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Sanierungsverfahren über weitere Firma der Zech-Gruppe eröffnet

©VOL.AT/Matthias Rauch
Das Landesgericht Feldkirch hat am Mittwoch ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung über das dritte von vier zahlungsunfähigen Unternehmen der Vorarlberger Zech-Gruppe eröffnet. Am Mittwoch ging es um die Zech GmbH, berichtete der Kreditschutzverband von 1870 (KSV).
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Über zwei insolvente Firmen der Gruppe waren die Verfahren bereits am Dienstag eröffnet worden. Die Zech-Gruppe, die im Wesentlichen Fenster und Türen herstellt und zu der insgesamt sieben Unternehmungen zählen, hat in der vergangenen Woche in einer Pressekonferenz über ihre finanziellen Schwierigkeiten berichtet. Der geschäftsführende Gesellschafter Roman Zech stellte für vier Gesellschaften Insolvenzanträge. Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung wurden nun über die Zech GmbH (Mittwoch) sowie die Zech Fenstertechnik GmbH und die Zech Kunststofffenster GmbH (jeweils Dienstag) eröffnet. Ausständig ist noch das Verfahrens über die Zech Holztechnik GmbH.

20-Prozent-Quote

Die bei Gericht eingebrachten Sanierungspläne für die drei Firmen sehen vor, dass innerhalb von zwei Jahren 20 Prozent der Forderungen beglichen werden. Über die Pläne abgestimmt und verhandelt wird am 2. August (Zech Fenstertechnik GmbH und Zech Kunststofffenster GmbH) bzw. am 9. August (Zech GmbH).

Restrukturierung geplant

In der Zech-Gruppe wurde 2017 ein Umsatz von knapp 20 Mio. Euro erzielt, die Überschuldung soll im Bereich von etwa zwei Millionen Euro liegen. Der geschäftsführende Gesellschafter Roman Zech will die Gruppe mit einer Restrukturierung wieder auf Kurs bringen. Von den derzeit 145 in der Gruppe beschäftigten Mitarbeitern sollen letztlich 95 ihren Arbeitsplatz behalten können. Als Gründe für die Zahlungsunfähigkeit hatte Zech den hohen Preisdruck, Ausfälle im Projektgeschäft und zu komplexe Strukturen genannt.

(APA)

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