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Reiseziele – vom Aussterben bedroht

Urlaub in Venedig – bald ist dies vielleicht nur mit Gummistiefeln möglich. Urlaub in Venedig – bald ist dies vielleicht nur mit Gummistiefeln möglich. - © HolidayCheck.de
Dieses Jahr wird die Welt untergehen – so prophezeit es der Maya-Kalender. Sollten sich die astronomischen Berechnungen der Ureinwohner Mittelamerikas nicht bewahrheiten, steht trotzdem fest: Einige Orte unserer Erde sind dem Tode geweiht.

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HolidayCheck.de stellt zehn Reiseziele vor, die früher oder später zugrunde gehen werden.

Amazonas: Knapp 6500 Kilometer schlängelt sich der wasserreichste Fluss der Erde durch Südamerika. Wie der Regenwald des Amazonas-Gebiets leidet auch das Gewässer unter dem Einfluss der Industrialisierung und des Klimawandels: Rodungen lassen den Baumbestand bedenklich schrumpfen, zunehmende Dürren bringen das biologische Gleichgewicht durcheinander.

Venedig: Urlaub in Venedig – bald ist dies vielleicht nur mit Gummistiefeln möglich. Wiederkehrende „Acqua alta“ (Hochwasser) lassen die „Stadt des Wasser“ um ihre Existenz bangen. Etwa viermal im Jahr steigt der Wasserstand über 110 Zentimeter. Bis Ende des Jahrhunderts könnte das Hochwasser Venedig 250 Mal im Jahr überschwemmen.

Malediven: Kaum höher als einen Meter ragen die meisten Atolle der Malediven aus dem Indischen Ozean – nicht hoch genug für den stetig steigenden Meeresspiegel. Schon bald könnten viele der Bilderbuchinseln überschwemmt und somit unbewohnbar werden. Höchste Zeit für eine Reise in das Paradies, bevor es für immer vom Meer verschluckt wird.

Antarktis: Stolz ragen die Gletscher der Antarktis aus dem Wasser empor und schimmern in der Sonne – wie lange noch, ist unklar. Über dem ewigen Eis klafft ein riesiges Loch in der Ozonschicht. Mit verheerenden Folgen: Die gigantischen Eisberge schmelzen, der Wasserspiegel steigt an und Mensch und Tier verlieren ihren Lebensraum.

Totes Meer: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich das Tote Meer in eine riesige Salzwüste verwandelt. Der immer größer werdende Wasserverbrauch der Region lässt den See jährlich bis zu einem Meter schrumpfen. Rettung ist jedoch in Sicht: Ein 250 Kilometer langer Kanal zum südlich gelegenen Roten Meer könnte den Wasserspiegel stabilisieren.

Everglades Nationalpark: Dutzende gefährdete Tier- und Pflanzenarten leben in der größten subtropischen Wildnis der Vereinigten Staaten. Stürme und Überschwemmungen, aber auch zunehmende Urbanisierung bedrohen die Sümpfe und Brachlandschaften und könnten bald zur vollständigen Zerstörung führen.

Die Halligen: Bis zu 50 Mal im Jahr heißt es auf den Halligen „Land unter“. Dann wüten Sturmfluten und versetzen eines der größten Feuchtgebiete der Welt in Ausnahmezustand. Bisher hielten die Inseln im Wattenmeer stand – durch den Anstieg des Meeresspiegels könnte das Naturschutzgebiet jedoch Schaden nehmen und irgendwann vollständig überschwemmt sein.

Baikalsee: „Heiliges Meer”, „Brunnen des Planeten”, „Perle Sibiriens” – der Baikalsee hat viele Namen. Mit 25 Millionen Jahren und 1,6 Kilometern Tiefe ist er der älteste und tiefste See der Welt. Das Ökosystem ist einmalig, mehr als 2500 Tierarten leben in der Uferzone. Dennoch wird die Region bedroht: Industrialisierung, Übersiedlung und exzessive Fischerei sorgen für zunehmendes Ungleichgewicht im Lebensraum.

Kilimanjaro: Wie ein Hut aus Puderzucker schimmert das ewige Eis auf Afrikas höchstem Bergmassiv. Seit 12.000 Jahren ist der Gipfel schon mit Schnee- und Eismassen bedeckt. Durch stetigen Temperaturanstieg nimmt die Schneeschmelze jährlich zu und könnte bald zur vollständigen Eisfreiheit führen.

Great Barrier Reef: Wer in die Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs eintauchen möchte, sollte sich beeilen. Das gigantische Schnorchelparadies vor der Küste Australiens kämpft ums Überleben. Schon fünf Prozent aller Riffe wurden durch die „Korallenbleiche“ stark beschädigt. Grund dafür ist der kontinuierliche Anstieg des Meeresspiegels.

(HolidayCheck.de)

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