Hundstorfer und Sausgrober zogen eine positive Bilanz. - © Stiplovsek
Dabei wurde Bilanz über die Aktivitäten, Initiativen und Maßnahmen im Laufe des EJF gezogen. “Ich glaube, wir können in Österreich mit Stolz auf dieses Jahr zurückblicken”, sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer (S), zumal “es uns in diesem Jahr gelungen ist, kräftige Impulse zur Stärkung des freiwilligen Engagements zu setzen”.
Eingeläutet wurde das EJF im Jänner mit der Europäischen Freiwilligentour im Wiener Rathaus, bei der sich 119 Freiwilligenorganisationen aus allen Freiwilligenbereichen – vom Sozial- und Gesundheitsbereich, über Jung und Alt, Sport- , Umwelt-, Kultur- und Bildungsbereich bis hin zu den Blaulichtorganisationen (Feuerwehr, Rettung) – aus ganz Österreich dem Publikum präsentierten und über ihre spezifischen Tätigkeiten und freiwillige Mitarbeitsmöglichkeiten informierten. Bei der offiziellen Auftaktveranstaltung im Februar in Salzburg eröffnete Bundespräsident Heinz Fischer formal das Europäische Jahr der Freiwilligen in Österreich. Beim Freiwilligentag im Juni, der erstmalig und in ganz Österreich stattfand, wurde auf über 600 Veranstaltungen unter enormer Teilnahme der Bevölkerung das vielfältige Spektrum der Freiwilligentätigkeit sichtbar.
Hundstorfer betonte, mit dem Ende des Kalenderjahres werde das EJF nicht einfach vorbei sein, “sondern noch weit über 2011 hinausreichen und nachwirken”. Dies deshalb,”weil es nach langen Diskussionen gelungen sei, ein Freiwilligengesetz auf Schiene zu bringen, das erstmals in Österreich eine rechtliche Basis für freiwilliges Engagement schaffe”, erklärte der Sozialminister. “Damit werde eine Grundlage dafür geschaffen, die Freiwilligentätigkeit und das Freiwillige Sozial-Jahr nachhaltig abzusichern und die Rahmenbedingungen für Freiwilliges Engagement zu verbessern”.
Gastgeber und Hausherr Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) betonte, das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 habe dabei geholfen, die Bedeutung des freiwilligen Engagements noch stärker in der Öffentlichkeit zu thematisieren. Das selbstlose Wirken müsse neben der verdienten Wertschätzung und Würdigung auch die nötige Aufmerksamkeit erfahren. Die europaweite Initiative habe Vorarlberg dazu genützt, um seine vielfältigen Aktivitäten für freiwillig Engagierte noch weiter zu intensivieren, so Sausgruber. Die Freiwilligen bezeichnete der Landeshauptmann als “wertvollen Schatz, den es auch in Zukunft zu pflegen und zu hüten gilt”.