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	<title>Vorarlberg Online &#187; VN-Menschen</title>
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		<title>Den Narren verschrieben</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 09:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Feldkirch]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div><a href="http://feldkirch.vol.at">Feldkirch</a><em> (VN-doh) </em>- Seit 21 Jahren führt Thomas Kathan die Feldkircher Spältabürger durch die schrillste Zeit des Jahres.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://feldkirch.vol.at">Feldkirch</a><em> (VN-doh) </em>- Seit 21 Jahren führt Thomas Kathan die Feldkircher Spältabürger durch die schrillste Zeit des Jahres.<span id="more-3165922"></span></div>
<div>Hochsaison für die Narren  im Land – und ein voller Terminkalender von Thomas Kathan  aus  Feldkirch. Der Präsident der Spältabürger aus Feldkirch zeigt Präsenz:  „Viel Zeit bleibt da nicht mehr, aber ich genieße es.“ Seit 32 Jahren  ist er Mitglied der Faschingsgilde und vor 21 Jahren übernahm er das Amt  des Präsidenten. Der 56-Jährige lebt für den  Fasching. „Wir sind eine eingeschworene Truppe. Freundschaften im  Verein werden das ganze Jahr über gepflegt  und es gibt so etwas wie  eine Faschingsfamilie, die man eben nur in der närrischen Zeit trifft.“  Die eigene Familie ist sich in der bunten und schrillen Zeit weniger  einig. „Meine Frau Yubelkis ist bei den Umzügen nicht dabei“, meint Kathan knapp. Sie stammt aus der Dominikanischen Republik und habe sich mit den  hiesigen Faschingstraditionen nur wenig anfreunden können. Als Obernarr  der Spältabürger nimmt Thomas Kathan mit seiner Faschingsfamilie an  mindestens 15 Umzügen teil und ist auf allen großen Bällen anwesend. Die  Gelegenheit, eine flotte Sohle aufs Parkett zu legen, lässt er sich  aber nicht entgehen. „Natürlich tanze ich gerne. Walzer oder Cha-Cha-Cha  – das macht den Fasching doch  aus.“ Dafür nimmt der Gildenchef auch weite Anreisen gerne Kauf: „Am  letzten Wochenende waren wir in Köln bei der Funkenkostümsitzung  blau-weiß. Das ist nochmal eine Nummer größer. Die ganze Stadt wird  mobilisiert  und ist Teil des Karnevals.“&#160;&#160;</p>
<h2>Größter Umzug des Landes</h2>
<p>Aber auch in der Montfortstadt hat der Faschingsumzug sehr  große Dimensionen angenommen. Tausende Besucher werden morgen, Sonntag,  in Feldkirch erwartet. Über 100 Gruppen starten um 13.30 Uhr ihren  närrischen Zug, der wieder ab 14 Uhr live im ORF2 übertragen wird.  Für  die Spältabürger gilt es, viel zu organisieren. Die ersten Planungen  beginnen nach den Sommerferien  und jetzt heißt es Endspurt. Die Anspannung beim Cheforganisator ist  groß, ständig klingelt das Telefon: „Wenn wieder alles gut über die  Bühne gegangen ist, dann fällt mir am Sonntagabend schon ein richtig  großer Stein vom Herzen.“ In den  21 Jahren als Präsident hat sich für Kathan in der Organisation viel  verändert. Die Vorschriften seien ganz andere. Aber mit dem Team des  Vorstands im Rücken lasse sich alles meistern. Einen großen Wunsch  äußert Kathan in Richtung Besucher: „Es wäre schön, wenn sich wieder  mehr Mäschgerle am Straßenrand einfinden.“</p>
<h2>Blumengruß für Patienten</h2>
<p>Vorbei ist das närrische Treiben für die Spältabürger aber auch  nach dem Wochenende noch nicht. Am „Schmotziga Donnschtig“ geht es für  die Faschingsgilde in das Landeskrankenhaus. Eine Herzensangelegenheit  für den Präsidenten: „Wir besuchen immer die Patienten im Krankenhaus und bringen allen neben den  närrischen Grüßen Blumen mit. Die Freude und die strahlenden Gesichter  beim Besuch motivieren jedes Jahr aufs Neue.“ Die Erholungszeit beginnt  für den Tostner dann mit der Fastenzeit. Aber bereits den Faschingsdienstag verbringt Kathan zu Hause. „Da mach ich es mir zu Hause auf der Couch gemütlich und schau mir den Villacher Fasching im Fernsehen an.“</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Thomas Kathan</strong></p>
<p>Seit 21 Jahren Präsident der Faschingsgilde Spältabürger Feldkirch</p>
<p><em>Geboren</em>: 1. Dezember 1955</p>
<p><em>Beruf</em>: Hausmeister bei der Stadt Feldkirch</p>
<p><em>Familie</em>: verheiratet, 2 Kinder Hobbys: Fasching und die Stadtmusik Feldkirch</p>
<p><em>Lebensmotto</em>: „Lieber das ganze Jahr ein Narr als ein Spinner sein“</p>
<p><strong>Samstag, 11. Februar, 19 Uhr</strong>: Narrenmesse mit der Stadtmusik Feldkirch  im Dom, ab 20 Uhr Monsterkonzert in der Innenstadt mit Ausklang beim  Alten Hallenbad.</p>
<p><strong>Sonntag, 12. Februar, 13.30 Uhr</strong>: Start des Feldkircher  Faschingsumzugs</p>
</div>
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		<title>„Netzwerkerin“ für Walgau</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 06:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feldkirch]]></category>
		<category><![CDATA[Nenzing]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div><a href="http://nenzing.vol.at">Nenzing</a> - Montafonerin managt Walgau: Birgit Werle (40) führt seit Monatsbeginn die Geschäfte der Regio im Walgau.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://nenzing.vol.at">Nenzing</a> &#8211; Montafonerin managt Walgau: Birgit Werle (40) führt seit Monatsbeginn die Geschäfte der Regio im Walgau.<span id="more-3165001"></span>Zuvor hatten 54 Delegierte aus Walgauer Gemeinden im September des Vorjahres den Verein „Im Walgau“  aus der &shy;Taufe gehoben. Die Institution zählt vierzehn Kommunen  (Bludesch, Bürs, Düns, Dünserberg, Frastanz, Göfis, Ludesch, Nenzing,  Nüziders, Röns, Satteins, Schlins sowie Schnifis und Thüringen) mit rund  37.500 Einwohnern.  Zum Obmann wurde das Nenzinger Gemeindeoberhaupt Florian Kasseroler  gewählt. Weitere sieben Kommunen (Lorüns, Stallehr, Bürserberg, Brand,  Thüringerberg sowie die Städte Bludenz und Feldkirch) sind der Regio als  außerordentliche Mitglieder beigetreten. Letztere bezahlen keine  Mitgliedsbeiträge, werden aber über Aktivitäten informiert und können  sich bei Bedarf an Projekten mit eigenen Mitteln beteiligen.&#160;</p>
<h2>Motto: Agieren statt reagieren</h2>
<p>Erklärtes Ziel der Regio laut Statuten ist „das Fördern der Entwicklung der Region Walgau“.  Die Koordination von Schwerpunkten, die bei Delegiertenversammlungen  beschlossen werden, erfolgt im sogenannten Wolfhaus in der Marktgemeinde  Nenzing. „Ich freue mich im Rahmen meiner Arbeit an dieser Entwicklung  mitwirken zu können“, betont Birgit Werle, die im Februar die Agenden  des bisherigen Projektleiters Manfred Walser nach drei Jahren übernommen  hat. Werle, gebürtige Montafonerin, ließ knapp 60 Mitbewerber hinter  sich und erhielt nach einem Hearing den Job an der Spitze der Regio.  Dabei dürfte vor allem die Berufserfahrung Werles eine gewichtige Rolle  gespielt haben. Immerhin konnte die gelernte Sozialpädagogin als  Entwicklerin und Leiterin des Integrationsdienstes „Spagat“ beim  Institut für Sozialdienste (IfS) über Jahre hinweg Erfahrungen in Sachen Projektmanagement und im Aufbau von Netzwerken sammeln.</p>
<h2>Faible für Pferde und Spanien</h2>
<p>Was reizt Werle an dieser Aufgabe? „Ich habe mitverfolgen  können, wie sich die Bürgermeister und Bürger der Region sehr intensiv  mit wichtigen Zukunftsthemen auseinandersetzen und ihr Augenmerk mehr  aufs Agieren statt aufs Reagieren legen“, meint die Mutter eines Sohnes.  Und attestiert den Menschen im Walgau  gleichzeitig („So wie sich beispielsweise ein Schrunser längst als  Montafoner fühlt, wird sich vielleicht bald einmal ein Schlinser als Walgauer bezeichnen“) eine gesunde Portion „Offenheit sowie Begeisterungsfähigkeit für  Neues“.  Apropos Augenmerk: Geht es nach der Geschäftsführerin, die Mitstreiter  in Sachen Regio in Arbeitsgruppen zum Tragen von Verantwortungen  begeistern will, so soll künftig „vor allem auch die Jugend in der  vielfältigen Landschaft angesprochen und in Projekte eingebunden  werden“. Dies gelte auch für  die zwei Mal pro Jahr geplanten Wal&shy;gauforen, zu denen alle Bürger der  Region geladen werden, betont Werle, die sowohl ein Faible für den Reitsport als auch fürs Zubereiten und Genießen spanischer Köstlichkeiten hat.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Birgit Werle </strong></p>
<p>Übernahm im Februar die Geschäftsführung der Regionalplanungsgemeinschaft „Im Walgau“</p>
<p><em>Geboren</em>: 15. Juli 1971 Beruf: Sozialpädagogin</p>
<p><em>Wohnort</em>: Feldkirch</p>
<p><em>Familie</em>: Mutter eines Sohnes Werdegang: Volks- und Hauptschule, Absolventin von Handels- und Krankenpflegeschule, Ausbildung für Heil- und Sonderpädagogik sowie Sozial-, Bildungs- und Systemisches Management; federführende Aufbauarbeit für den Integrationsdienst „Spagat“ beim Institut für Sozialdienste (IfS) und seit 2006 Leiterin der Aktion „Spagat“; seit 1. Februar Geschäftsführerin des Vereins „Regio im Walgau“</p>
<p><em>Hobby</em>: Zubereiten und Genießen spanischer Gaumenfreuden und Reiten Lebensmotto: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.</p>
<p><em>(VN/ Anton Walser)</em></p>
</div>
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		<title>In fürsorglicher Mission</title>
		<link>http://www.vol.at/in-fuersorglicher-mission/3163146</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 08:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lmoosbrugger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochzeit News]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Höchst - Thomas Haunschmid zieht die kommunikativen Fäden bei Care Österreich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Höchst &#8211; Thomas Haunschmid zieht die kommunikativen Fäden bei Care Österreich.<span id="more-3163146"></span></p>
<p>Care: Nach Ende des Zweiten Weltkrieges stand dieser Begriff für eine Welle der Hilfsbereitschaft, begründet durch 22 private Organisationen in Amerika. Mit Lebensmittelpaketen linderten sie die größte Not der Menschen in Europa. Rund 100 Millionen sogenannter Care-Pakete wurden verteilt, davon rund eine Million allein in Österreich. Care-Pakete gibt es immer noch, vorrangig in der Notfallhilfe. Heute steht Care jedoch für mehr, nämlich für Entwicklungszusammenarbeit auf breiter Ebene. Die kommunikativen Fäden bei Care Österreich zieht seit Kurzem ein Vorarlberger. Mag. Thomas Haunschmid hat sein freies Journalistendasein gegen eine fixe Stelle eingetauscht. „Weil ich Entwicklungs&shy;zusammenarbeit trotz aller Kritik für sinnvoll halte und humanitäre Hilfe sowieso“, wie er sagt.</p>
<h2>Ost-West-Gefälle</h2>
<p>Derzeit weilt Thomas Haunschmid nicht nur deshalb in Vorarlberg, weil sein siebenjähriger Sohn am Bödele das Skifahren lernt. Er ist auch in buchstäblich fürsorglicher Mission unterwegs. Care soll im Westen bekannter werden. „Es gibt ein klares Ost-West-Gefälle“, bestätigt Haunschmid. Mit dem Pilotprojekt „Care West“ will er das ändern. Geplant sind verschiedenste Aktivitäten wie Lesungen, Theater oder Sponsoring, deren Konzeption der Bregenzer Werbeagentur „Silberball“ obliegt. Der studierte Ethnologe macht kein Hehl daraus, dass es auch um die Steigerung des Spendenaufkommens geht. Unterstützung, wie sie Care den Menschen in Afrika, Asien und im Südkaukasus auf Basis von Hilfe zur Selbsthilfe zukommen lässt, kostet Geld. Aber: „Entwicklungszusammenarbeit ist eine Notwendigkeit und eine Verantwortung, die Österreich übernehmen sollte“, meint Thomas Haunschmid.</p>
<h2>Als Experten gefragt</h2>
<p>Care selbst stellt sich dieser umfänglich. Obwohl längst nicht so bekannt wie Caritas oder Rotes Kreuz, rangiert Care Österreich bei der Umsetzung von Projekten an erster Stelle. Rund 17 Millionen Euro flossen 2010 in die Katastrophen- bzw. Entwicklungshilfe. Der Großteil sind EU-Gelder, 24 Prozent stammen aus Privatspenden. Weltweit agiert Care in 87 Projektländern. Gefragt ist auch die Fachmeinung von Care-Mitarbeitern. Bei den Vereinten Nationen etwa haben sie Beraterstatus. Ein Grund dafür ist nach Ansicht von Thomas Haunschmid die kirchliche und politische Unabhängigkeit, für die Care steht. Dass der Popmusik-Fan und Hobby-DJ bei Care berufliche Bodenhaftung fand, kommt nicht von ungefähr. „Mein Spezialgebiet als Journalist waren Geschichten aus schwierigen sozialen Milieus“, erzählt Thomas Haunschmid. Sogar auf seinen vielen Reisen hat er sich immer wieder mit Randgruppen beschäftigt. Auch beim Spenden zeigte er sich nie kleinlich, und ehrenamtliche Arbeit ist für ihn ebenfalls nichts Fremdes. Im Kosovo beispielsweise spielte er mit Gleichgesinnten Fußball für den Frieden. Ein Film entstand, aus dem wiederum Hilfe für die dortigen Menschen lukriert werden konnte.</p>
<h2>Wahrlich nachhaltig</h2>
