirty Campaigning einmal anderes, von der virtuellen Welt auf die Straße gebracht: Dafür sorgte die Direkte Demokratie-Initiative “Österreich entscheidet” Donnerstagnachmittag vor dem Parlament in Wien. Laienschauspieler in parteifarbenen Ganzkörperanzügen stellten die abendliche Elefantenrunde nach und bewarfen sich mit realem Dreck.

Die Medienaktion trug den Titel “Schlammschlacht oder Elefantenrunde?” Folglich marschierten die Aktivisten mit Schmutzkübeln bewaffnet auf, setzten sich – ganz Elefantenrunde-Setting – auf vorbereitete Sessel und gingen ihrem schmutzigen Tagwerk nach. Schließlich sorgten die Laiendarsteller sogar – im Dreck liegend – für eine deftige Rauferei. Doch dann erschallte plötzlich ein Pfiff und “Österreich entscheidet”-Proponenten nahmen – Schilder mit Slogans wie “Uns reichts”, “Schluss damit” und “Wir sind Demokratie” in die Höhe haltend – Aufstellung.

NEOS-Mitbegründer steckt hinter der Initiative

Und sie warben für ihre derzeit laufende Online-Unterschriftenaktion. Dabei wird die Aufnahme eines “verbindlichen Volksentscheids” in die Verfassung gefordert. Eine Volksabstimmung zu einem Thema soll dann verpflichtend durchgeführt werden, wenn zumindest drei Prozent der Bevölkerung das fordern.

Ins Leben gerufen wurde die laut eigenen Angaben überparteiliche Demokratieplattform von dem in der Schweiz lebenden Tiroler Unternehmer Hermann Arnold. Dieser war seinerzeit auch einer der Mitbegründer der NEOS. Arnold habe auch die “Startschussfinanzierung” für die Initiative gegeben, sagte eine Sprecherin der APA. Schon bald solle sich die Plattform aber von alleine bzw. durch Spenden tragen.

(APA, Red.)

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