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20. November 2011 09:24; Akt.: 20.11.2011 09:24

Punkteteilung im HLA-Spitzenspiel

Philipp Günther (Mitte) und Co. lieferten sich mit Krems einen Kampf auf Biegen und Brechen. Philipp Günther (Mitte) und Co. lieferten sich mit Krems einen Kampf auf Biegen und Brechen. - © VOL.at/Klaus Hartinger
von NEUE/Christian Höpperger -
Bregenz HB muss sich daheim vor 900 Fans gegen den UHK Krems mit einem 30:30-Remis zufriedengeben. HC Hard verliert Abwehrschlacht in Linz 25:26.

Im Spitzenspiel der zwölften Runde des HLA-Grunddurchgangs trennen sich Bregenz HB und der UHK Krems vor 900 heimischen Fans in der Handballarena Rieden-Vorklos­ter nach dramatischem Kampf 30:30 (14:12), der Ausgleich der Kremser fiel per Siebenmeter nach Ablauf der Zeit. Die Anfangsphase war geprägt von schnellen Toren – keine drei Minuten waren beim Stand von 3:3 gespielt. Die Abwehrreihen inklusive Torhüter brauchten eine Weile, um mit der notwendigen Härte und Konsequenz ans Werk zu gehen, mit Fortdauer des Spiels stabilisierte sich zuerst der Bregenzer Abwehrriegel. Ab dem 8:8 nach einem Viertel der Zeit steigerte vor allem Bregenz-Goalie Goran Aleksic seinen Schnitt – der Serbe, der diese Woche seinen Vertrag bis 2015 verlängert hatte, wurde von den Fans gefeiert. 

Krems mit vielen Fehlern

Während die Angriffe der Gäste ungewohnt oft in technischen Fehlern endeten und auch die Flügelzange Visy/Schopf nicht biss, gefiel in der Bregenzer Offensive zum einen die Spielführung von Gernot Watzl (deutlicher Niveauabfall, als Lukas Frühstück kurzzeitig übernahm), das Zusammenspiel der Achse Arnaudovski-Podrvsic und Vedran Banic in Torlaune (8) auf der halbrechten Position. So lag der Vizemeister nach 22. Minuten bereits 13:9 vorne, die 14:12-Führung zur Pause hätte bei besserer Chancenverwertung deutlicher sein können, ja müssen. Denn im zweiten Abschnitt stabilisierte Krems seine Leis­tung, vor allem Ivica Belas und Uros Lazarevic sorgten für die leichten Tore aus dem Rückraum. Die Folge war das 20:20 nach 43 Minuten – die Partie begann praktisch bei null. Nun entwickelte sich ein Kampf auf Biegen und Brechen mit leichten Vorteilen für die Wachauer. Nach 51 Minuten lagen sie 27:25 vorne, die erste Heimniederlage drohte. Dass sie ausblieb, lag zum einen am eigenen Kampfgeist, zum anderen an kapitalen Fehlern des Gegners – die Punkteteilung nach dem eingangs erwähnten verwandelten Siebenmeter war letztlich das gerechte Ergebnis.

HC Hard verliert in Linz

Ebenfalls bis zum Ende umkämpft war die Partie des ALPLA HC Hard beim HC Linz. Letztlich mussten sich die „Roten Teufel“, die acht Minuten vor Schluss schon 23:21 in Front lagen, unglücklich mit 25:26 geschlagen geben. Bester Harder Torschütze war Michi Jochum mit neun Toren.


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