Positives Fazit nach Rotkreuz-Bundesübung “Would2017”

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Szene vom Busunfall in Bizau.
Szene vom Busunfall in Bizau. - © MEDIArt | Andreas Uher
Egg – Die Rotkreuz-Bundesübung “WOULD 2017” ging am Samstagnachmittag in Egg-Schetteregg offiziell zu Ende. 450 Rotkreuz-Kräfte aus allen Bundesländern Österreichs beübten mit den Partner-Organisationen 14 Großunfall- und Katastrophenszenarien an verschiedenen Schauplätzen im Bregenzerwald.

“Nach den intensiven Vorbereitungen der vergangenen Monate und Wochen kann ich heute sagen: Es hat sich jede Minute ausgezahlt”, freut sich Landesrettungskommandant Werner Meisinger.

Das Landesrettungskommando Vorarlberg zieht insgesamt ein positives Resümee vom gesamten Übungswochenende. Die einsatztaktisch schwierigen wie auch körperlich fordernden Szenarien verlangten den Beteiligten vieles ab. “Dass an manchen Stellen der Ablauf noch verbessert und optimiert werden kann, ist ganz klar – für diese Erkenntnis ist eine Übung da”, sagt Werner Meisinger.

Die Szenarien

Die Übungsteilnehmer von Rotem Kreuz und den Partner-Organisationen mussten sich bei 14 unterschiedlichsten Szenarien unter Beweis stellen. So galt es zum Beispiel, Verschüttete in einem Steinbruch in Mellau und Verletzte nach einem Raftingunfall in Alberschwende zu versorgen. Die Einsatzkräfte wurden aber auch zu sehr ereignisreichen Einsätzen mit vielen Beteiligten wie zur Kollision von einem Kleinbus mit dem Wälderbähnle nach Bersbuch, sowie zu einem Busunfall nach Bizau alarmiert.

Aus dem Camp

Die Stimmung im Camp bei der Talstation des Ski- und Wandergebietes Egg-Schetteregg war laut Meisinger bestens. Rund 45 Zelte spendeten den Rotkreuz-Übungsteilnehmern ein Dach über dem Kopf, standen aber auch als Aufenthaltsraum und zur Essensausgabe zur Verfügung. Die gesamte Kfz-Flotte bestand aus ca. 115 Fahrzeugen. Von Donnerstagabend bis Sonntagmorgen wurden ca. 4.000 Essen verteilt, ca. 600 Lunchpakete wurden an die Verletztendarsteller ausgeteilt. Am Sonntag treten die Rotkreuz-Einheiten wieder ihre Heimreise an.

„Danke an die Übungsteilnehmer, die beteiligten Organisationen und die vielen freiwilligen Helfer für ihr Engagement. Wir bedanken uns auch bei der Bevölkerung für ihr Verständnis, bei den Eigentümern, welche ihre Liegenschaften und ihre Firmengelände unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben“, sagt Landesrettungskommandant Werner Meisinger abschließend.

An der Bundesübung „WOULD 2017“ waren beteiligt: Polizei, Feuerwehr, Bergrettung, Wasserrettung, Österreichische Rettungshundebrigade Landesverband Vorarlberg, Kriseninterventions-Team, zwei Hubschrauber des Bundesheeres und ein Polizei-Hubschrauber.

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