12. Mai 2011 12:05; Akt.: 12.05.2011 12:05

Realistische Bewertung fördert Hausverkauf

Besonders bei hochwertigen Immobilien ist eine korrekte Bewertung wichtig. Besonders bei hochwertigen Immobilien ist eine korrekte Bewertung wichtig.
Wer eine hochwertige Immobilie verkaufen möchte, tut gut daran, den Wert korrekt und realistisch einzuschätzen. Wer übertriebene Forderungen stellt, muss oft lange auf einen Verkaufsabschluss warten.

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„Besonders bei Wohnobjekten in der Preislage von über 0,5 Millionen Euro ist eine möglichst korrekte Bewertung besonders wichtig“, so Realitätenfachmann Dr. Thomas Allgäuer, Lauterach. „Wer hohe Wunschvorstellungen äußert, der kann auf seinem Objekt sitzen bleiben.“ Der allg. beeidete u. gerichtlich zertifzierte Sachverständige hat viel Erfahrung in Schätzungen und der Ermittlung von Verkehrswerten.

„In der gehobenen Preisklasse von Immobilien ist die Zahl echter Interessenten nicht sehr groß. Wer mehr als 400.000 Euro für ein Wohnhaus ausgeben kann, der informiert sich umfassend, stellt Vergleiche an.“ Wer also wirklich verkaufen möchte, sollte sich um eine umfassende Beratung bemühen und auf die Erfahrung eines seriösen Immobilienmaklers vertrauen. Dr. Allgäuer verweist darauf, dass Kaufinteressenten mit ausreichenden Mittel rasch ausbleiben, wenn sie überzogene Forderungen annehmen.

Preisverfall macht skeptisch

„Besonders schwierig ist es, wenn ein zu teuer angebotenes Objekt nach etlichen Monaten plötzlich erheblich preiswerter angeboten wird. Wenn ursprünglich 700.000 Euro verlangt worden sind und das Haus plötzlich auch um 600.000 zu haben ist, sind Käufer vorsichtig. Etliche nehmen an, dass da etwas faul sein dürfte, andere warten ab - vielleicht gibt es das Objekt bald noch preiswerter.“

Seriöse Immobilienmakler lassen sich deshalb bei der Bewertung eines Objektes nicht von der Begeisterung des Verkäufers für diese oder jene vermeintlich teure Ausstattung anstecken. Dr. Thomas Allgäuer: „Was für den Erbauer des Objektes vielleicht besonders wertvoll ist, stört einen Interessenten eher und er würde den Marmorboden oder die geschnitzte Decke sowieso austauschen, wenn er tatsächlich kauft.“

„Entscheidend ist, dass ein Objekt zu jenem Preis angeboten wird, der dem aktuellen Marktwert entspricht. Dann kann ein Verkauf bereits in wenigen Monaten zustande kommen“, so Dr. Allgäuer.



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