"Ruhm ist ein launischer Freund"

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"Ruhm ist ein launischer Freund"
Keira Knightley ist dagegen, Schauspieler als Stars auf ein Podest zu stellen. "Ich halte nichts davon, aus Leuten Vorbilder zu machen", sagte die 25-jährige Engländerin in einem Interview der "Frankfurter Rundschau" (Donnerstagausgabe).

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"Ich finde es großartig, wenn ein Künstler etwas Tolles vollbringt, aber ich erwarte nicht, dass er als Person ohne Fehl und Tadel ist." Sie habe nicht berühmt werden wollen. "Erfolgreich ja, aber Ruhm ist ein launischer Freund, er ist etwas völlig Hohles", sagte die Schauspielerin. "Wenn es das ist, was du willst, dann stehst du schnell mit leeren Händen da."

Sie fände es "verdammt großartig", wenn sie Filme drehen könne, die den Leuten gefielen, und dabei anonym bleiben könne. Presseberichte versuche sie zu ignorieren, "weil es nichts mit mir zu tun hat", sagte Knightley weiter. "Ich begreife nicht, warum die Leute so gerne tratschen. Schon meine Mutter hat mir beigebracht, dass das extrem unhöflich ist. Kein Mensch sollte sich über mich den Mund zerreißen."

Die Schauspielerin fügte hinzu, sie verstehe die ganze Celebrity-Kultur nicht. "Die entsprechenden Magazine rühre ich gar nicht erst an. Und bestimmte Themen spreche ich öffentlich nicht an - zum Beispiel meinen Freund." Sie werde aber nicht so tun, als ob alles in ihrem Leben perfekt sei. "Ich kann nicht ständig schauspielern", sagte Knightley.

Knightley ist in den kommenden Monaten gleich zweimal in den österreichischen Kinos zu sehen: Die Romanze "Last Night" mit u.a. "Avatar"-Star Sam Worthington startet am 11. März, gefolgt vom britisch-amerikanischen Drama "Alles, was wir geben mussten", der am 6. Mai anläuft. Darin ist Knightley an der Seite von zwei weiteren Shooting Stars ihrer Generation zu sehen, Carey Mulligan ("An Education") und Andrew Garfield, bekannt aus "The Social Network" und als zukünftiger "Spider-Man" bestätigt.

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