Salzburg verlor in EBEL überraschend bei Fehervar

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Coach Greg Poss gratulierte dem Gegner
Coach Greg Poss gratulierte dem Gegner - © APA (EXPA/Hackl)
Red Bull Salzburg hat am Freitag in der 7. Runde der Erste Bank Eishockey-Liga (EBEL) nach zuletzt drei Siegen überraschend bei Schlusslicht Fehervar mit 1:2 verloren. Die Ungarn, gegen die Salzburgs neuer US-Stürmer Peter Mueller ein trefferloses Debüt gab, gewannen verdient und waren auch die gefährlichere Mannschaft. Graz feierte einen 8:7-Sieg über den HC Südtirol nach toller Aufholjagd.

Salzburg-Coach Greg Poss gratulierte den Gastgebern für ein “wirklich gutes Spiel”. “Wir haben nicht genug Druck auf den Torhüter gemacht und genug Leute vor das Tor bekommen”, konstatierte der Trainer, der die EBEL als “gute Liga” beschrieb. “Es ist nicht einfach, zu gewinnen, auch Fehervar ist ein gutes Team, das hart spielt”, so Poss. Für die Salzburger, bei denen Thomas Raffl (46.) mit einem Stangenschuss Pech hatte, war es jedenfalls kein guter Auftakt der Drei-Spiele-Serie innerhalb von fünf Tagen. Am Sonntag empfangen die “Bullen” Zagreb, am Dienstag geht es im Champions-League-Gruppenspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg.

Die Graz 99ers verhinderten die dritte Niederlage in Serie in einem denkwürdigen Heimspiel gegen den HCB Südtirol. In einem kuriosen Match lagen die Steirer bereits mit 1:5 bzw. 4:7 zurück. Das 7:4 für die Gäste hatte Alexander Petan erst in 54. Minute erzielt, dennoch steckten die Hausherren vor fast 1.800 Fans nicht auf. Brophey (56.), Oberkofler (58.) sowie Buzzeo aus einem Gestocher nur sechs Sekunden vor der Sirene retteten das 7:7.

Nach einer trefferlosen fünfminütigen Nachspielzeit ging es in das Penaltyschießen, in dem Daniel Woger für die verdienten zwei Punkte für die Grazer sorgte.

In Dornbirn freuten sich die Bulldogs über einen knappen 4:3 (2:1,2:2,0:0)-Sieg über den Villacher SV, den ersten der Saison vor eigenem Publikum. Für die Vorarlberger war es auch das Ende einer fünf Spiele währenden Niederlagenserie, bei den Kärntnern war der zuletzt fünf Jahre als Kapitän bei Dornbirn tätige Nikolas Petrik im Einsatz.

Dominic Haberl erzielt in der 24. Minute zwar die 3:1-Führung für die Hausherren, doch Glenn (29./PP) und Platzer (34.) sorgten innerhalb von fünf Minuten für den Ausgleich. Timmins stellte noch im Mitteldrittel in der 37. Minute aus einem Powerplay das 4:3 her, der knappe Vorsprung hielt bis zum Schluss. Im Finish traf James Arniel 19 Sekunden vor der Sirene nicht das empty-net der Gäste, sondern nur die Stange.

(APA)

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