2. November 2012 02:42; Akt.: 2.11.2012 02:51

Politikern könnte Gehaltserhöhung bevorstehen

Die österreichischen Politiker könnten kommendes Jahr erstmals seit 2008 wieder eine Gehaltsanpassung erhalten. Diese sei “nach vier Nulllohnrunden nicht ausgeschlossen, soll aber maximal 1,8 Prozent betragen”, wurde der APA am Donnerstag im Bundeskanzleramt ein entsprechender Bericht der Tageszeitung “Österreich” bestätigt. Dies wäre der gleiche Anpassungsfaktor wie für die Pensionisten.

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Den genauen Anpassungsfaktor für die Politikergehälter hat der Rechnungshof im Dezember bekanntzugeben, er liegt allerdings defacto auf dem Tisch. Laut Gesetz hat sich die Anpassung nämlich an der Inflation des Vorjahres oder der Erhöhung der ASVG-Pensionen zu orientieren, wobei der jeweils geringere Wert herangezogen werden muss. Laut Inflation würden rund 2,8 Prozent herausschauen.

Auch die Pensionisten könnten mit einem Plus in dieser Höhe rechnen – wenn da nicht das Sparpaket wäre. Denn per Gesetz wurde für heuer festgehalten, dass die Pensionsanpassung um einen Prozentpunkt niedriger ausfallen soll. Dementsprechend hat die Pensionskommission kürzlich den Anpassungsfaktor mit 1,8 Prozent festgelegt.

Und das soll auch für Politiker-Gehälter gelten, hielt ein Sprecher des Bundeskanzlers am Donnerstag fest. Eine neuerliche Nulllohnrunde will man sich dagegen offenbar nicht von vornherein vornehmen. Immerhin habe es vier in Folge gegeben, hieß es. Und es gehe ja nicht nur um die Bundespolitiker, sondern auch um teilweise recht niedrige Einkommen im kommunalen Bereich, für die es in der Vergangenheit nur teilweise Ausnahmen gegeben habe. Details müssten aber noch mit dem Koalitionspartner besprochen werden, betont man im Büro von Bundeskanzler Werner Faymann.

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Kommentare 9
  1.  Das kann ja wohl nicht sein. Für ihre Leistung müssten alle Gehälter um 50% gekürzt werden.
    Wäre ja immer noch eine fürstliche Entlohnung für NICHTSTUN!
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  2. Einfach eine Sauerei, welche zeigt, dass die Bevölkerung für blöd verkauft wird. Hoffentlich bekommen diese Nichtstuer bald die Quittung.
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  3. Was wir brauchen sind ehrliche , saubere , genügsame Politiker aus dem Volk und mit Hirn für das Volk und keine Selbstbeweihraucher , eigennützige Vorteilshascher und Miesgunstreiter gegenüber anders färbigen ..Frechheit , zuerst hauen sie sich ihre Parteikassen voll , nun bei 12000 Euro Gehalt noch eine Aufbesserung von 1,8 % macht 216 Euro , nicht zu vergessen die Spesenanpassung und ein ASVG Pensionist bekommt wenn es hoch her geht 36 Euro Prutto , durch Steuer und Abgabe bleiben Netto 14 - 18 Euro .. Ja auch so kann man Sozialbedürftige produzieren ..
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  4. Mir verschlägt es schlicht weg die Sprache....
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  5.  Das schlägt wirklich dem Fass den boden durch.Die Pensionisten lässt man verhungern.
    Die politiker wiegeln das Volk auf. Ich hoffe,das Volk weiss,was es jetzt zu tun hat!!!
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  6.  sollten die Strolche es wagen auch nur 1€ mehr zu nehmen, ist das Fass endgültig voll!
    Dann ist Feuer am Dach und die wütende Volksseele wird böse Rache nehmen?

    Nein, nichts wird passieren, die Parteischafe werden ihre Chefs wieder wählen und sie werden weiter geschert werden wie zuvor. Es wird sich nichts ändern, weil wir zu träge, faul und doof sind.
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  7.  Schlecht verhandelt..

    wo ist hier die Politikerversagergewerkschaft ??

    mindest 5% hätte die Gewerkschaft gefordert. So sind es eben nur 1,8% geworden und das ist für die Leistungen immer noch viel zuviel. Abschläge in Höhe von 80% wären angebracht.
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  8. Kommentar von: rene_albrecht Mitglied seit 11/2012 verfasste Kommentare kommentierte Artikel 01.11.2012 15:41
     GEHALTSREDUZIERUNG WÄRE WOHL ANGEBRACHTER
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  9.  Bin auch für eine Gehaltsanpassung der Politiker;aber anstatt 1,8 %plus würde ich nach leistung bezahlen minus 60 -70% ,würde ich noch als realistisch bezeichnen
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