<p>Schwerpunkt der momentanen Arbeit ist die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen in den Projektländern. Ein kühnes Vorhaben, das weiß auch &shy;Thomas Haunschmid. Denn die Männer müssen mitspielen. Ausgeprägte patriarchalische Strukturen aufzubrechen ist nicht eben einfach, doch jeder kleine Erfolg eine Motivation. Wie nachhaltig das Care-Konzept funktioniert, zeigte sich übrigens erst unlängst wieder. In Deutschland tauchte in einem Uralt-Care-Paket eine Schmalzdose auf. Die lebensmitteltechnische Überprüfung ergab, dass der Inhalt noch genießbar war. „Care nützt“, merkt Haunschmid schmunzelnd an.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p>Mag. Thomas Haunschmid<br />
Geboren: 3. April 1967 in Höchst<br />
Wohnort: Wien<br />
Familienstand: Lebensgefährtin, 3 Kinder<br />
Beruf: Kommunikationsmanager<br />
Hobbys: Reisen, Fußball, Popmusik</p>
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		<title>Für und mit der Natur</title>
		<link>http://www.vol.at/fuer-und-mit-der-natur/3162196</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 09:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Egg]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://egg.vol.at">Egg</a>-Großdorf <em>(VN-ger)</em> - Hilde Meusburgers Arbeitsplatz ist die Natur – die 38-Jährige lebt für die Landwirtschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://egg.vol.at">Egg</a>-Großdorf <em>(VN-ger)</em> &#8211; Hilde Meusburgers Arbeitsplatz ist die Natur – die 38-Jährige lebt für die Landwirtschaft.<span id="more-3162196"></span>Ihr Arbeitstag beginnt um fünf Uhr in der Früh. Es gibt keinen Tag, an dem der Stall nicht ruft. Und  Urlaub? Davon ganz zu schweigen. Doch Hilde Meusburger sieht auch all  diese Aspekte positiv. „Man braucht nur die richtige Einstellung, dann  ist das alles gar kein Problem“, sagt die 38-jährige Großdorferin mit einem Lächeln auf den Lippen. Hilde Meusburger ist Bäuerin – seit 14 Jahren und vor allem aus Überzeugung.  „Ich lebe mit den Jahres&shy;zeiten, der Natur und den Tieren und  ich habe meinen Arbeitsplatz dort, wo meine Kinder sind“, schwärmt die  dreifache Mutter über ihren Beruf. Nur eine Sache gibt es, die sie dann  doch manchmal stört. Wenn die Leute nämlich meinen, dass sich die Bauern  mit den Förderungen ein  schönes Leben machen. „Es ist einfach ganz anders. Ohne Förderungen  könnte kein Betrieb Milch um 40 Cent pro Liter produzieren. Wären die  Leute bereit, mehr dafür zu zahlen, dann bräuchten wir auch die  Förderungen nicht. Das ganze System ist verkorkst“, bringt sie es auf  den Punkt.</p>
<h2>Ganzheitlicher Kreislauf</h2>
<p>Doch andererseits bemerkt die Hofladenbetreiberin auch ein  steigendes Bewusstsein bei den Kunden. „Ich merke, dass die Leute mehr  fragen und wissbegierig sind“,  freut sie sich. „Die Konsumenten suchen Kontakt zu den Produzenten,  wollen wissen, wo das Produkt erzeugt wird und  was alles drinnen ist.“ 50 Kühe nennt Familie Meusburger ihr Eigen.  Ganz besonderes Augenmerk wird dabei auf einen ganzheitlichen Kreislauf  gelegt.  „Wie die Tiere geboren werden, wie sie gefüttert werden, wie die Milch  produziert wird, was mit der Milch passiert“, beschreibt Meusburger ihre Philosophie. Die Milch soll ein Naturprodukt bleiben. Das bedeutet für die Bäuerin auch, auf die Natur zu achten und sorgsam mit eben dieser umzugehen. Und  den Tieren so wenige Medikamente wie möglich zu verabreichen.  Homöopathie  lautet dabei ihr Zauberwort. „Es ist erstaunlich, wie die  Tiere darauf reagieren. Die denken auch nicht dagegen.“  Seit fünf Jahren beschäftigt sich die Großdorferin mit  diesem Thema. „Auf einer Messe hat man mir im Vorbeilaufen eine  Visitenkarte in die Hand gedrückt – ich habe dann recherchiert, Bücher  bestellt, Kurse gemacht“, erzählt die Landwirtin. Heute gibt sie ihr  Wissen an die Ortsbäuerinnen weiter.</p>
<h2>Auszeit auf der Alpe</h2>
<p>So gerne sie ihren Beruf ausübt – auch eine Bäuerin aus Leidenschaft braucht einmal eine Auszeit. Und die macht sie gemeinsam mit ihrer  Familie jeden Sommer. Von Ende Mai bis Mitte September nämlich arbeiten die fünf auf der Alpe Unterhirschberg ob Bizau. „Der Alltag verlangsamt sich. Das Umfeld ändert sich. Man hat mehr Zeit für die Familie“, nennt Hilde Meusburger gute Gründe für den Tapetenwechsel. Und auch die Kinder leben dabei richtig mit. „Sie freuen sich schon auf den Sommer auf der Alpe.“</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Hilde Meusburger</strong> liebt ihre Arbeit als Bäuerin – und das Leben mit den Jahreszeiten, der Natur und den Tieren</p>
<p><em>Geboren</em>: 3. Jänner 1974</p>
<p><em>Wohnort</em>: Egg-Großdorf</p>
<p><em>Familie</em>: verheiratet mit Franz, drei Söhne: Florian (12), Michael (11) und Simon (8)</p>
<p><em>Beruf</em>: Bäuerin</p>
<p><em>Ausbildung</em>: HTL Textil in Dornbirn</p>
<p><em>Laufbahn</em>: Sozialversicherung der Bauern, Reisebüro Hobbys: Lesen, Arbeiten und Wandern in der Natur</p>
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		<title>Eine schöne Geschichte</title>
		<link>http://www.vol.at/eine-schoene-geschichte/3160935</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 07:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lschemm</dc:creator>
				<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.vol.at/gemeinde/schwarzach" target="_blank">Schwarzach</a> - Eine perfekte Mischung von Venezuela und Vorarlberg: Das ist unsere neue Miss Lourdes Gomez.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vol.at/gemeinde/schwarzach" target="_blank">Schwarzach</a> &#8211; Eine perfekte Mischung von Venezuela und Vorarlberg: Das ist unsere neue Miss Lourdes Gomez.<span id="more-3160935"></span>Wenn Lourdes Gomez (17) den Gesprächspartner anblickt und sagt, sie sei natürlich, dann reicht sie kein gekünsteltes Lächeln hinterher, das ihre Aussage konterkariert. Dieses Mädchen ist tatsächlich natürlich. „Der Laufsteg und das Modeln“, sagt sie direkt, „ist schon meines. Ich würde gerne eine Karriere als Model starten.“ Und wenn nicht? „Dann ist das gar nicht schlimm. Ich mach ja eine Ausbildung als Bürokauffrau. Und die mach ich fertig. Komme, was wolle.“</p>
<h2>Viele Pläne</h2>
<p>Auch als Au Pair in die USA möchte die gebürtige Südamerikanerin gerne gehen. „Und einige Zeit in meiner Heimat Venezuela arbeiten wär auch toll. Ich hab da Kontakte.“ Lourdes Gomez, von ihrer Mutter Yvon (35) erst im Jahre 2000 nach Vorarlberg gebracht, sprudelt vor Unternehmungslust und Zukunftsplänen. Ihre Identität bezieht sie dennoch aus der Vergangenheit. Denn Venezuela sei das Land, das ihr Wesen definiere. „Auch wenn ich gerne in Vorarlberg bin, hier alles, was man braucht, angenommen habe und auch den Dialekt spreche.“ Stolz sind ihre Mama und Stiefvater Gerd, wenn Lourdes so spricht. Und auch die Schwestern Felicia (15) und Katharin (9) hören ihr respektvoll zu.</p>
<h2>Volleyballspielerin</h2>
<p>Viel ist über die Familie in den vergangenen 48 Stunden hereingebrochen. Nicht nur die neue Miss erhielt Dutzende SMS und circa 100 Facebook-Freundschaftsangebote, auch die Mama mit 35 SMS und Schwester Felicia mit zahlreichen digitalen Kontakten dokumentieren den plötzlichen Ruhm, der am Freitag kurz vor halb zwölf in der Nacht durch die Entscheidung der Misswahl-Juroren ausgelöst wurde. „Du bist die Schönste im ganzen Land“, sagten die. Aber was bedeutet dem venezolanisch-wolfurterischen Mädchen Lourdes Gomez eigentlich Schönheit? „Schönheit ist auch eine Sache von Selbstvertrauen und Sicherheit“, antwortet Lourdes überraschend schnell. Natürlich bedeute Schönheit auch einen wohlgeformten, sportlichen Körper. „Ich bin sportlich. Ich spiele Volleyball bei den Damen in Wolfurt. Ich bin fit“, sagt Lourdes. Und das möchte sie auch künftig ganz sicher nicht aufgeben.</p>
<h2>Familienmensch</h2>
<p>Lourdes ist ein Familienmensch. „Meine Mama ist meine beste Freundin. Mit der gehe ich oft aus und tanze Salsa.“ Gerne sitze sie an einem Tisch mit ihren Liebsten. Da werde geredet und einander in die Augen geschaut. Familie total gab es auch zum 15. Geburtstag der neuen Miss. Ihr Geburtstag wurde nach venezolanischer Tradition groß gefeiert. Er bedeutet für Mädchen den Eintritt in die Welt der Frau. Damals kamen acht Verwandte aus Venezuela und feierten das Ereignis mit der heutigen Miss im Bildsteiner Pfarrsaal. Stolz zeigt Lourdes das Fotoalbum vom Fest mit den zahlreichen schönen Bildern. Lourdes möchte alles in Ehren halten, was ihr und ihrer Familie lieb und teuer ist. Denn das bleibt – während der Miss-Ruhm wohl irgendwann verblasst.</p>
<p>&#160;</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Lourdes Gomez </strong><br />
<strong>Geboren: </strong>17. September 1994<br />
<strong>Wohnort: </strong>Wolfurt<br />
<strong>Familie: </strong>Mama, Papa, zwei Schwestern<br />
<strong>Beruf:</strong> Lehrling<br />
<strong>Hobbys: </strong>Tanzen, Volleyball<br />
<strong>Lieblingsspeise: </strong>Venezolanisch</p>
<p><em><br />
VN/Klaus Hämmerle</em></p>
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		<title>Leben für die Krebsvorsorge</title>
		<link>http://www.vol.at/leben-fuer-die-krebsvorsorge/3159876</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>msuppersberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gaißau]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.vol.at/gemeinde/gaissau" target="_blank">Gaißau</a> - Judith Lutz hat in Gaißau ein großes Gesundheitsprojekt auf die Beine gestellt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vol.at/gemeinde/gaissau" target="_blank">Gaißau</a> &#8211; Judith Lutz hat in Gaißau ein großes Gesundheitsprojekt auf die Beine gestellt. <span id="more-3159876"></span>Judith Lutz strahlt, wenn sie von ihrer Arbeit erzählt. Mit Leidenschaft füllt sie die Stelle als Obfrau des Sozialausschusses in der Gemeinde Gaißau aus. „Hier kann ich mitgestalten und etwas bewegen“, sagt die gelernte Krankenschwester. In Bewegung setzte Judith Lutz allerhand. So hat sich etwa die Vortragsreihe „Krebserkrankungen – Vorsorge und Therapie“ zu einem wahren Großprojekt ausgewachsen. Bis in den November hinein gibt es jeden Monat zwei Veranstaltungen, die sich mit der Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln befassen. „Je mehr man über etwas weiß, das so bedrohlich klingt, umso besser lässt sich damit umgehen“, ist die engagierte Frau überzeugt.</p>
<h2>Große Betroffenheit</h2>
<p>Krebs ist nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Das macht Angst. Am heutigen Weltkrebstag weisen Institutionen wie Gebietskrankenkasse und aks auf die Wichtigkeit der Prävention hin. Früherkennung kann tatsächlich Leben retten, wie sich etwa anhand der Darmkrebsvorsorge längst schon eindrücklich belegen ließ. Vorsorge, die liegt auch Judith Lutz am Herzen. Gleichzeitig weiß sie, dass es dafür mitunter zu spät ist. Als Krankenschwester der Chi&shy;rurgischen Abteilung im LKH Bregenz erlebt sie immer wieder hautnah die Betroffenheit und Trauer, die eine Krebsdiagnose bei Patienten sowie deren Angehörigen auslöst. Umso wichtiger ist ihr die „objektive und neutrale“ Aufklärung. Dabei hält es Judith Lutz mit dem deutschen Schriftsteller Jean Paul, der weiland sinngemäß meinte: „Reisen ist Leben und Leben ist Reisen.“ Auch eine Krankheit könne ein Reisebegleiter sein. Doch auf dieser Reise würden Menschen besondere Unterstützung und Sicherheit brauchen. Beides will Judith Lutz mit dem neuen Projekt ein Stück weit vermitteln.</p>
<h2>Die Ideen sprudelten</h2>
<p>Ursprünglich wäre allerdings nur ein Vortrag geplant gewesen. Nachdem Judith Lutz aber ihre eigenen Überlegungen mit jenen, die aus Gesprächen mit Ärzten und anderen Experten entstanden, zusammenführte, sprudelten die Ideen nur so daher. Die Kreativität, die der Gaißauerin eigen ist, hatte sich, wie schon öfter, Bahn gebrochen. „Die besten Ideen kommen mir beim Laufen“, verrät die begeisterte Freizeitsportlerin. Zudem absolvierte sie eine Ausbildung zur kommunalen Gesundheitsmanagerin. Auch die helfe dabei, Neues auf die Beine zu stellen. Das tut Judith Lutz seit sechs Jahren, seit in Gaißau der Sozialzirkel gegründet wurde und sie dort eine 25-Prozent-Stelle bekleidet.</p>
<h2>Großer Rückhalt</h2>
<p>Unter dem Titel „Gesundheit in Gaißau“ entstanden seitdem verschiedenste Aktionen. Gerne erzählt Judith Lutz von den jährlichen Ausflügen mit Gehbehinderten ins „Rhiholz“. Berührende Momente seien das, wenn man erleben dürfe, wie Menschen in der Natur aufblühen. Ebenso dankbar ist sie dafür, dass „viele Leute immer wieder bereit sind, solche Initiativen zu unterstützen.“ Auch die Gemeinde steht dahinter. Und die Familie. Ein Netz, das Mut gibt, für andere da zu sein. Was Judith Lutz übrigens auch privat häufig ist. Dann jedoch als leidenschaftliche Köchin, die gerne Gäste bewirtet.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p>Judith Lutz Geboren: 3. Jänner 1956 in Gaißau Wohnort: Gaißau Familienstand: Partnerschaft, zwei erwachsene Söhne (23 und 21) Beruf: Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester Hobbys: Laufen, Skitouren, die Berge, Kochen, Lesen</p>
