Bürgermeister Martin Summer mit Stefan Lins (links) und Annemarie Felder (rechts) - © Stefan Peter
Rankweil. Am 08. Februar fand im Haus Klosterreben das BürgerInnen-Café statt, bei dem die Ergebnisse des ersten Rankweiler BürgerInnen-Rats präsentiert wurden. Anwesend waren neben Bürgermeister Martin Summer auch viele Gemeindevertreter und interessierte Bürger. Das Büro für Zukunftsfragen der Vorarlberger Landesregierung übergab der Gemeinde eine detaillierte Auflistung aller im BürgerInnen-Rat behandelten Themen.
Die drei wichtigsten Themen ihrer Arbeit präsentierten die Teilnehmer an diesem Abend dem interessierten Publikum persönlich.
Lebensräume
Das zentrale Anliegen des BürgerInnen-Rates war dabei die Schaffung von Begegnungsorten, beispielsweise zur Naherholung, ähnlich einem Park in der Großstadt. Man sieht ein großes Nutzungspotential des Gebietes entlang der Frutz. Auch das Zentrum soll attraktiver für Kunst, Handwerk und Spezialgeschäfte gestaltet werden.
Treffpunkt für Jugendliche
Für junge Menschen zwischen 20 und 30 Jahren fehlt es oft an Austauschmöglichkeiten. Konkret wünscht man sich eine Bar, beziehungsweise ein Café, wo auch jungen Künstlern Raum gegeben werden soll. Engagierte Jugendliche sollen gefördert werden.
Nahversorgung
Der BürgerInnen-Rat kam zu dem Standpunkt, dass jeder Ortsteil ein Lebensmittelgeschäft haben sollte, das nicht nur als Nahversorger, sondern auch als Treffpunkt zur Kommunikation dient. Kreative Lösungen wie ein Café in der Bäckerei oder ein Imbiss in der Metzgerei wurden besprochen.
Konzept BürgerInnen-Rat
Das Konzept des BürgerInnen-Rats existiert im Büro für Zukunftsfragen der Vorarlberger Landesregierung seit 2006. Dazu werden Bürger aller Altersgruppen aus dem Melderegister ausgewählt und eingeladen, mit dem Ziel, innerhalb von 1,5 Tagen gemeinsamer Arbeit, sich gemeinsam die Frage zu stellen, wie sich die Gemeinde entwickelt, und wo es hingehen soll. Trotz anfänglicher Skepsis waren alle Teilnehmer letztendlich begeistert von der guten Zusammenarbeit in der Gruppe und den erzielten Ergebnissen.
„Es war eine sehr sinnvoll verbrachte Zeit hier. Ich habe viel darüber gehört, was die Leute in Rankweil bewegt. Eine fixe Rückmeldung von der Gemeinde, was mit unseren Ideen passiert, würde mich sehr freuen“, sagt Teilnehmerin Valentyna.