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Rainbow übernehmen Sie: Vegas No. 2

Terroristen nehmt Euch in Acht: Die Rainbow Six sind auf der Jagd. Terroristen nehmt Euch in Acht: Die Rainbow Six sind auf der Jagd. - © Waibel
Die Rainbow Six Serie feiert nun zehnjähriges Bestehen und erfreut sich unter Action-Taktikern großer Beliebtheit. Nun bekommt der Vegas-Ableger ein Sequel.  

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Vorerst dürfen sich Xbox 360 und Playstation 3 Eigner über gewohntes Gameplay mit leicht aufgehübschter Grafik freuen. Los geht’s im Charaktereditor, wenn man den als solchen bezeichnen mag: Aus nur wenigen vorgefertigten Gesichtern kann man wählen, alternativ auch ein via an die Konsole angeschlossene Webcam geknipstes Foto seiner selbst. Abschließend wird Ausrüstung und Bewaffnung an die eigenen Bedürfnisse und Spielweise angepasst und schon kann´s losgehen. In der Rolle von Logan Keller und den zwei Teamkollegen startet man in das Tutorial-Level in den Pyrenäen, um Terroristen das Handwerk zu legen und das Gameplay zu verinnerlichen, bevor es in die Zockermetropole geht, um selbige vor chemischen Waffen und allerlei anderem terroristischen Unfug zu beschützen.

Das Tutorial werden vornehmlich Neulinge brauchen, Veteranen finden sich im gewohnten Gameplay rasch zurecht. Das bietet kaum Überraschungen. Hier haben sich die Entwickler auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Wie bereits im ersten Rainbow Six kommandiert man seine Leute mittels Tastendruck durch die Gegend, um Deckung zu suchen, bestimmte Bereiche unter Feuer zu nehmen, oder Türen aufzusprengen. Die Stärken der Rainbow Serie: Sein Team individuell zu postieren, um dann in einer gleichzeitig getimten Aktion die bösen Buben zu überraschen. So dirigiert man Blitzgranatenangriffe und andere Ablenkungsaktionen, um an anderer Stelle selbst den Raum zu stürmen, während die Terroristen abgelenkt sind.

Je nach Vorgehensweise erhält das Alter Ego auch Erfahrungspunkte wie in einem waschechten Rollenspiel. So kann man in den drei Kategorien Nahkampf, Schütze und Zerstörung punkten.

Erfahrungspunkte motivieren in jedem Spiel und deshalb freuen wir uns, dass Ubisoft diesen Schritt auch in Rainbow Six Vegas 2 gewagt hat. Diese motivieren euch nicht nur mit verschiedenen Rängen, die gemeinsam mit eurer gesammelten Erfahrung steigen, sondern auch verschiedensten Belohnungen. Neben Erfahrung gibt es für jeden neutralisierten Gegner auch Punkte in den drei Kategorien Nahkampf, Schütze und Zerstörung. Die gesammelten Punkte schalten mit fortlaufendem Spielfortschritt auch neue Ausrüstungsgegenstände und Waffen frei, womit die lustige Item-Hatz eröffnet wäre.  

Wer sich am motivierenden Solomodus sattgespielt hat, kann sich in einen der weiteren Spielmodi stürzen. So gibt es den Modus Terroristenjagd, in dem man einfach nur durch verschiedene Levels laufen und alle Gegner eliminieren muss, oder den Multiplayer-Modus, der schon im ersten Teil viele Anhänger gefunden hat. Die taktischen Gefechte gegen menschliche Gegner wurden ebenfalls einem marginalen Facelifting unterzogen und konzentrieren sich nun stärker auf Teamwork und überlegtes Vorgehen. Neu an Bord: Die beiden Modi Demolition und Team Leader. Ersterer orientiert sich am Gameplay von Counter Strike und zwingt ein Team dazu, eine Bombe zu platzieren, während das andere dieses davon abhalten muss. In Team Leader geht es darum, denselbigen vor der Ausschaltung zu bewahren, da das Team sonst alle Spawnpunkte verliert.

In technischer Hinsicht nur Feintuning: Im Großen und Ganzen sieht Rainbow Six Vegas 2 aus wie sein Vorgänger, die Grafik läuft auf beiden Next Gen Plattformen flüssig, die dank Unreal 3 Engine auch grafisch opulent ausfällt. Insgesamt wirkt das Gesamtbild stimmiger als im Prequel, wenngleich in punkto Texturen noch Nachholbedarf besteht.

  

Fazit:

Rainbow Six Vegas 2 ist ein Zwischending zwischen Addon und Teil 2. Die Szenarios ähneln sich, auch technisch hat sich nur dezent etwas getan. Und doch: Das Sequel setzt die Tugenden und Traditionen des Urspiels fort und ist für Fans der Serie neues interessantes Futter. Besonders cool: Das Kamerafeature, mittels dessen man sein eigenes Konterfei auf das des Hauptprotagonisten pappen kann. Wer auf Innovationen hofft, wird jedoch enttäuscht. Kenner der Serie ab 18 Jahren freuen sich jedenfalls über neues Taktik-Actionfutter.  

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