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		<title>Talent mit sozialer Ader</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>msuppersberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feldkirch]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Feldkirch - Neven Trobonjaca gibt sein handwerkliches Können an Flüchtlinge weiter. Studiert hat er Philosophie. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Feldkirch &#8211; Neven Trobonjaca gibt sein handwerkliches Können an Flüchtlinge weiter. Studiert hat er Philosophie. <span id="more-3157211"></span>Zwei Gegensätze, die Liebe und der Krieg, verschlugen Neven Trobonjaca im Jahr 1996 von Kroatien nach Vorarlberg. Seit mittlerweile neun Jahren arbeitet er als Flüchtlingsbetreuer in Feldkirch. In der Tischlerei im Flüchtlingshaus „Haus Abraham“ baut er gemeinsam mit den Asylwerbern Kommoden, Tische, Betten und andere Möbel für die Caritas. Sein Geschick im Umgang mit Holz hat er sich selbst beigebracht. Aber der Reihe nach: Der heutige Sozialarbeiter studierte an der Universität von Zadar Philosophie und Soziologie. Seinen Beruf konnte Neven dort nie ausüben – als er promovierte, begann der Krieg in Jugoslawien. „Ich gehöre einer Minderheit an. Deshalb, und weil meine Frau Natascha bereits in Vorarlberg lebte, verließ ich Kroatien.“ Neven sieht sich trotzdem nicht als Flüchtling. Aus seiner Heimat ging er mit dem Gedanken fort, in ein bis zwei Jahren wieder zurückzukehren. Es kam anders.</p>
<h2>Schwerer Anfang</h2>
<p>Mittlerweile lebt der 47-Jährige seit gut 16 Jahren in Vorarlberg. „Seitdem lebte ich immer in Bregenz – der Anblick des Bodensees beruhigte mich nach meiner Ankunft sehr. Ich bin den Anblick des Meers gewohnt, da ich in der Stadt Sibenik an der wunderschönen Küste Dalmatiens aufgewachsen bin.“ Mit seiner Frau Natascha hat er heute drei gemeinsame Kinder – Pavle (9), Maksim (7) und Konstantin (7). Fuß zu fassen sei zu Beginn schwer gewesen. „Mit meiner brotlosen Ausbildung und ohne Deutschkenntnisse blieb eben nur ein ‚realer‘ Beruf übrig“, erklärt Neven lachend. Also begann er als Hausdiener im Bregenzer Nobel-Hotel „Weisses Kreuz“ zu arbeiten.</p>
<h2>Die Liebe zur Tischlerei</h2>
<p>In seiner Freizeit entdeckte Neven seine Liebe zur Tischlerei. „Wir haben in Dalmatien nicht so viel Holz wie in Vorarlberg. Im Grunde gibt es dort nur Wasser und Steine. Holz als Material, beziehungsweise den kreativen Umgang damit, habe ich hier schnell entdeckt.“ Er kaufte sich eine Bohrmaschine und begann, andere Handwerker zu beobachten und sich deren Kniffe anzueignen. Auf die Frage, was einen Geisteswissenschafter am Tischlern interessiert, sagt Neven: „Die Philosophie ist dem Tischlerhandwerk sehr ähnlich. Eine Kommode oder einen Schrank aus einem Baumstamm zu bauen, ist für mich vergleichbar mit dem Auswählen von Fakten aus einem Meer von Details. Außerdem war meine Situation damals sprichwörtlich beschissen.“ Das Schreinern sei eine Art Brücke zwischen der Philosophie und der existenziellen Notwendigkeit, sein Brot verdienen zu müssen.</p>
<h2>Dankbarkeit</h2>
<p>2003 bekam Neven die Möglichkeit, als Sozialarbeiter bei der Caritas anzufangen. „Ich hatte zuvor nie etwas mit Sozialarbeit zu tun, aber in den neun Jahren habe ich sehr viel gelernt.“ Weil die Bewohner nicht länger in den alten Armeebetten schlafen wollten, entstand die Idee, Flüchtlingen das Schreinern beizubringen. „Wir betreuen und verpflegen hier Menschen, die unfreiwillig Unterstützung beziehen. Sie dürfen nicht arbeiten – ein Systemfehler, der viele kaputtmacht. Die Beschäftigung gibt ihnen das Gefühl, etwas wert zu sein – genau wie mir damals.“ Seine Erfahrungen als Soziologe und Sozialarbeiter gibt er in Vorträgen weiter. „Ich bin dankbar für das, was ich hier erreichen konnte.“ Momentan wartet der Familienvater auf seinen österreichischen Pass. Denn: „Die Staatsbürgerschaft ist für mich eine emotionale Bindung – das ist nicht kitschig gemeint. Ich möchte einfach mitreden können &#8230;“</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p>Neven Trobonjaca Geboren: 16.4.1964 Wohnort: Bregenz Familie: verheiratet, drei Kinder Ausbildung: Promotion in Soziologie und Philosophie Beruf: Flüchtlingsbetreuer bei der Caritas Vorarlberg</p>
<p>(VN/wp)</p>
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		<title>PC-Schule für Senioren</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 11:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lmoosbrugger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rankweil]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Rankweil - HLW-Schülerinnen zeigen Pensionisten die Welt der Computer. Cornelia Bauer hat das Projekt initiiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rankweil &#8211; HLW-Schülerinnen zeigen Pensionisten die Welt der Computer. Cornelia Bauer hat das Projekt initiiert.<span id="more-3156529"></span>Am Bildschirm entsteht gerade eine Einladung  zur Kräuterwanderung, einen Computer weiter links ein  Faschingskrapfenrezept. In den Informatikräumen der HLW in Rankweil ist  der Altersdurchschnitt gerade weitaus höher als üblich. Vor den PCs  sitzen nicht nur Jugendliche. Neben jeder Schülerin sitzt ein älterer  Herr oder eine ältere Dame. Und die Schülerinnen sind an diesem  Vormittag im Grunde genommen Lehrerinnen. Sie erklären im Projekt  „Senioren fit am PC“ ihren älteren Mitmenschen an zwei Halbtagen, wie  sie Computer im Alltag nützen können.</p>
<h2>Wissen weitergeben</h2>
<p>Initiiert hat das Projekt die Informatiklehrerin Cornelia  Bauer. Als die Direktorin vor zwei Jahren die Kollegen aufforderte, mehr  Projektideen einzubringen, ließ sich die quirlige 47-Jährige nicht zwei  Mal bitten. Ihr kam rasch die Idee, Schülerinnen und Senioren  zusammenzubringen. Eine gänzlich neue Idee ist das nicht, ähnliche  Initiativen gibt es auch anderorts. „Aber jemand muss es halt auch bei  uns organisieren“, sagt die Frau mit den kurzen blonden Haaren und  lacht. Dass an den Schulen mehr externe Projekte organisiert werden, und so die  Schule kein geschlossenes System bleibt, ist Bauer ein Anliegen. Sie  ist es gewohnt, unterschiedliche Dinge zu verbinden. Beruflich macht sie  das ja auch. Neben ihrer Lehrtätigkeit ist die Mutter von zwei Kindern  gleichzeitig Psychologin. Mit ihrem Mann betreibt sie das Unternehmen  „Sinnfabrik“ und übernimmt unter anderem Führerscheinnachschulungen oder  Krisenintervention. In dieser Tätigkeit trifft Bauer auch junge  Menschen, die nicht zu den Privilegierten gehören. Auch hier würde sie  gerne noch ein Projekt mit ihren Schülern auf die Beine stellen. Aber  erst einmal dreht sich alles um Word und www.</p>
<h2>Junges Know-how</h2>
<p>„Die Schüler haben in dem Bereich ja Know-how, das sie  weitergeben können.“ Im Rollentausch schlüpfen sie in die Lehrerrolle.  Davon profitieren beide Gruppen. „Die Jugendlichen sammeln dabei  wertvolle Erfahrungen. Etwa, dass ältere Menschen einfach langsamer  lernen und ein anderes Tempo haben. Dass man auch Dinge erklären muss,  die erst selbstverständlich scheinen“, erzählt Bauer.  Und die Pädagogin  merkt danach auch mehr Verständnis im Klassenzimmer. Auch die  16-jährige Lisa Madlener kann das bestätigen. „Durch den Kurs habe ich  auch gelernt, die Lehrer zu verstehen.“ Denn das Erklären ist mitunter  ganz schön anstrengend. Aufgenommen wurde das Projekt gut. „Wir werden beinahe überrannt“, freut  sich Bauer. Beim ersten Durchgang im Vorjahr kamen 160 Pensionisten.  Nun sind 40 Senioren zum kostenlosen Seminar gekommen. Für den zweiten  Kurs sind nur noch Restplätze frei.  Vor einem Bildschirm sitzt auch der 81-jährige Berufsclown Walter  Galetti und sieht sich seine Website an. Das Internet ist für ihn nichts  Neues. Von den HLW-Schülerinnen hat er heute trotzdem einiges gelernt.  Wie lustig Youtube sein kann, und wie praktisch Google Earth. Auch seine  junge Lehrerin hat Einblicke in den Schulalltag vor einigen Jahrzehnten  erhalten. „Ich habe in der Schule noch gelernt, wie ein Telefon mit  Wählscheibe funktioniert.“</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p>Cornelia Bauer<br />
Informatiklehrerin HLW Rankweil, Initiatorin „Senioren  fit am PC“<br />
Geboren: 28. 10. 1964<br />
Ausbildung: Studium der Psychologie  und der Erziehungswissenschaften in Wien und Innsbruck<br />
Familie: in  Lebensgemeinschaft, zwei Kinder (8 und 13)</p>
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		<title>Im Bann des Bazorahangs</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 13:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lmoosbrugger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frastanz]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Frastanz - Ein Schlepplift, 1000 Meter Piste und viel Arbeit: Für Pistenchef Anton Gabriel ist der Bazora-Skilift „eine  Herzensangelegenheit“. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frastanz &#8211; Ein Schlepplift, 1000 Meter Piste und viel Arbeit: Für Pistenchef Anton Gabriel ist der Bazora-Skilift „eine  Herzensangelegenheit“. <span id="more-3154230"></span></p>
<p>So mancher kleiner Stöpsel hat  auf dem  markanten Bazorahang oberhalb von Frastanz Skifahren gelernt. Auch Anton  Gabriel schnallte sich hier zum ersten Mal die Bretter an und   verdiente sich im Alter von  zehn Jahren als „Liftler“ die eine oder andere Tageskarte. „Seinem“  Bazorahang ist er bis heute treu geblieben. Gemeinsam mit zahlreichen  weiteren Helfern investiert er viel Freizeit, um den Erhalt des Skilifts zu sichern.</p>
<h2>Großes Engagement</h2>
<p>So idyllisch die Kindheitserinnerungen, so beinhart ist der   wirtschaftliche Überlebenskampf: Pistengeräte und eine neue  Beschneiungsanlage schlagen teuer  zu Buche – die Skitage sind  angesichts der Schneelage in diesen Höhen überschaubar. „Der Betrieb ist  nur möglich, weil wir das ehrenamtlich machen und von der Gemeinde, den  Liftbesitzern und privaten Sponsoren unterstützt werden“, sagt der  48-jährige Schlosser. Seit 1994, damals stand der Liftbetrieb auf der  Bazora kurz vor dem Aus, fungieren die Vereine Figl Fan Frastanz,  Skiclub Frastanz und WSV Fellengatter als Betreiber des  Skilifts. Für Gabriel, der bei zwei dieser Vereine Mitglied ist und es  bis zum Figlweltmeister brachte, ist der Bazora-Skilift eine  „Herzensangelegenheit“. Fünf bis acht Stunden in der Woche kümmert er  sich um „seine“ Piste, fährt in den frühen Morgenstunden mit der Walze  den steilen Hang hinauf und verteilt den oft spärlichen Schnee auf der  1000 Meter langen Strecke. „Das ist eine Wissenschaft für sich, speziell  in einem derart steilen Gelände“, sagt Gabriel.  Um auch in schneearmen Wintern gute Pistenbedingungen bieten zu können,  hat die Betreibergemeinschaft  nun etwa 30.000 Euro und 1200  ehrenamtliche Arbeitsstunden in eine Beschneiungsanlage investiert. „Bei  optimalen Temperaturen können wir innerhalb von zwei Stunden rund 80  Kubikmeter Kunstschnee produzieren. Bisher war es aber leider zu warm,  um effektiv zu beschneien“, hofft Gabriel nun auf Minusgrade.</p>
<h2>Am Wochenende in Betrieb</h2>
<div>Der durchaus anspruchsvolle  Bazorahang  verfügt übrigens über eine Verbindung zum kleinen  Familienskigebiet Gurtis. Bei entsprechender Schneelage ist der  Schlepplift jedes Wochenende von Freitagmittag bis Sonntag geöffnet. An  guten Tagen, so Gabriel, „zählen wir bis zu zweihundert Skifahrer, an  schlechten können es auch mal nur drei bis vier sein.“  Ob  Vollauslastung oder Schmalspurbetrieb: Blechkolonnen, lange  Warteschlangen und lärmende Schneebars gibt es auf der Bazora jedenfalls  nicht. Und genau das würden die Gäste schätzen, so Gabriel. „Es ist  eben stressfrei  und ruhig hier oben. Und man hat einen tollen Ausblick  bis zum  Bodensee.“</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Anton Gabriel<br />
</strong>Pistenchef Skilift Bazora<br />
Geboren: 30. September 1963<br />
Wohnort: Frastanz<br />
Beruf: Schlosser<br />
Familie: verheiratet, zwei Kinder<br />
Hobbies: Skilift Bazora, Firngleiten, Skifahren</p>
</div>
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		<title>„Bin eine gesunde Mischung“</title>
		<link>http://www.vol.at/%e2%80%9ebin-eine-gesunde-mischung%e2%80%9c/3153112</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 07:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bregenz]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div><a href="http://bregenz.vol.at">Bregenz</a> - Den Gildenball sieht Claus Haberkorn als willkommene Abwechslung zum Alltag, der sonst oft ernst genug ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://bregenz.vol.at">Bregenz</a> &#8211; Den Gildenball sieht Claus Haberkorn als willkommene Abwechslung zum Alltag, der sonst oft ernst genug ist.<span id="more-3153112"></span>Claus Ha&shy;berkorn hat eine  bewegte Vergangenheit hinter sich. Und das sowohl in beruflicher als  auch gesundheitlicher Sicht. Vorerst aber zur erfolgreichen beruflichen  Laufbahn: Nach der Matura an der Handelsakademie und dem Bundesheer  stieg der heute 60-Jährige in das von seinen Großeltern gegründete  Unternehmen Haberkorn ein. Zuerst noch als Lagerist und Sachbearbeiter  tätig, kletterte er die Erfolgsleiter recht schnell bis ganz nach oben.  Zuletzt, bis 2005, war Haberkorn beim Unternehmen als Vorstand und  Aufsichtsratsvorsitzender tätig, bis – zu Beginn noch harmlos vermutete –  Magenschmerzen sein Leben von Grund auf änderten.&#160;</p>
