Romney zieht mit Paul Ryan in Wahlkampf gegen Obama

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Team des Republikaners bestätigt Angaben von US-Medien Team des Republikaners bestätigt Angaben von US-Medien - © EPA
Der designierte republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney wird mit dem Kongressabgeordneten Paul Ryan an seiner Seite in den Wahlkampf gegen US-Präsident Barack Obama ziehen.

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Romneys Wahlkampfteam bestätigte am Samstag in einer E-Mail, dass die Wahl auf den Haushaltspolitiker fiel. Ryan ist 42 Jahre alt und soll Romney in dem von der schwächelnden US-Wirtschaft geprägten Wahlkampf den Rücken stärken. Ryan war schon in Parteikreisen als Romneys Partner im Wahlkampf genannt worden.

Republikanisches Gespann

"Romney-Ryan ist das republikanische Gespann", hieß es darin. In einer kurze Zeit später veröffentlichten Erklärung hieß es dann, Romney habe den Abgeordneten aus dem US-Bundesstaat Wisconsin zu seinem "running mate" erklärt.

Zuvor hatten bereits mehrere US-Medien berichtet, dass Romney den 42-Jährigen zu seinem Vizekandidaten machen wird. Romney will die Entscheidung gegen 15.00 Uhr (MESZ) bei einem Auftritt in Norfolk im Bundesstaat Virginia persönlich bekanntgeben. Ryan gilt als Nachwuchsstar der republikanischen Partei und ist im Repräsentantenhaus für seine Partei für die Haushaltspolitik zuständig. Schlagzeilen machte er vor allem durch seinen radikalen Kürzungskurs bei den Staatsausgaben.

Er sitzt seit 1999 für den Bundesstaat Wisconsin im US-Repräsentantenhaus. Der Vorsitzende des einflussreichen Haushaltsausschusses ist ein Hoffnungsträger der streng konservativen Parteibasis. Ryan befürwortet strikte Haushaltsdisziplin sowie radikale Kürzungen und Reformen in Sozialprogrammen. Der Katholik habe "unermüdlich gearbeitet", des US-Defizit in den Griff zu bekommen, zudem seien seine Pläne für Steuer- und Sozialreformen hervorzuheben, hieß es in der E-Mail aus der Romney-Mannschaft. Sie bezeichnete Romney und Ryan als "America's Comeback Team".

Besonders umkämpfte Staaten

Die Entscheidung über den republikanischen Vizekandidaten war von den Wählern in den USA mit Spannung erwartet worden. Eine Nominierung zu diesem Zeitpunkt ermöglich es Romney, seinen Vizekandidaten mit auf eine wichtige Wahlkampftour in die Bundesstaaten Virginia, North Carolina, Florida und Ohio mitzunehmen. Dort hatte Obama bei den Wahlen 2008 gewonnen, sie dürften bei den Wahlen im November besonders umkämpft sein.

(APA)

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