Sollte die Wehrpflicht und somit der Zivildienst fallen, fordert Fredy Mayer, der Präsident des Roten Kreuzes, einen entsprechenden Ersatz für die Zivildiener. Sollte dieser nicht von der öffentlichen Hand bereitgestellt werden, “können die Hilfsorganisationen bestimmte Leistungen in Zukunft nicht mehr erbringen”, so Mayer in einer Aussendung.
Das von Sozialminister Hundstorfer präsentierte Alternativmodell zum Zivildienst in Form eines freiwilligen Sozialjahres hält der Rotkreuz-Präsident für “unausgegoren” und für eine “Beruhigungspille für die Trägerorganisationen”. Er bezweifle, dass die für das Sozialjahr geplanten 6.500 Freiwilligen die Arbeit der derzeit 14.000 Zivildiener ersetzen können. Alleine das Österreichische Rote Kreuz beschäftigt jährlich rund 4.000 Zivildiener.
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