<h2>Nierenversagen</h2>
<p>„Ich habe mich einige Tage unwohl gefühlt, bis die Schmerzen eines  nachts unerträglich wurden“, erinnert sich der Kommerzialrat.  Nierenversagen, so die Diagnose. „Einige Wochen lang stand mein Leben  auf Messers Schneide – zum Glück war mein Schutzengel aber zur richtigen  Zeit an der richtigen Stelle“, ergänzt er mit einem Lächeln auf dem  Gesicht. „Die Dialyse, die notwendig war, hat gezeigt, dass eine  100-prozentige Leistungsfähigkeit nicht mehr gegeben war – meinen Beruf  musste ich also aufgeben“, sagt der Bregenzer. „Ein bisschen  Unternehmen führen geht nunmal nicht.“ Den Ausstieg hat er aber nie  bereut: „Ich hatte eine interessante Arbeitstätigkeit und zu Beginn war es bestimmt eine  große Umstellung, plötzlich nicht mehr arbeiten zu können.“ Heute  blicke er aber mit viel Stolz in die Vergangenheit zurück, „weil es  meinem Team und mir gelungen ist, etwas Großes aufzubauen.“</p>
<h2>Organspende</h2>
<p>Durch eine Organspende  seiner Frau Monika konnte der in Wien geborene Haberkorn 2007  schließlich zu einem normalen Leben zurückkehren. „Nicht nur wir, sogar  unsere Nieren passen wunderbar zusammen“, sagt er voller Dankbarkeit und  Liebe. „Die Niere funktioniert wie meine eigene“, fügt er lächelnd  hinzu.  Sein „neues Leben“ widmet Haberkorn nun mit Leidenschaft seiner  Frau Monika und dem gemeinsamen Hobby Golfen. „Auch Freundschaften, die  früher aufgrund meiner zeitintensiven Arbeit oft gelitten haben, pflege  ich dieser Tage umso mehr.“</p>
<h2>Zeit, ausgelassen zu sein</h2>
<p>Auch hat sich der Herr Kommerzialrat der Bregenzer  Faschingsgesellschaft verschrieben: 1995 wurde er als Ehrensenatsrat  geehrt, einige Freundschaften haben sich seit dieser Zeit innerhalb der  Truppe gebildet. Auf den von der Gesellschaft heute Abend veranstalteten  Gildenball freut sich der 60-Jährige besonders: „Der Gildenball ist  Vorarlbergs Opernball“, findet er. „Die Veranstaltung ist sehr exklusiv  und man trifft viele bekannte Vorarlberger.“ Was ihm am Fasching gefällt? „Der Fasching ist, wie ich finde, die Zeit  der Kinder.“ Seit mehr als zehn Jahren unterstützt der Pensionist  deshalb die Bregenzer Prinzengarde finanziell. Kinder liegen ihm aber  das ganze Jahr am Herzen: Das äußert sich etwa durch seine großzügigen  Spenden –  im Vorjahr feierte Haberkorn seinen Sechziger mit  verschiedenen Veranstaltungen, bei denen sich ein Beitrag in der Höhe  von mehr als 10.000 Euro für das „Netz für Kinder“ ansammelte. „Aber nochmal zurück zum Fasching“, fügt er abschließend hinzu. „Es ist  für mich eine Zeit, in der  viele Leute, die sonst ernst sind, auch einmal ausgelassen sein können.“  Ob er einer der ernsteren Personen sei? „Nein, ich bin eine gesunde Mischung“, lacht er. „Früher natürlich berufsbedingt.“</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Kommerzialrat Claus Haberkorn </strong>im Ehrensenatsrat der Bregenzer Faschingsgesellschaft</p>
<p><em>Geboren</em>: 24. April 1951 in Wien („im Herzen bin  und war ich aber immer ein Vorarlberger“)</p>
<p><em>Ausbildung</em>: HAK Wien, anschließend war Haberkorn 35 Jahre in der von  seinen Großeltern gegründeten Unternehmensgruppe Haberkorn tätig</p>
<p><em>Wohnort</em>: Bregenz</p>
<p><em>Familie</em>: verheiratet, 2 Kinder, 1 Enkel</p>
<p><em>(VN/ Stauber)</em></p>
</div>
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		<title>Legende des Zitherspiels</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahaller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lustenau]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Lustenau - Der Lustenauer Toni Hämmerle hat diesem Instrument sein Leben gewidmet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lustenau &#8211; Der Lustenauer Toni Hämmerle hat diesem Instrument sein Leben gewidmet.<span id="more-3152429"></span>Mit knapp 80 hat er eben noch eine neue, von ihm selbst eingespielte CD mit Zithermusik auf den Markt gebracht. „Definitiv meine letzte“, wie Toni Hämmerle augenzwinkernd bemerkt. Ganz will man das diesem im Herzen so jung gebliebenen Musiker nicht glauben. Zu sehr hängt er doch ein Leben lang an seiner geliebten Zither, hat ganze 65 Jahre lang enorm zur Verbreitung dieses Instruments beigetragen und ist dabei selbst zu einer Legende des Zitherspiels in Vorarlberg geworden.</p>
<h2>Für „ein Stöckle Butter“</h2>
<p>„Meine Mutter hat schon früh meine Musikalität erkannt. Mein erstes Instrument war allerdings eine Gitarre, die man einem wandernden Handwerksbursch für zwei Flaschen Schnaps abgekauft hat“, erzählt Hämmerle. Für „ein Stöckle Butter“ pro Stunde nahm er Unterricht, bis seine Schwester die Gitarre für sich beanspruchte und Toni zum Zitherspiel verdonnert wurde. Er fand sich allerdings rasch damit zurecht. Der Zithervirtuose Franz Mayr steckte ihn als Lehrer an der Musikschule Lustenau mit seiner Begeisterung für dieses Instrument an, später studierte er in Innsbruck und Feldkirch. Parallel erlernte er freilich auch noch einen „anständigen“ Beruf, absolvierte die Meisterprüfung als Schuhmacher und hatte zehn Jahre lang ein eigenes Geschäft. Obwohl er auch im Musikverein 25 Jahre lang die erste Trompete blies, wurde die Zither zu seiner musikalischen Welt. Sein außerordentliches Können blieb nicht unentdeckt: „Schon 1956 hat mich der Rundfunk zu Aufnahmen eingeladen, bei denen ich das anspruchsvolle klassische Zitherrepertoire gespielt habe. Aufnahmeleiter Anton Stark hat gestaunt, dass ich aus Klaviernoten Zither spielen konnte.“ Sein Herz aber gehörte natürlich der Volksmusik, und zwar der echten: „Der ‚Musikantenstadl‘ als volksdümmliche Show ist mir ein Greuel.“ Für legendäre Auftritte mit der Trachtengruppe Lusten&shy;au gründete er 1960 zusammen mit dem Akkordeonisten Gilbert Hämmerle – „Wir sind nicht verwandt, er ist aus der Sippe der Pfiefar, ich bin ein Päuleler“ – und dem Gitarristen Walter Scheffknecht, der nach seinem Tod durch Frank Wehinger ersetzt wurde, das Trio Toni Hämmerle. Eine verschworene Gemeinschaft, die 40 Jahre halten sollte. Hier hatte er sich nun ein professionelles Instrument mit Vorbildfunktion für originale Volksmusikpflege geschaffen, das er managte, für das er arrangierte und komponierte, das im „Hafenkonzert“ des Südwestfunks einen Stammplatz hatte, sogar in Schweden, Ungarn oder Kanada gefeiert wurde und dreimal den Preis als bestes Volksmusikensemble Vorarlbergs errang. „Beliebt waren auch unsere modernen Gesangseinlagen im Stil der Berliner ‚Travellers‘“, erinnert sich Hämmerle. Den Schusterriemen hängte er schon 1969 zugunsten einer Anstellung als Lehrer an der Musikschule Dornbirn an den Nagel, wo er ebenfalls ein eigenes Stubenmusik-Ensemble gründete. Er war auch Aufnahmeleiter im Rundfunk, gestaltete zahlreiche Sendungen und rief im Landestrachtenverband die Adventsingen ins Leben. Noch heute greift er fast täglich zur Zither, um „in Schuss“ zu bleiben. Ein Lieblingsstück hat er nicht, aber: „Am meisten verlangt wird der ‚Dritte Mann‘ – wenn du das nicht kannst, kannst du nicht Zither spielen!“</p>
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		<title>Verrückt nach Langlaufen</title>
		<link>http://www.vol.at/verrueckt-nach-langlaufen/3151150</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 07:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dpichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sulzberg]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.vol.at/gemeinde/sulzberg" target="_blank">Sulzberg </a>- Der „Nordic Sport Park“ in Sulzberg wird heute eröffnet – Roland Alber ist Obmann der Arbeits&#173;gruppe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vol.at/gemeinde/sulzberg" target="_blank">Sulzberg </a>- Der „Nordic Sport Park“ in Sulzberg wird heute eröffnet – Roland Alber ist Obmann der Arbeits&shy;gruppe.<span id="more-3151150"></span>Früher war es einfach nur die Langlaufloipe beim Fußballplatz. Seit 2010 hat das Kind auch einen Namen. Seit damals nämlich ist Sulzberg geförderter Trainings- und Wettkampfstützpunkt des Landes Vorarlberg. Der „Nordic Sport Park“ war geboren und der Startschuss für den Ausbau der Infrastruktur samt Bachüberführungen, Flutlicht, Schneekanonen und mobiler Biathlon-Laser-Schießanlage gefallen.<br />
Nun sind die Baumaßnahmen abgeschlossen. Am heutigen Mittwoch wird offizielle Eröffnung gefeiert. Dass dieses Fest stattfinden kann, ist auch Roland Alber zu verdanken. Der 44-Jährige ist Obmann der Arbeitsgruppe „Nordic Sport Park“. Mehrere Hundert ehrenamtliche Stunden, viel Herzblut und Begeisterung hat er in den vergangenen zwei Jahren in das Projekt investiert. „Es braucht schon positiv Verrückte, die so ein Projekt mittragen“, schmunzelt Alber, der sich durchaus selbst zu dieser Gruppe zählt.</p>
<h2>Stressbewältigung</h2>
<p>Verrückt ist der Familienvater nicht zuletzt nach dem Langlaufsport. Vier bis fünf Mal die Woche dreht er seine Runden auf der Loipe, in intensiven Phasen auch bis zu zwei Mal am Tag. „Es ist für mich die schönste Sportart. Viele Lasten des Alltags fallen einfach ab. Man fühlt sich danach wie ein anderer Mensch“, versucht er die Begeisterung in Worte zu fassen. Oder kurz gesagt: „Es ist einfach ein Traum.“ Bei Volksläufen hat er bereits beeindruckende Ergebnisse eingefahren. Belegte etwa beim 90 Kilometer langen Vasa-Lauf den 117. Platz – von rund 16.000 Startern wohlgemerkt. Selbst von seinem Wohnhaus aus genießt er einen direkten Ausblick auf den „Nordic Sport Park“. Umso mehr blutet das Herz, wenn er es aus zeitlichen Gründen einmal nicht auf die Skier schafft. Angesteckt mit dem „Langlauffieber“ hat er auch seine Kinder – kurzzeitig zumindest. „Derzeit sind sie leider nicht mehr sportlich aktiv. Aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sie wieder damit anfangen“, meint er mit einem Augenzwinkern.</p>
<h2>Coole Ausrüstung</h2>
<p>Längst hat Langlaufen das Seniorenimage abgestreift und sich laut Alber zu einer regelrechten Trendsportart entwickelt. „Es spielt sicher auch eine Rolle, dass es inzwischen coole Ausrüstung gibt“, ist der Unternehmer und Gemeindevertreter überzeugt.<br />
Beim Skiverein Sulzberg schieben sich bereits die Jüngsten durch den Schnee. „Sobald sie auf Langlaufski stehen können, werden sie spielerisch an den Sport herangeführt“, erläutert Roland Alber, der überzeugt ist: „Langlauf ist eine Sportart, die Kinder in ihrem Bewegungsdrang unterstützt.“ Bereits in der kommenden Woche trägt Sulzberg die &shy;Österreichischen Schüler- und Jugendmeisterschaften aus. 200 Sportler werden in der Wälder Gemeinde erwartet. Die Bandbreite der Sportler jedoch ist groß – und reicht vom Breiten- bis zum Spitzensport. „Das ist das, was wir erreichen wollten“, sagt der stolze Obmann.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p>Roland Alber<br />
hat als Obmann der Arbeitsgruppe viele ehrenamtliche Stunden in das Sulzberger Projekt „Nordic Sport Park“ gesteckt.<br />
Geboren: 3. August 1967<br />
Wohnort: Sulzberg<br />
Ausbildung: Elektrotechniker<br />
Beruf: selbstständig (Auttec Gebäudeautomatisierung, sechs Mitarbeiter)<br />
Familie: verheiratet, drei Kinder (19 und 17 Jahre)<br />
Hobbys: Langlaufen, Fahrradfahren, Halbmarathon</p>
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		<title>Wälderholz für die Ski-WM</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 07:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shenke</dc:creator>
				<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Kriegner führte den Holzbau des Mediencenters der Alpinen Ski-WM in Schladming aus. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Kriegner führte den Holzbau des Mediencenters der Alpinen Ski-WM in Schladming aus. <span id="more-3150172"></span>Heute fiebern die Skifans dem Start (17.45/20.45 Uhr) des Nachrennens in Schladming entgegen. Wenn die weltbesten Slalomfahrer vor 50.000 Zuschauern um den Sieg kämpfen, herrscht in der 4500 Einwohner zählenden Stadtgemeinde in der Steiermark Ausnahmezustand. Im Februar 2013 geht hier die Alpine Ski-WM über die Bühne. Neben dem Zielstadion Planai gilt auch das neue, insgesamt 3575 Quadratmeter große Kongress- und Mediencenter als Flaggschiff für das Groß&shy;event. Die öffentliche Ausschreibung des Linzer Architekturbüros „Riepl Riepl“ für das Großprojekt im Bereich Holzbau entschied Kaufmann Bausysteme aus Reuthe für sich. Das Bregenzerwälder Unternehmen setzte sich gegen zahlreiche Mitbewerber durch. Das Auftragsvolumen betrug 2,3 Millionen Euro. Von November 2010 bis Mai 2011 waren zeitweise zwei Montagetrupps der Firma mit fünf Arbeitern im Zehn-Tage-Schichtbetrieb im Einsatz.</p>
