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Rodundwerk II nimmt Betrieb wieder auf

Werner Neyer von der Illwerke-Vkw
Werner Neyer von der Illwerke-Vkw ©VOL.at: Simon Vonbank
Nach einem Brand im Juli 2009 geht das Pumpspeicherkraftwerk Rodund II am kommenden Freitag wieder in Betrieb. Vor zweieinhalb Jahren löste ein Blitzeinschlag in den Hang oberhalb des Rodundwerks II eine sofortige Netzabschaltung aus. Im Zuge dessen kam es zu einem mechanischen Problem und es löste sich ein sieben Tonnen schweres Bauteil vom Rotor, der das  Kraftwerk zerstörte.
Rodundwerk II nimmt wieder Betrieb auf
Brand im Rodundwerk 2 in Vandans
Baustelle Rodundwerk

Im Zuge der Wiederherstellung des Pumpspeicherkraftwerks wurden auch gleich Verbesserungen durchgeführt. So wurde nicht nur besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt, sondern auch auf eine Leistungssteigerung. „In einem 35 Jahre alten Baukörper wurde ein neues und modernes Kraftwerk eingerichtet, mit einer höheren Leistung“, erklärt Projektleiter Werner Neyer von der Illwerke-Vkw.

Wirkungsgrad erhöht

Der Wirkungsgrad des Rodundwerks II wurde um 2,5 Prozent gesteigert. Das bedeutet, dass bei der Umwandlung der potenziellen Energie des Wassers in Strom mehr elektrische Energie gewonnen wird. Eine neue Pumpturbine soll beispielsweise eine Mehrleistung von 19 Megawatt erbringen. Und die Nennleistung des Motorgenerators wurde von 310 auf 345 Megavoltampere gesteigert. Zum Vergleich: „Mit der Nennleistung von 345 Megavoltampere könnte man mehr als halb Vorarlberg versorgen“, rechnet Neyer vor.

Eine große Herausforderung

Der neue Generator ist in Durchmesser und Bauhöhe größer als der frühere. „Es war schwierig, den Schacht so anzupassen, dass der Generator Platz hat“, sagt Neyer. Dabei war Wasser ein essenzieller Teil der Wiederherstellung. Ein Teil des Betons, auf dem der frühere Generator stand, wurde mit Wasserdruck herausgefräst. Neyer: „Unsere Maschinenbauexperten haben ihr ganzen Ingenieurswissen eingebracht, zusammen mit der Technischen Universität Stuttgart und der Herstellerfirma daran gearbeitet, um den Regelbereich zukünftig vollständig ausnützen zu können.“

Rodundwerk II nimmt wieder Betrieb auf

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