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Schlacht um Wehrpflicht im Internet angelaufen

Die Schlacht um die Wehrpflicht ist mittlerweile auch im Internet voll angelaufen. Auf Homepages und auf Facebook buhlen sowohl das rote als auch das schwarze Personenkomitee - beide betonen ihre "Überparteilichkeit" - um Unterstützer. Das Personenkomitee "Unser Heer", das die SPÖ-Forderung für ein Berufsheer vertritt, hat auf Facebook derzeit die Nase vorne und ist auf Twitter noch konkurrenzlos.

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Bei der Zahl der Unterstützungserklärungen auf den Homepages geht das Match vorerst an das Komitee "Einsatz für Österreich", das mit dem Werben für die Wehrpflicht die ÖVP-Position einnimmt. Am Freitag (Stand 14.00 Uhr) hatte "Unser Heer" 1.165 Fans auf Facebook, "Einsatz für Österreich" mit 602 fast um die Hälfte weniger. Während sich das rote Komitee allerdings schon seit Anfang September öffentlich präsentiert und seine Position bewirbt, war das schwarze Komitee bisher eher zurückhaltend - die offizielle Präsentation fand erst Anfang der Woche statt.

Selbstverständlich haben beide Komitees auch eigene Homepages eingerichtet. Befürworter und Gegner der Wehrpflicht können sich aufund aufinformieren. Farblich sind beide Seiten ähnlich gestaltet, beim Design sind allerdings deutliche Unterschiede auszumachen. Das rote Komitee setzt auf einen eher einfachen und zurückhaltenden Ton, neben aktuellen Neuigkeiten gibt es eine Unterseite mit je sieben Argumenten pro Berufsheer und Sozialjahr und kontra Wehrpflicht.

Die gegnerische Seite setzt hingegen mehr auf Bilder von Soldaten im Einsatz, bei der Katastrophenhilfe und Zivildienern. Neben ständig wechselnden Zitaten gibt es ein "Zitat des Tages", Infomaterial, Medienberichte und "100 Gründe für die Wehrpflicht" - täglich kommt ein neuer hinzu, am Freitag waren zehn Argumente online.

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