<h2>Wälder am Werk</h2>
<p>Projektleiter ist Michael Kriegner. „Wir waren zuständig für die Holzbau-Planung und Ausführung inklusive Dachdeckung“, erzählt der 27-Jährige. „Die Fertigung erfolgte in Reuthe, die Montage übernahm die Zimmerei Helmut Feuerstein aus Au. Ich arbeite eng mit den Architekten, Statikern, Elektrikern, Schlossern, Dachdeckern oder Malern zusammen. Als Subunternehmer waren zahlreiche Wälder Firmen im Einsatz.” Für die erfolgreiche Verwirklichung eines Projekts ist eine genaue Detailplanung wichtig. „Der Polier ist sozusagen mein verlängerter Arm. Ich schätze das Fachwissen und die Erfahrung der Spezialisten auf dem Bau sehr“, so Kriegner. Er selbst war in Schladming ein Mal wöchentlich vor Ort. „Wir sind früher als geplant fertig geworden, das hat dem Bauleiter getaugt. Er war sehr zufrieden“, blickt der 27-Jährige zurück.</p>
<h2>Weltcup-Finale ist Probe</h2>
<p>Die transparente Hülle aus Glas und Holz verleiht dem Gebäude einen speziellen Charakter. „Die Fassade besteht aus neun Meter langen Brettern mit Baumkanten. Diese wurden von der Sägerei Ignaz Erhart aus Sonntag geliefert. Es war sicher eine Herausforderung, geeignete Weißtannen im Wald zu suchen“, betonte Kriegner, der seit 2004 für Kaufmann Bausysteme arbeitet.  Eröffnet wurde das Congress- und Mediencenter am 9. Dezember 2011. Offizieller Probelauf ist das Weltcup-Finale in Schladming im März 2012. Bei der Ski-WM erwarten die Veranstalter rund 3000 Journalisten aus aller Welt. „Vom Mediencenter aus sieht man direkt auf den Slalomhang der Planai“, beschreibt Kriegner. Im Vorjahr wurde er nach einer Baubesprechung zum Nachtrennen eingeladen. „Die Stimmung war gewaltig, ein eindrückliches Erlebnis“, beschreibt der Fußballspieler des FC Andelsbuch. Heuer ist Kriegner zwar nicht live im Hexenkessel vor Ort, er wird das Spektaktel aber wie 1,3 Millionen weitere Skifans interessiert vor dem Fernseher verfolgen.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p>Michael Kriegner<br />
Realisierte als Projektleiter den Holzbau des neuen Mediencenters für die Ski-WM 2013 in Schladming.<br />
Geboren: 29. Oktober 1984<br />
Wohnort: Andelsbuch<br />
Familienstand: vergeben<br />
Beruf: Projektleiter, Kaufmann Bausystems<br />
Hobbys: Fußballer beim FC Andelsbuch, Skitouren, Reisen, v.a. in südostasiatische Länder</p>
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		<title>Rundum fit trotz Diabetes</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shenke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feldkirch]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://feldkirch.vol.at">Feldkirch</a> – Arthur Walter zeigt, wie es sich auch mit dieser Krankheit gut leben lässt.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://feldkirch.vol.at">Feldkirch</a> – Arthur Walter zeigt, wie es sich auch mit dieser Krankheit gut leben lässt.</p>
<p><span id="more-3149109"></span>Geschätzte 15.000 Diabetiker gibt es im Land. Arthur Walter ist einer von ihnen. Seit 22 Jahren lebt der Feldkircher mit dieser Stoffwechsel&shy;erkrankung. Und das nicht schlecht. „Ich fühle mich rundum fit“, sagt er im Brustton der Überzeugung. Dahin gebracht hat den Typ-2-Diabetiker eine gründliche Änderung des Lebensstils. Vor allem seit Arthur Walter regelmäßig Bewegung macht, läuft es gesundheitlich wieder rund bei ihm. Das Wissen um den Wert körperlicher Aktivitäten gibt er auch weiter. Er baute die Selbsthilfegruppe Feldkirch der „Aktiven Diabetiker Austria“ (ADA) auf und ist selbstredend einer der aktivsten Gruppenleiter. Obgleich sich die rund 60 Mitglieder im Vergleich zur Gesamtzahl der Betroffenen eher bescheiden ausnehmen, so ist Arthur Walter doch zufrieden. „Wenn man nur ein bisschen Erfolg sieht, macht man gerne weiter.“</p>
<h2>Aktiv statt passiv</h2>
<p>Früher hatte der Pensionist mit einer gesunden Lebensweise wenig am Hut. Er verhehlt das auch nicht. Erst eine schwere Erkrankung, in deren Verlauf sich der Diabetes manifestierte, brachte den damals 50-Jährigen zur Besinnung. Und zwar gründlich. Arthur Walter verließ sich nicht allein auf die Medikamente, sondern stellte seine Ernährung um, begann, Sport zu betreiben und nahm sich vor, auch aus anderen passiven Zuckerkranken aktive Diabetiker zu machen. „Was mir jedoch fehlte, war ein Raum für meine Informationsveranstaltungen“, erzählt Walter. Das Problem war gelöst, als er beim Eissportverein Rankweil eine Heimat für sein hehres Anliegen fand. Der sportliche Spaß, und für den rüstigen Herrn ist es einer, konnte starten. Es begann mit Laufen. Dreieinhalb Stunden an drei Tagen in der Woche. Dann kam das Turnen dazu, schließlich das Nordic Walking und zu guter Letzt die Wassergymnastik. Für die Schwergewichtigeren unter den Diabetikern, die sich im Nass mit Bewegung leichter tun. Im Frühjahr und Herbst gibt es jeweils zehn Einheiten, die im Hallenbad des LKH Rankweil absolviert werden. „Für den im März beginnenden Kurs gibt es noch freie Plätze“, streut Arthur Walter in eigener Sache ein. Die Wassergymnastik steht übrigens unter sportwissenschaftlicher Leitung. Das Nordic Walking übernimmt Walter selbst. Er hat eine Ausbildung als Instruktor. „Wir haben ein tolles Team und für alle Diabetiker ein tolles Bewegungsangebot“, resümiert Arthur Walter zufrieden.</p>
<h2>Soziale Kontakte</h2>
<p>Während er sich über all die Jahre seine Bewegungslust beibehalten hat, bröckelt sie bei den anderen zuweilen. Aber auch in solchen Fällen weiß sich Walter zu helfen. Merkt er, dass die Motivation nachlässt, wird vor und nach dem Laufen der Blutzucker gemessen. Das funktioniert meistens. Denn: „Der sichtbare Erfolg, der sich einstellt, animiert dann wieder zum Weitermachen.“ Doch es geht ihm nicht allein um den Wert der Bewegung. Auch soziale Kontakte sind für Diabetiker wichtig. Besonders für die alleinstehenden unter ihnen. Denn die Gefahr, eine Depression zu entwickeln, sei hoch. Das gemeinsame Training und Beisammensein könne dem vorbeugen. „Und mehr Spaß macht es auch“, weiß Arthur Walter aus inzwischen langjähriger Erfahrung.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p>Arthur Walter</p>
<p>Geboren: 14. April 1939 in Feldkirch</p>
<p>Wohnort: Feldkirch</p>
<p>Familienstand: verheiratet, drei erwachsene Kinder</p>
<p>Beruf: Pensionist</p>
<p>Hobbys: Bewegung in freier Natur</p>
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		<title>&#8220;Ruf der Heimat ehrt mich&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 08:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahaller</dc:creator>
				<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#173;Bregenzerwälder Peter Bayer ist Geschäftsführer der Olympischen Jugend-Winterspiele.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &shy;Bregenzerwälder Peter Bayer ist Geschäftsführer der Olympischen Jugend-Winterspiele.<span id="more-3146959"></span></p>
<p>Er orchestriert 100 fix angestellte Mitarbeiter, gut 1400 Volontäre, 500 Bundesheersoldaten und eine stattliche Anzahl an Sicherheitskräften. Er verhandelt mit Funktionären des Nationalen und Internationalen Komitees, von Sportverbänden, sieht im Eisstadion nach dem Rechten, steht an der Skipiste und Bobbahn und kümmert sich darum, dass bei den Siegerehrungen alles reibungslos abläuft. Peter Bayer, gebürtiger Bregenzerwälder, ist bei den ersten Olympischen Jugend-Winterspielen in Innsbruck das Mädchen für alles. Seit 14. September 2009 steht der 40-Jährige als Geschäftsführer der YOG-GmbH (Youth Olympic Games) vor, bei der Ausschreibung für diesen Job hatte sich Bayer gegen 42 Mitkandidaten durchgesetzt.</p>
<h2>Aufatmen, als der Schnee kam</h2>
<p>Drei Jahre war Zeit, um die Premierenveranstaltung zu planen, mit dem Startschuss am Freitag, den 13. Jänner, fiel Bayer ein großer Stein vom Herzen. Die Nervosität vor den Spielen war groß gewesen. Vor allem, weil der Schnee lange auf sich warten ließ. Franz Klammer trug zur Beruhigung nichts bei: Der Olympiasieger von 1976 hatte festgestellt, dass es schon bei den Winterspielen 1964 und 1976 keinen Schnee gegeben hatte. So atmeten Bayer und seine Mitstreiter tief durch, als der Patscherkofel unmittelbar nach der Jahreswende dann endlich in Weiß erstrahlte. „Da war dann die Erleichterung sehr groß“, gestand Bayer.</p>
<h2>Viele Stationen</h2>
<p>1989, mit dem Beginn des Studiums in Innsbruck, wurde die Tiroler Landeshauptstadt neue Heimat des Bregenzerwälders. Die ersten Sporen verdiente er sich als Marketing- und Eventmanager. Acht Jahre lang arbeitete Bayer in der Schweiz als Manager eines Sport- und Kulturveranstalters, war dabei 200 Tage des Jahres auf der ganzen Welt unterwegs. Danach gründete er mit Martina Rüscher die Agentur VIA3. Das Kaunertal Opening, das Air&amp;Style Snowboard-Spektakel, der Jugendtag 2009 oder – seit 2003 – die Lange Nacht der Museen in Tirol tragen die organisatorische Handschrift des immer gut aufgelegten Wälders. Bei den Jugendspielen läuft es wie am Schnürchen. „Wir haben viel Lob und ein tolles Feedback bekommen“, freut sich der 40-Jährige. „Der Präsident des Organisationskomitees der Winterspiele in Sotschi 2014 hat zu mir gesagt: „Wir können in Sachen Effizienz von euch sehr viel abschauen. Jetzt liegt es an uns, es auch umzusetzen.“ Ende des Jahres ist für Ba&shy;yer der Job als Olympia-CEO zu Ende. „Dann wird man weitersehen“, hat er sich noch nicht groß Gedanken um die weitere berufliche Zukunft gemacht. 2015 geht in Vorarlberg das Europäische Jugend-Festival (EYOF) über die Bühne – kann es sich Bayer vorstellen, sich dort einzubringen? „Es wäre eine große Ehre, wenn der Ruf aus der Heimat kommt. Aber: ,Ma schlüßt zerscht ons ab und denn fangt ma was nüs a, hält er es mit einer alten Wälder-Weisheit.</p>
<h2>Drei Tage „nur“ Familie</h2>
<p>Bevor sich Bayer aber mit der „Abrechnung“ der YOG-Spiele beschäftigt, freut er sich auf drei ganz besondere Tage im Kreis der Familie. „Da ich in den letzten Monaten sehr wenig zu Hause war, bekam ich von meiner Frau zu Weihnachten drei Tage in einem Wellnesshotel geschenkt – und die habe ich auch dringend notwendig.“</p>
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		<title>Zwischen den Welten</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 11:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vpircher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lustenau]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://lustenau.vol.at">Lustenau</a> - Von der Segelbusiness-Frau zur Kinder-Lerntrainerin. Das bewegte Leben der Susanne Hagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lustenau.vol.at">Lustenau</a> &#8211; Von der Segelbusiness-Frau zur Kinder-Lerntrainerin. Das bewegte Leben der Susanne Hagen.<span id="more-3146215"></span>Die Caritas hat ein Betätigungsfeld mehr. Es trägt den Namen „Lerncafé“ und hilft Schulkindern mit Lernschwächen, ihre Defizite zu beseitigen. In Lustenau wird kommenden Mittwoch eine solches Lerncafé eröffnet. Mittendrinn: Susanne Hagen, 53. Sie ist nicht nur die organisatorische Leiterin der neuen Einrichtung, sie beschäftigt sich darüber hinaus intensiv mit der pädagogischen Materie der Lernstätte, die inoffiziell bereits im November ihre Pforten öffnete und an drei Nachmittagen insgesamt 30 Kinder behutsam unter ihre Fittiche nimmt.</p>
<h2>Am Aachensee</h2>
<p>„Ich liebe lebenslanges Lernen. Deswegen bin ich hier gelandet“, sagt die gebürtige Tirolerin. Ein Blick auf Hagens Vita beweist, dass diese Frau solche Aussagen nicht einfach so daherplappert. Immer wieder hat sich Susanne Hagen beruflich verändert, war dabei stets eine Wandererin zwischen mehreren Welten. „Nach der Matura studierte ich zuerst zwei Jahre Pharmazie. Doch das gefiel mir nicht so recht. Danach arbeitete ich mehrere Jahre in einem Reisebüro.“ Schließlich verschlug es sie an den Aachensee. Dort verdingte sich die Mutter einer Tochter im Segelbusiness. „Ich gab Segelkurse, vermittelte Segeltörns, betrieb einen Segelzubehörladen, verkaufte Schiffe.“<br />
Doch irgendwann war auch damit Schluss. Die gebürtige Innsbruckerin zog zurück in ihre Heimatstadt und begann Wirtschaft und Management zu studieren. Ein Studium, das sie auch abschloss und sich deshalb urkundlich verbrieft Magistra nennen darf.</p>
<h2>Weg aus Tirol</h2>
<p>Ihre zweite Eheschließung führte sie schließlich nach Lustenau. Ein Ort, der sich bekanntermaßen weder als Universitätsstadt noch als Segelmekka einen Namen geschaffen hat. Für die heute 53-Jährige wie ein Zeichen, sich auch beruflich wieder zu verändern. Sie begann sich mit Lerntraining für Kinder zu beschäftigen und befand sich bald mit Feuereifer mittendrinn in einer völlig neuen Materie.</p>
