JWV-Spitze mit Vorsitzenden Martin Dechant und Geschäftsführer Mag. Marco Tittler fordert ein besseres Wachstumsumfeld von Seiten der Politik. - © VOL Live/ Bühler
„Die allgemeine Situation nach der Finanzkrise ist erfreulich“, sagt Junge Wirtschaft Vorarlberg Vorsitzender Martin Dechant über die Entwicklung der Jungen Wirtschaft Vorarlberg. Es würde sich ein Aufwärtstrend für junge Unternehmen abzeichnen, welcher auch im Jahr 2011 anhalten würde. In einer Umfrage mit 80 zufällig ausgewählten jungen Unternehmen in Vorarlberg zeigte sich, dass rund 90 Prozent der Befragten von einer konstanten beziehungsweise verbesserten Ertragslage im Jahr 2011 ausgingen.
Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, neue Märkte erschließen zu wollen. „Im Bereich der Förderungen zur Wachstumsbeschleunigung hat Vorarlberg noch Aufholbedarf“, rügt Martin Dechant die Politik. Vorreiter im Bereich der Fördermaßnahmen ist hier Tirol, welches ein Bundeland-Modell entwickelte: „Die Umsetzung dieses Models obliegt hier dem Wirtschaftsressort des Landes Tirol, es ist unabhängig von der Beschäftigungssituation der anzustellenden Person und es ist kompatibel gestaltbar zur Bundesförderung. Letztlich obliegt es dem Land Vorarlberg diese Rahmenbedingungen für Jungunternehmer interessanter zu gestalten.“
Factbox
Auszug aus der Konjunkturumfrage Junge Wirtschaft Vorarlberg:
Frage: Wie hat sich dein Geschäftsverlauf in den letzten Monaten entwickelt?
Antwort: 57% verbessert, 39% konstant geblieben, 4% verschlechtert
Frage: Wie wird sich deine Ertragslage 2011 entwickeln?
Antwort: 62% verbessern, 25% konstant bleiben, 10% weiß nicht, 3% verschlechtern
Frage: Hat sich die Anzahl deiner Mitarbeiter 2010 verändert?
Antwort: 25% gesteigert, 68% gleich geblieben, 7% verringert
Frage: Wirst du 2011 neue Märkte erschließen?
Antwort: 49% Ja, 51% Nein
Martin Dechant, Vorsitzender der JWV, im Gespräch mit VOL Live:
(VOL Live/ Bühler; Wirtschaftskammer Vorarlberg)