Werner Neyer von der Illwerke-Vkw - © VOL.at: Simon Vonbank
Im Zuge der Wiederherstellung des Pumpspeicherkraftwerks wurden auch gleich Verbesserungen durchgeführt. So wurde nicht nur besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt, sondern auch auf eine Leistungssteigerung. „In einem 35 Jahre alten Baukörper wurde ein neues und modernes Kraftwerk eingerichtet, mit einer höheren Leistung“, erklärt Projektleiter Werner Neyer von der Illwerke-Vkw.
Der Wirkungsgrad des Rodundwerks II wurde um 2,5 Prozent gesteigert. Das bedeutet, dass bei der Umwandlung der potenziellen Energie des Wassers in Strom mehr elektrische Energie gewonnen wird. Eine neue Pumpturbine soll beispielsweise eine Mehrleistung von 19 Megawatt erbringen. Und die Nennleistung des Motorgenerators wurde von 310 auf 345 Megavoltampere gesteigert. Zum Vergleich: „Mit der Nennleistung von 345 Megavoltampere könnte man mehr als halb Vorarlberg versorgen“, rechnet Neyer vor.
Der neue Generator ist in Durchmesser und Bauhöhe größer als der frühere. „Es war schwierig, den Schacht so anzupassen, dass der Generator Platz hat“, sagt Neyer. Dabei war Wasser ein essenzieller Teil der Wiederherstellung. Ein Teil des Betons, auf dem der frühere Generator stand, wurde mit Wasserdruck herausgefräst. Neyer: „Unsere Maschinenbauexperten haben ihr ganzen Ingenieurswissen eingebracht, zusammen mit der Technischen Universität Stuttgart und der Herstellerfirma daran gearbeitet, um den Regelbereich zukünftig vollständig ausnützen zu können.“
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