<h2>Faszination Lernen</h2>
<p>Schwärmerisch spricht sie nun über die „ungeheuren Potenziale, die in der Lernwelt der Kinder schlummern“. Deswegen gibt es im Lerncafé, das in den großzügig und hell ausgestalteten Kellerräumlichkeiten des Theresienheimes seine Zelte aufgeschlagen hat, nicht nur den herkömmlichen Nachhilfeunterricht in den verschiedensten Fächern. Es gibt dort auch Spiele, gezielte Lern- und Körperübungen, Futter für Körper, Kopf und Seele. „Ich mache jetzt noch eine Ausbildung für die Bereiche Legasthenie und Dyskalkulie. Danach kann ich sicher noch zielgerichteter arbeiten“, sagt Susanne Hagen mit Stolz. Dass sie die neue Einrichtung auch organisatorisch als Managerin in Funktion hält, erwähnt sie so nebenbei. Eben wie jemand, der ganz selbstverständlich zwischen verschiedenen Welten wandert.</p>
<p><strong>Susanne Hagen</strong><br />
Geboren: 12. Juli 1958<br />
Wohnort: Lustenau<br />
Familie: verheiratet, eine Tochter<br />
Beruf: Lerntrainerin<br />
Hobbys: Sport, Lesen<br />
Lieblingsspeise: Kaiserschmarren</p>
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		<title>Zwischen den Welten</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahaller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lustenau]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Lustenau &#8211; Von der Segelbusiness-Frau zur Kinder-Lerntrainerin. Das bewegte Leben der Susanne Hagen.<span id="more-3146128"></span>Die Caritas hat ein Betätigungsfeld mehr. Es trägt den Namen „Lerncafé“ und hilft Schulkindern mit Lernschwächen, ihre Defizite zu beseitigen. In Lustenau wird kommenden Mittwoch eine solches Lerncafé eröffnet. Mittendrinn: Susanne Hagen, 53. Sie ist nicht nur die organisatorische Leiterin der neuen Einrichtung, sie beschäftigt sich darüber hinaus intensiv mit der pädagogischen Materie der Lernstätte, die inoffiziell bereits im November ihre Pforten öffnete und an drei Nachmittagen insgesamt 30 Kinder behutsam unter ihre Fittiche nimmt.</p>
<h2>Am Aachensee</h2>
<p>„Ich liebe lebenslanges Lernen. Deswegen bin ich hier gelandet“, sagt die gebürtige Tirolerin. Ein Blick auf Hagens Vita beweist, dass diese Frau solche Aussagen nicht einfach so daherplappert. Immer wieder hat sich Susanne Hagen beruflich verändert, war dabei stets eine Wandererin zwischen mehreren Welten. „Nach der Matura studierte ich zuerst zwei Jahre Pharmazie. Doch das gefiel mir nicht so recht. Danach arbeitete ich mehrere Jahre in einem Reisebüro.“ Schließlich verschlug es sie an den Aachensee. Dort verdingte sich die Mutter einer Tochter im Segelbusiness. „Ich gab Segelkurse, vermittelte Segeltörns, betrieb einen Segelzubehörladen, verkaufte Schiffe.“ Doch irgendwann war auch damit Schluss. Die gebürtige Innsbruckerin zog zurück in ihre Heimatstadt und begann Wirtschaft und Management zu studieren. Ein Studium, das sie auch abschloss und sich deshalb urkundlich verbrieft Magistra nennen darf.</p>
<h2>Weg aus Tirol</h2>
<p>Ihre zweite Eheschließung führte sie schließlich nach Lustenau. Ein Ort, der sich bekanntermaßen weder als Universitätsstadt noch als Segelmekka einen Namen geschaffen hat. Für die heute 53-Jährige wie ein Zeichen, sich auch beruflich wieder zu verändern. Sie begann sich mit Lerntraining für Kinder zu beschäftigen und befand sich bald mit Feuereifer mittendrinn in einer völlig neuen Materie.</p>
<h2>Faszination Lernen</h2>
<p>Schwärmerisch spricht sie nun über die „ungeheuren Potenziale, die in der Lernwelt der Kinder schlummern“. Deswegen gibt es im Lerncafé, das in den großzügig und hell ausgestalteten Kellerräumlichkeiten des Theresienheimes seine Zelte aufgeschlagen hat, nicht nur den herkömmlichen Nachhilfeunterricht in den verschiedensten Fächern. Es gibt dort auch Spiele, gezielte Lern- und Körperübungen, Futter für Körper, Kopf und Seele. „Ich mache jetzt noch eine Ausbildung für die Bereiche Legasthenie und Dyskalkulie. Danach kann ich sicher noch zielgerichteter arbeiten“, sagt Susanne Hagen mit Stolz. Dass sie die neue Einrichtung auch organisatorisch als Managerin in Funktion hält, erwähnt sie so nebenbei. Eben wie jemand, der ganz selbstverständlich zwischen verschiedenen Welten wandert.</p>
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		<title>&#8220;Kraftwerke sind die Kür&#8221;</title>
		<link>http://www.vol.at/kraftwerke-sind-die-kuer/3145055</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lmoosbrugger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bregenz]]></category>
		<category><![CDATA[Hohenems]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bregenz - Projektleiter des geplanten Kraftwerks Bregenz ist der Statiker Dietmar Gmeiner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bregenz &#8211; Projektleiter des geplanten Kraftwerks Bregenz ist der Statiker Dietmar Gmeiner.<span id="more-3145055"></span>Wenn Dietmar Gmeiner auf dem vergitterten Steg  über den Wasserkanal läuft und wenig später vor der surrenden  Kaplanturbine des Kraftwerks  Rieden steht, das dem fließenden Wasser jährlich 5,9 Millionen  Kilowattstunden Strom abtrotzt, darf er sich denken: mein Werk. Er hat die Statik berechnet. Das hat der Hohenemser studiert. Andere Bauten empfindet er alltäglich, „Kraftwerke hingegen sind die Kür“.  Wenn er in seiner zweiten Funktion bei der illwerke-vkw-Gruppe  regelmäßig den Zusammenhalt gewaltiger Staumauern im Auge behält, ist  das nur konsequent.  Elf Semester hat er gebraucht bis zur Diplomarbeit. Dabei war anfangs  gar nicht klar, dass es den BORG-Schoren-Absolventen ins  Bauingenieurswesen zieht. Mathematik war angedacht und auch Physik. Aber  während seiner Militärzeit in Kufstein haben ihm Kollegen, die schon in den Hörsälen der Technischen Uni Innsbruck saßen, den Mund wässrig gemacht.</p>
<h2>Projektleiter für Bregenz</h2>
<p>Heute beugt sich der 48-jährige zweifache Familienvater im  Großraumbüro im Bregenzer Weidach nach vorn und fügt dem 3D-Modell am  Computer noch diese und jene Finesse hinzu und rechnet. Wenn er nicht  gerade Sitzungen der verschiedenen Unternehmen koordiniert, die im Dienst der illwerke vkw dieser Tage den Boden für die neuen Bregenzer Kraftwerkspläne bereiten.  Die Einflüsse aufs Grundwassers beschäftigen den Projektleiter des Kraftwerks  Bregenz derzeit am meisten. Wird doch tief im Erdreich unter Bregenz,  Lauterach, Wolfurt und Hard ein womöglich noch viel ertragreicherer  Grundwasserstrom erhofft als ursprünglich angenommen. Oberirdisch plagt  ihn die Frage, ob die Leitungen mit bis zu 6,5 m Durchmesser, die  das benötigte Wasser verwinkelt am Natura-2000-Gebiet vorbei zum  Krafthaus führen müssten, dem Druck auch standhielten. All das will erst  in Zahlen gegossen werden. Wo andere nur Ziffern und Vorzeichen  erkennen, sieht Gmeiner die späteren Bauwerke in Funktion. Der Pager liegt dabei immer griffbereit neben der Tastatur.</p>
<h2>Sensible Daten</h2>
<p>„Wir sind zu viert.  Eine Woche pro Monat hat jeder von uns Bereitschaftsdienst in der  Talsperrenüberwachung.“  Ob Kops, Silvretta, Lünersee oder Vermunt – es gilt, von Montag bis  Montag zehn große und noch einmal so viele kleinere Talsperren zu  kontrollieren. Meist muss er dafür nicht vor Ort. Das war zuletzt 2005  beim großen Hochwasser nötig, als Sensoren am Speicher Bolgenach  Erosionserscheinungen meldeten.  Wenn freilich die Messgeräte  aller Vorarlberger Staumauern gleichermaßen ausschlagen, steckt meist  ein weiter entferntes Ereignis dahinter. So hat Gemeiner u. a. als einer  der ersten Vorarlberger vom Erdbeben im japanischen Fukushima erfahren,  weil nicht nur das 100 Meter lange Gewichtslot innerhalb der Staumauer  des Lünersees in Bewegung kam. Geophysikalische Weltereignisse  hinterlassen auch in Vorarlberg ihre Spuren. Das wird alles exakt von  Menschen wie Dietmar Gmeiner registriert.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Dipl.-Ing. Dietmar Gmeiner</strong> ist Projektleiter für das geplante  Kraftwerk Bregenz<br />
<strong>Geboren: </strong>1963 in Hohenems<br />
<strong>Ausbildung: </strong>BORG Schoren,  Studium „Konstruktiver Wasserbau und Baustatik“ an der Technischen  Universität Innsbruck<br />
<strong>Laufbahn:</strong> Zwei Jahre in Dornbirner  Zivilingenieursbüro, als Statiker seit 1989 bei den VKW, jetzt   illwerke-vkw-Gruppe<br />
<strong>Familie:</strong> verheiratet, zwei Söhne</p>
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		<title>Daheim auf den Weltmeeren</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 11:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lmoosbrugger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vandans]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vandans - Markus Juen arbeitet auf dem größten Kreuzfahrtschiff der Erde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vandans &#8211; Markus Juen arbeitet auf dem größten Kreuzfahrtschiff der Erde.<span id="more-3144128"></span><br />
Markus Juen kommt gerade von einer  Besprechung mit dem Kreuzfahrtschiffdirektor zurück. Thematisiert wurden  die Spezialevents, die in dieser Woche anstehen: Hochzeiten,  Cocktailempfänge, Geburtstagsfeiern und  Firmen-Veranstaltungen. Rund 50  Extra-Veranstaltungen dieser Art werden es in den nächsten sieben Tagen sein. Juen ist Food&amp;Beverage-Direktor auf dem größten Schiff der Welt, der „Allure of the Seas“. In dieser Schlüsselposition ist er für den Gesamtbereich Essen und Trinken verantwortlich. Unter ihm arbeiten mehr als 1000 Mitarbeiter aus 50 verschiedenen Nationen.</p>
<h2>Auf höchstem Niveau</h2>
<p>6100 Passagiere wollen Woche für Woche auf  höchstem Niveau verpflegt werden, dazu kommen 2100 Crew-Mitglieder.  Jeden Sonntag legt die „Allure of the Seas“ vom Heimathafen Fort  Lauderdale in Florida in Richtung Karibik ab. Seit der Inbetriebnahme  vor gut einem Jahr ist das Schiff immer voll ausgebucht. Als Juen mit Anfang 20 nach seiner Kellnerlehre seinen Heimatort Vandans   verließ, um auf einem  Kreuzfahrtschiff anzuheuern, wollte er nur ein, zwei Jahre hinaus in die  große weite Welt und anschließend wieder nach Vorarlberg zurückkehren.  Doch aus der Rückkehr wurde nichts. Auf  der „Souvereign of the Seas“ der Reederei Royal Caribbean Cruise Lines  arbeitete er sich vom Kellner zum Restaurantleiter hoch. Nebenbei lernte  der Vandanser die Welt kennen. „Ich habe schon in jungen Jahren meine  Traumziele kennengelernt“, sagt der heute 41-Jährige. „Panamakanal,  Hawaii, Alaska, Russland. Kein Wunder, dass ich daheim bald als Exot gegolten habe.“</p>
<h2>Harter Arbeitsalltag</h2>
<p>Um seinen Lifestyle wird Juen von vielen Bekannten beneidet. Was „daheim“  aber keiner realisiert, ist der harte Arbeitsalltag, dem „der Onkel aus  Amerika“ ausgesetzt ist.  Sieben Tage in der Woche mindestens zehn  Stunden pro Tag. Auf der  „Allure“ gibt es 21 Restaurants, mehrere Essensstationen und zahlreiche  Bars. Drei Stunden täglich verschlingt allein der Rundgang. Juen muss  nicht nur auf die Qualität und Funktionalität eines jeden einzelnen Bereichs achten, sondern verantwortet auch das Budget für den Wareneinsatz. Es grenzt fast an ein Wunder, dass trotz der vielen Menschen nirgendwo Schlange gestanden wird. Auf  der „Allure of the Seas“ und dem baugleichen, aber fünf Zentimeter  kürzeren Schwesterschiff „Oasis of the Seas“ ist die Kreuzfahrt in  völlig neue Dimensionen vorgedrungen und hat neue Konzepte erfordert. „Als F&amp;B-Direktor muss man lernen zu delegieren und sich nicht um  alles persönlich zu kümmern“, sagt Juen. Nichtsdestotrotz muss er über  jeden Bereich Bescheid wissen, den  Gesamtüberblick behalten sowie Entscheidungen eigenverantwortlich  treffen. „Dazu kommen die strengen Hygienevorschriften, die nicht nur  dann greifen sollen, wenn die Inspektoren der amerikanischen  Gesundheitsbehörde unangemeldet auf dem Schiff aufkreuzen.“</p>
<h2>Vier Monate voll eingespannt</h2>
<p>Der Arbeitsrhythmus des Weltenbummlers lautet vier Monate  Schiff, zwei Monate frei. Die Freizeit verbringt er in England, wo seine  Freundin lebt. Einmal im Jahr kommt er für eine Woche zurück ins  Montafon. Das Wiedersehen mit seiner Familie und den  Freunden bedeutet ihm viel. Er liebt Skifahren und Bergsteigen, schätzt  die Bodenständigkeit und die Aufrichtigkeit seiner Landsleute. „Gerade  weil ich so viel gereist bin, sind mir die Schönheit und die Werte   meiner Heimat umso mehr bewusst“, versichert Juen – und die Qualität der  heimischen Küche: „Für die Schnitzel meiner Mama lass ich jeden Hummer  links liegen.“</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Markus Juen </strong><br />
Food&amp;Beverage-Direktor auf dem größten  Kreuzfahrtschiff der Welt<br />
<strong>Geboren: </strong>1. April 1970<br />
<strong>Ursprünglich aus: </strong>Vandans<br />
<strong>Ausbildung: </strong>Kellnerlehre in Schruns (Hotel Alpenhof Messmer)<br />
