Prozess um Wiener "Drogenkrieg": 13 Jahre Haft für Haupttäter

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Am Donnerstag Abend ging der Prozess um den Wiener "Drogenkrieg" zu Ende. Am Donnerstag Abend ging der Prozess um den Wiener "Drogenkrieg" zu Ende. - © APA (Symbolbild)
Der Prozess um eine erpresserische Entführung innerhalb einer Drogen-Bande ist am Donnerstagabend mit teils langjährigen Haftstrafen zu Ende gegangen. Der Haupttäter wurde am Wiener Straflandesgericht zu 13 Jahren verurteilt, das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

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Der Mazedonier Koljo V. (38), von dem das Verbrechen ausgegangen war, wurde zu 13 Jahren Haft verurteilt. Ein 33-jähriger Komplize, der den Drogen-Boss tatkräftig unterstützt hatte, erhielt zehn Jahre. Eine 35 Jahre alte Frau, die in dem Fall den Lockvogel gespielt hatte, bekam ein Jahr, während ein weiterer Helfer, der lediglich Aufpasserdienste geleistet hatte, mit neun Monaten teilbedingt davonkam. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

Haupttäter soll Dealer entführt und misshandelt haben

Koljo V. hatte laut Anklage in der Bundeshauptstadt über Kleindealer Heroin verkauft. Wie berichtet soll er einem von diesen eine Falle gestellt und den Mann - den gebürtigen Bulgaren Hristo P. (34) - fünf Tage in einer Wohnung in Wien-Favoriten gefangen gehalten und misshandelt haben, weil ihm dieser Geld schuldete. (APA)

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