<strong>Hobbys:</strong> Tauchen, Skifahren (in Österreich), gutes Essen und Wein</p>
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		<title>Klänge verzaubern Asien</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bregenz]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://bregenz.vol.at">Bregenz</a> (VN-ger) - Mathias Schmidt verzaubert derzeit Asien mit seinen Schlagzeugklängen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bregenz.vol.at">Bregenz</a> (VN-ger) &#8211; Mathias Schmidt verzaubert derzeit Asien mit seinen Schlagzeugklängen.<span id="more-3142924"></span></p>
<p>Mitten in Tokio steht plötzlich Bernhard Bär aus Andelsbuch vor ihm.  Am Frühstücksbuffet im Hotel. Mit einem anderen Orchester war der Wälder  zur selben Zeit im selben Hotel wie Mathias Schmidt. Das kommt vor.  Schließlich ist es  seit Jahren Tradition, dass österreichische  Orchester musikalische Neujahrsgrüße im Land der aufgehenden Sonne  überbringen.  Die Liste von Schmidts Auftraggebern ist lang: Wiener Symphoniker,  Wiener Concertverein, Tonkünstler Orchester Niederösterreich, Bregenzer  Festspiele. Und eben das Strauss Festival Orchester Wien, mit dem der  Bregenzer derzeit durch Japan und Südkorea tourt. Drei Wochen lang durch  14 Städte. Per Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen, Bus oder Flugzeug.  „Wir spielen fast jeden Tag ein Konzert und sind eigentlich dauernd  unterwegs. Also für Urlaub bleibt keine Zeit“, skizziert Mathias Schmidt  den straffen Zeitplan.</p>
<h2>Von der Musik berufen</h2>
<p>Aber für den 32-Jährigen ist Musik laut eigenem Bekunden nicht  Beruf, sondern Berufung. „Musik hat schon als Kind eine sehr große Rolle  in meinem Leben gespielt. Ich habe schon früh gewusst, dass mein Beruf  etwas mit Musik zu tun haben wird“, erzählt der Schlagzeuger, dessen  musikalische Laufbahn  bereits im zarten Alter von sechs Jahren begonnen  hat. War es zunächst das Klavier, erhielt Schmidt mit zehn Jahren den  ersten Schlagzeugunterricht – und dabei ist er geblieben. Auf dem  Programm steht fernab der Heimat Musik der Strauss-Dynastie, Lanner,  Lehar oder Ziehrer. Und die Japaner zeigen sich begeistert.  „Überhaupt von allem, was mit Wien zu tun hat. Teilweise singen sie  sogar mit. Sobald wir ein Stück zu spielen beginnen, fängt das Publikum  an zu lächeln, ganz egal ob jung oder alt. Spätestens bei ,Unter Donner  und Blitz‘ und natürlich beim ,Radetzky&shy;marsch‘ können sie sich kaum  mehr auf den Sitzen halten“, schwärmt Mathias Schmidt von seinem  Publikum. Und das ist sogar derart begeistert, dass ihm ein Mann den  Kuckuck, ein Instrument für das „Krapfenwaldl“ von Johann Strauss,  abkaufen wollte. „Über Geld spricht man bekanntlich nicht, aber es hätte  sich gelohnt“, schmunzelt er.</p>
<h2>Leben für die Musik</h2>
<p>Bei der Asien-Tournee  ist der 32-Jährige der einzige Schlagzeuger mit an Bord. „Brauchen würde  man eigentlich bis zu vier Spieler. Daher ist das Publikum immer wieder  überrascht, was und wie viel man mit zwei Händen und zwei Füßen alles  gleichzeitig spielen kann“, sagt der Musiker nicht ohne Stolz.   Musikalisch gehts für den Bregenzer natürlich auch in Vorarlberg weiter.  Mit einer Oper mit dem Symphonieorchester Vorarlberg, einem  Kirchenkonzert mit der Bürgermusik Lauterach, den Vorbereitungen für das  Bezirksmusikfest in Lauterach, Konzerten in Wien oder irgendwo anders  auf der Welt. Darüber hinaus unterrichtet Mathias Schmidt an der  Musikschule Hofsteig und hat sich als Zeitsoldat bei der Militärmusik  Vorarlberg verpflichtet. „Also es wird mir nicht langweilig. Aber es  bleibt auch noch Zeit für andere Hobbys“, sagt er. Und weg war er –  unterwegs in den nächsten Konzertsaal. Konnichi wa, Vorarlberg! Grüß  Gott, Japan!</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Mathias Schmidt</strong> ist Berufsmusiker und tourt derzeit mit dem Strauss Festival Orchester  Wien durch Japan und Korea</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Geboren</span>: 20. Dezember 1979</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ausbildung</span>: IGP-Schlagwerkstudium am Vorarlberger Landeskonservatorium  (IGP=Instrumental- und Gesangspädagogik), Bachelor- und Masterstudium  Orchesterinstrumente/Schlaginstrumente sowie Masterstudium  Schlaginstrumente IGP-Klassik an der Hochschule für Musik und  Darstellende Kunst in Graz/Institut Oberschützen</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wohnort</span>: Bregenz</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Beruf</span>: Musiker, Schlagzeuglehrer an der Musikschule am Hofsteig</p>
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		<title>Die Phantasie motiviert</title>
		<link>http://www.vol.at/die-phantasie-motiviert/3141478</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 08:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>msuppersberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bludesch]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div><a href="http://www.vol.at/gemeinde/bludesch" target="_blank">Bludesch</a> - Anni Mathes ist eine Verfechterin der Märchen. Mit  Gefühl und selbstverständlich mit Verstand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://www.vol.at/gemeinde/bludesch" target="_blank">Bludesch</a> &#8211; Anni Mathes ist eine Verfechterin der Märchen. Mit  Gefühl und selbstverständlich mit Verstand.<span id="more-3141478"></span></div>
<p>Am besten, man lässt sich von Anni Mathes gleich eine  Geschichte erzählen. Von der Begegnung mit einem Schüler beispielsweise. In  einer Schulklasse in Tirol war es, und ein Bub tat sich sehr schwer, war eher  ein introvertierter junger Mensch. Anni Mathes, die Kinesiologin und Erzählerin,  war eingeladen, um mit den Kindern Märchen zu verfassen. Dieser Bub schrieb dann  von einem Riesen, der auf seinem Weg einem Osterhasen und weiteren Figuren  begegnet, die ihn alle fragen, was er denn für ein großes Tier sei. Das geht so  weiter, bis ein Pirat auftaucht, der fragt, was für ein Mensch er sei. Das  machte den Riesen glücklich. Und auch den Buben, über dessen Fähigkeiten die  Lehrer staunten und die Geschichte in einen Kalender aufnahmen.</p>
<h2>Hindernis als Herausforderung</h2>
<p>An einem Erzählnachmittag mit einer Familie aus dem Kosovo ging es dann um  einen bösen König. Die Kinder einigten sich selbst darauf, dass man ihn getreu  vieler Märchen am Schluss nicht abmurcksen soll, sondern dass das Gemeinwohl  auch wieder hergestellt wird, wenn man ihn einsperrt, damit er darüber  nachdenken kann, was er alles angestellt hat. Worüber Anni Mathes berichtet, das  klingt alles sehr plausibel, und doch fällt es Menschen offenbar schwer, die  Kraft der Phantasie auszukosten. Sie  hilft ihnen dabei. Und auch die traditionellen Märchen seien da durchaus  anwendbar. Schneewittchen sei zwar ein wenig naiv, dass die Zwerge aber so  tollpatschig seien, habe durchaus etwas Gutes, weil es zur Verkettung jener  Umstände beiträgt, die dann wieder zu einem positiven Ende führen. Mathes: „Es  kommt immer darauf an, ob ich beispielsweise einen Stein auf dem Weg als  Hindernis oder als Herausforderung sehe.“ Dass die Eltern in den Märchen der  Gebrüder Grimm oft schlecht wegkommen oder dass beispielsweise nicht selten eine  böse Stiefmutter herhalten muss, habe nicht nur für die Zeit, in der sie  entstanden sind, eine Berechtigung. „Es hat zu jeder Zeit Eltern gegeben, die  ihre Kinder geschätzt haben, es gab aber auch immer Eltern, die das, eventuell  auf Grund eigener Leiderfahrungen – ich will das nicht werten –, einfach nicht  hingekriegt haben.“ Die Brutalität mancher Märchen, die gerade heuer, angesichts  der Herausgabe der Grimmschen Sammlung vor 200 Jahren, wieder Thema sind, hat  für sie kaum Bedeutung.</p>
<h2>Schon als Kind geschrieben</h2>
<p>Anni Mathes hat sich als Kind schon für Märchen interessiert und vor allem  selbst gerne welche geschrieben. Schließlich ist sie dann  Di&shy;plomkrankenschwester geworden und hat viele Jahre im Nachtdienst gearbeitet.  Als das einfach nicht mehr ging, hat sie nach einer Tätigkeit gesucht, die dem  ganzheitlichen Prinzip entspricht und ist zur Kinesiologie gekommen. Sie hat  sich ausgebildet und eine Praxis eröffnet. Wichtig ist der für ihre Mitmenschen  engagierten Frau und vierfachen Mutter, die gerade die Ankunft des fünften  Enkelkindes erwartet, dass die Lehre von den Bewegungsabläufen bzw. Hilfe zur  Selbsthilfe nicht mit Esoterik in Verbindung gebracht wird. Sie selbst begegnet  den Menschen in Gesprächen, in denen es darum geht, Gefühl und Verstand in  Balance zu bringen. Die Phantasie sei  ein großer Motor, Geschichten und Bilder motivieren. Als Autorin erfährt es Anni  Mathes selbst, und sie vermittelt diese Erfahrung weiter.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p>Anni Mathes Geboren: 1956 in Bludesch Ausbildung: Diplomkrankenschwester und  Diplomkinesiologin Laufbahn: Tätigkeit als Krankenschwester, 2003  Praxiseröffnung angewandte Kinesiologie, arbeitet dabei u. a. mit Märchen  Familie: verheiratet, vier Kinder, viele Enkelkinder Wohnort: Bludesch</p>
<p>(VN/Christa  Dietrich-Rudas)</p>
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		<title>„Jeden Tag etwas anderes“</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feldkirch]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://feldkirch.vol.at">Feldkirch</a> (VN-ee) - Christoph Golacz ist Baupolier in der Asphaltabteilung bei Hilti und Jehle in Feldkirch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://feldkirch.vol.at">Feldkirch</a> (VN-ee) &#8211; Christoph Golacz ist Baupolier in der Asphaltabteilung bei Hilti und Jehle in Feldkirch.<span id="more-3140794"></span>„Ich mache meine Tätigkeit sehr gerne. Das Besondere daran ist die große Vielseitigkeit. Jeder Tag  bringt neue Herausforderungen. Das beginnt vielfach schon beim Wetter.“ So gegenüber den VN Christoph Golacz, Polier in der Asphalt-Abteilung  des Feldkircher Bauunternehmens Hilti und Jehle. Und Golacz weiter:  „Immer wieder passieren unvorhersehbare Dinge, für die dann rasch eine  Lösung gefunden werden muss. Dabei stehen wir einerseits durch das  Wetter und andererseits durch das Material, das wir verarbeiten, unter  einem ständigen Zeitdruck.“</p>
<h2>Asphalt wird heiß angeliefert</h2>
<p>Dieser entsteht dadurch, dass der Asphalt heiß auf die  Baustellen angeliefert wird und auch in heißem Zustand verarbeitet  werden muss. Sollte der Fall eintreten, dass der Asphalt auskühlt, kann  er nicht mehr verwendet werden. Normalerweise verlässt der Asphalt mit  rund 180 Grad die Mischanlage und kühlt durch den Transport in der Regel  um rund zehn Grad ab, eingebaut wird er mit etwa  140 Grad. „Mit dieser Temperatur lässt er sich dann auch am besten  verarbeiten“, erklärt Golacz, der sein Metier bei Hilti und Jehle von  der Pike auf erlernt hat und dort seit 1995 als Polier tätig ist. Bei größeren Baustellen wie Autobahnen oder Schnellstraßen werden pro Tag  immerhin bis zu 2200 Tonnen Asphalt verarbeitet. Golacz, ein gebürtiger  Dornbirner, der ursprünglich den Beruf des Autolackierers erlernt und  anschließend eine zweijährige Fachausbildung zum Vermessungstechniker  absolviert hat, ist für die gesamte Organisation auf der jeweiligen  Baustelle, die Materialbestellungen sowie die Einteilung des Personals  und der Maschinen zuständig. „Die Größe der Baustellen schwankt und  reicht von Vorplätzen bis zu Autobahnen und Schnellstraßen“, erläutert  der Polier. Dazu kommt noch die Verarbeitung von Spezialbelägen wie etwa im Damm- und Deponiebau oder beim Bau des Beckens Latschau für die Vorarlberger Illwerke AG.</p>
<h2>Bis zu 17 Mitarbeiter</h2>
<p>Normalerweise hat er sechs bis sieben Mitarbeiter unter sich,  bei größeren Baustellen sind es dann bis zu 17. Seine Baustellen liegen  ausschließlich im Bundesland Vorarlberg. Baustellen des Unternehmens  gibt es aber beispielsweise auch in Deutschland, wo u. a. Tiefgaragen  errichtet werden.Asphaltmischanlagen hat Hilti und Jehle in Nenzing und  Götzis.   „So vielfältig und unterschiedlich wie die jeweiligen Verwendungszwecke  sind auch die eingesetzten Asphaltmischungen“, erklärt Golacz weiter.  Was ist eigentlich Asphalt? Dazu der Fachmann: „Das ist eine je nach  Verwendungszweck hergestellte Mischung von Bitumen (nicht zu verwechseln  mit Teer) und verschiedenen Kiessorten. Bitumen wiederum ist ein  Erdölprodukt.“</p>
<h2>Asphaltbau ist kein Lehrberuf</h2>
<p>„Im Gegensatz zur Schweiz, wo der Asphaltbau ein eigener  Lehrberuf ist, ist das bei uns nicht der Fall. Deshalb können auch keine  Lehrlinge ausgebildet werden“, sagt Golacz, der seine Freizeit am  liebsten in der Natur mit Klettern, Skifahren und Snowboarden verbringt. „In den mittlerweile 26 Jahren, in denen ich am Bau tätig bin, hat sich  sehr viel zum Positiven verändert. Die Maschinen sind größer,  leistungsfähiger und flexibler, aber auch leiser und umwelt- sowie  menschenfreundlicher geworden, und der wachsende Einsatz der Elektronik  erlaubt ein viel genaueres Arbeiten“, freut sich Golacz.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Christoph Golacz </strong><br />
Polier in der Asphalt-Abteilung bei Hilti und Jehle, Feldkirch</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Geboren</span>: 1967 in Dornbirn</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ausbildung</span>: Lehre als Autolackierer, Fachausbildung zum Vermessungs&shy;techniker</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Laufbahn</span>: Seit 1986 bei Hilti und Jehle, seit 1995 Polier.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Familie</span>: verheiratet, drei Kinder</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hobbys</span>: Skifahren, Klettern.</p>
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		<title>Mit dem Sohn auf Mission</title>
		<link>http://www.vol.at/mit-dem-sohn-auf-mission/3139534</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 05:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shenke</dc:creator>
				<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wolfgang Hagen betreut Österreichs Eishockeyteam bei den Jugend-Winterspielen als Kotrainer – und damit auch seinen Sohn.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfgang Hagen betreut Österreichs Eishockeyteam bei den Jugend-Winterspielen als Kotrainer – und damit auch seinen Sohn.</p>
<p><span id="more-3139534"></span>Wenn der Vater mit dem Sohne . . . Wolfgang Hagen ist in der glücklichen Lage, gemeinsam mit seinem Junior Mathias die Olympischen Jugend-Winterspiele in Innsbruck erleben zu dürfen. Der langjährige Stürmer des EHC Lustenau betreut beim Sport-Großereignis als Kotrainer von Coach Kurt Harand die österreichische Eishockey-Nachwuchsaus- wahl. „Das ist schon toll, so etwas gemeinsam erleben zu dürfen“, freut sich Hagen auf diesen gemeinsamen sportlichen Höhepunkt mit dem Filius. „Aber andererseits bin ich auch froh, dass ich nur Kotrainer bin – und somit nicht meinen eigenen Sohn nominieren muss. Das wäre schon etwas eigenartig – obwohl Mathias seinen Einsatz mit guten Leistungen rechtfertigt.“</p>
<h2>Auf den Spuren des Bruders</h2>
<p>Hagen, der bereits mit den nationalen Nachwuchsauswahlen der letzten drei Jahrgänge arbeitete, erinnert sich gerne an die eigene Karriere. Mit dem EHC Lustenau war der gelernte Stürmer nicht weniger als 25 Jahre verbunden. Es war der ältere Bruder Eduard, der Wolfgang das Eishockey schmackhaft gemacht hatte. „Ihm habe ich immer nachgeeifert. Er ist zu den Turnern gegangen, ich ihm nach. Weiter zu den Fußballern. Ich war wieder dabei. Dann zog es ihn zum Schwimmen. Mich auch. Und im Eishockey war es genauso. Die Schnelligkeit und der Körpereinsatz, das hat mich an dem Sport fasziniert.“ Und die Geselligkeit. Damals, als es noch nicht so bierernst zu- und herging, stand der eine oder andere Streich auf der Tagesordnung. „Einem Mitspieler hab ich einmal mit durchsichtigem Tixo die Kufen der Schlittschuhe zugepickt. Er hat es erst auf dem Eis gemerkt, ist ständig hängengeblieben und hingefallen.“</p>
<h2>Erfolgreich in der Kießling-Ära</h2>
<p>Sportlich in Erinnerung bleiben dem 46-Jährigen vor allem ein dritter Platz in der Bundesliga, als der legendäre Trainer Gerhard Kießling in der Rheinhalle das Zepter schwang. Nach dem Grunddurchgang lag man auf Platz eins, im Play-off scheiterte der EHC dann am Rekordmeister aus Klagenfurt. Zu dieser Zeit klopfte auch das Nationalteam an, Hagen wurde aber knapp vor der B-WM als einer der letzten Spieler aussortiert. „Da standen mir zu viele Austrokanadier im Weg“, erinnert er sich. „Ich war kein großer Techniker. Aber ich habe für die Mannschaft immer alles gegeben, als Stärken konnte ich großen Einsatz und viel Leidenschaft einbringen.“ Der Wechsel auf die andere Seite der Bande vollzog sich nach einem letzten aktiven Kapitel in Dornbirn. „Als ehemaliger Bundesligaspieler hatte man beim Trainerkurs ein paar Vorteile, so war die B-Lizenz für mich schnell erledigt.“</p>
<h2>Die nächste Aufgabe wartet</h2>
<p>Das Ziel für die Jugendspiele in Innsbruck? „Wenn es uns gelingen kann, aus dem Team eine hundertprozentige Leistung herauszuholen, sollte das eine oder andere schöne Resultat herausschauen“, glaubt Hagen. Mit Kanada, Finnland, Russland und den USA warten allerdings sehr starke Gegner. „Aber egal wie es ausgeht: das Olympische Turnier ist der bisherige Höhepunkt in meinem Trainerleben.“ In ein tiefes Loch fällt er nach den Winterspielen nicht: Es wartet eine neue Herausforderung im Eishockeysport auf Wolfi Hagen. Er wird bei einem Vorarlberger Nationalligaklub den Posten des Kotrainers übernehmen.</p>
<h2>Zur Person:</h2>
<p>Wolfgang Hagen ist Kotrainer der österreichischen Eishockeyauswahl bei den  Olympischen Jugend-Winterspielen in Innsbruck</p>
<p>Geboren: 21. Jänner 1965</p>
<p>Beruf:  gelernter Druckformentechniker, Angesteller der Gemeinde Lustenau</p>
<p>Familie:  verheiratet mit Claudia, Kinder Mathias  und Anja</p>
<p>Hobby: Skifahren</p>
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		<title>Begegnungen schaffen</title>
		<link>http://www.vol.at/begegnungen-schaffen/3138640</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vpircher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Götzis]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://goetzis.vol.at">Götzis</a> - Michaela Wagner will als neue Lebenshilfe-Geschäftsführerin weg vom grünen Tisch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://goetzis.vol.at">Götzis</a> &#8211; Michaela Wagner will als neue Lebenshilfe-Geschäftsführerin weg vom grünen Tisch.<span id="more-3138640"></span>Beim Neujahrsempfang der Industriellenvereinigung war Michaela Wagner am Montag zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt Gast. Nicht Gastgeberin. Angesprochen wurde sie – gerade deswegen – auch von vielen Besuchern. Die vormalige Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung führt seit Jahresbeginn die Vorarlberger Lebenshilfe.</p>
<p>Der Wechsel kam für sie eher zufällig. „Ich habe nicht gesucht. Ich habe die Stellenausschreibung gesehen und mir gedacht: Die Position ist perfekt auf mich zugeschnitten.“ Also hat sie sich beworben – und setzte sich auch gegen andere ambitionierte Bewerber durch. „Mir war gleich klar: Solche Angebote liegen nicht auf der Straße. Es war für mich ein guter Zeitpunkt, noch einmal neu durchzustarten“, erzählt sie. Das tut sie jetzt. Michaela Wagner hetzt zwar derzeit von Termin zu Termin – trotzdem sprüht sie vor Energie. Die wird sie auch brauchen, schließlich hat sie sich zur Aufgabe gesetzt, alle Standorte regelmäßig zu besuchen. Und das sind über 60: Brockenhaus und Ausbildungszentrum, Sunnahof und Wohnhäuser.</p>
<h2>Keine „Schreibtischtäterin“</h2>
<p>„Ich muss vor Ort sein, um die Menschen zu spüren. Ich kann meine Arbeit nicht vom grünen Tisch aus machen. Ich muss raus“, skizziert Wagner, wie sie ihre Führungsfunktion in der Lebenshilfe gestalten will. Auch bei der Industriellenvereinigung habe sie das schon so gehandhabt. „Ich bin lieber zu Firmenchefs ins Büro. Sobald man ein Unternehmen betritt, erfährt man gleich sehr viel über die Unternehmenskultur.“</p>
<p>Der Wechsel von der Industriellenvereinigung zur Lebenshilfe hat manche überrascht. „Aber wer mich gut kennt, der weiß auch, dass ich im Sozialbereich schon länger aktiv bin“, sagt Wagner. Beim Projekt „Brückenschlag“ war sie von Beginn an mit dabei, arbeitete etwa in einer Frauennotwohnung. Und so unterschiedlich sei ihre Aufgabe nach dem Wechsel auch nicht. „Die Einrichtung wird von außen oft anders gesehen. Man meint, es müsse ganz anders sein. Aber es funktioniert ähnlich wie bei einem privaten Betrieb. Es braucht eine professionelle Führung.“</p>
<h2>In die Köpfe der Menschen</h2>
<p>Ihrem Vorgänger Heinz Werner Blum streut Wagner Rosen. „Er hat die Lebenshilfe mit seinen Ideen und Visionen dorthin gebracht, wo sie heute ist.“ Visionen hat auch sie. Sie will die Lebenshilfe noch weiter öffnen und das Prinzip der Inklusion in der Gesellschaft verankern. Inklusion heißt, dass alle Menschen, mit und ohne Behinderung, anerkannt und angenommen werden. „Wir müssen in die Köpfe der Menschen bringen, dass behinderte Menschen ein Teil unserer Gesellschaft sind. Dafür müssen wir Begegnungsräume schaffen.“ Das Loackerhuus in Götzis ist ein Beispiel dafür, wie es funktionieren kann. Im Café treffen sich Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich. „Viele haben Vorbehalte. Unsere Befragungen zeigen aber auch: Der Umgang wird selbstverständlicher. Aber wir sind noch ganz am Anfang“, stellt Wagner fest. Sie ist es in ihrer neuen Funktion jedenfalls.</p>
<p><strong>Zur Person: Michaela Wagner</strong><br />
neue Geschäftsführerin der Vorarlberger Lebenshilfe<br />
Geboren: 18. Juli 1966<br />
Ausbildung: BRG Dornbirn, HLW Rankweil, Studium der Publizistik und Germanistik in Salzburg<br />
Laufbahn: Vorarlberger Wirtschaftsbund 1994–1995, Leiterin der Pressestelle Hilti 1995–2000,<br />
IV-Geschäftsführerin 2000–2011<br />
Familie: in Partnerschaft<br />
Hobbys: Wandern, Lesen</p>
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		<title>Explosiver Job im Schnee</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 11:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lmoosbrugger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[St. Gallenkirch - Sein Job ist weder alltäglich noch ungefährlich: Herwig Schapler ist Sprengmeister für Lawinen im Montafon. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>St. Gallenkirch &#8211; Sein Job ist weder alltäglich noch ungefährlich: Herwig Schapler ist Sprengmeister für Lawinen im Montafon. <span id="more-3137978"></span>Seinen „explosiven Job“  übt der dreifache Familienvater in den Skigebieten der Silvretta  Montafon in Schruns sowie St. Gallenkirch und Gaschurn aus. Und zwar  seit rund elf Jahren. Vor vier Jahren wurde der 44-Jährige zum Chef von  24 Mitarbeitern. Die Hälfte von ihnen hat ebenso eine Ausbildung zum  Lawinensprengmeister absolviert.  Unter der Federführung Schaplers  werden über dreizehn fix installierte Anlagen  Sprengsätze in  lawinengefährlichen Hängen zielsicher zur Detonation gebracht.</p>
<h2>„Kontrolliertes Entschärfen“</h2>
<p>Und damit nicht genug: Herwig Schapler und sein Team sind auch  für die Sicherung  und Abgrenzung der Pisten zuständig, sowie als  Pistenretter tätig. Darüber hinaus ist der Bartholomäberger auch noch in  der Lawinenkommission St. Gallenkirch. In Zeiten wie diesen, wo Schnee  über Wochen hinweg gleich in rauen Mengen vom Himmel fällt, haben  Lawinensprengmeister in den Vorarlberger Skigebieten alle Hände voll zu  tun. Immerhin dürfen Wintersportler erst dann Lifte und Pisten benutzen,  wenn Leute wie Schapler grünes Licht erteilen. Vielfach beginnt der  Arbeitstag der Sprengmeister bereits frühmorgens. Unter dem Motto  „Kontrolliertes Entschärfen“ werden bis zu 50 Lawinen zur  Pistensicherung pro Tag allein im  Skigebiet der Silvretta Montafon durch Sprengung ausgelöst.  Rund 80 Prozent der Sprengungen erfolgen händisch, der Rest wird über  Anlagen sowie per Helikopter durchgeführt. Als Sprengstoff dient  sogenanntes „Lavinit“. Und zur Detonation wird die Ladung über  Abrisszünder gebracht. Bis zu 200 Meter breite Schneebretter mit einer  Abrisshöhe von rund drei Metern hat Schapler bereits per Sprengladung  ausgelöst. „Bei den händisch ausgelösten Lawinensprengungen musst du mit  dem Kopf voll und ganz bei der Sache sein. Fehler darf dir dabei keiner  unterlaufen“, verweist Schapler, der einst eine Bäckerlehre  absolvierte, auf die lauernden Gefahren bei diesem Job.  Gleichzeitig schätzt der Montafoner die täglich neuen  Herausforderungen. „Diese Arbeit ist ein Abenteuer, kein Tag ist wie der  andere.“</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Herwig Schapler </strong><br />
Im Skigebiet Silvretta Montafon  für  Lawinensprengungen sowie Pistensicherung und -rettung  verantwortlich<br />
<strong>Geboren: </strong>29. September 1967<br />
<strong>Wohnort:</strong> Bartholomäberg<br />
<strong>Familie: </strong> verheiratet, drei Kinder<br />
<strong>Erlernter Beruf: </strong>Bäcker<br />
<strong>Laufbahn:</strong> Volks- und  Hauptschule, Lehre in der Bäckerei Greber in  Vandans, Tätigkeit in  Bäckerei Schapler Schruns, Lkw-Fahrer und 2001  Wechsel zur Silvretta  Montafon und Ausbildung zum Lawinen-Sprengmeister,  Mitglied der  Lawinenkommission St. Gallenkirch<br />
<strong>Lebensmotto:</strong> „Gsund blieba und Gas  geben damit man jung bleibt“<br />
<strong>Lieblingsspeise: </strong>Cordon Bleu<br />
<strong>Hobby: </strong>„Ich  habe mein Hobby zum Beruf gemacht“</p>
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