Pittsburgh gewann erstes Stanley-Cup-Finalspiel

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Trotz spätem Nashville-Ausgleich hieß es am Ende: "Pens win"
Trotz spätem Nashville-Ausgleich hieß es am Ende: "Pens win" - © APA (AFP/GETTY)
Keineswegs meisterlich haben sich die Pittsburgh Penguins am Montag im ersten NHL-Finalspiel um den Stanley Cup präsentiert. Der Champion, der als erstes Team seit 1998 den Titelgewinn wiederholen könnte, blieb auf eigenem Eis gegen die Nashville Predators nach 3:0-Führung 37 Minuten ohne Torschuss und hatte im Finish Glück, doch noch einen 5:3-Sieg zu landen.

“Die echte Herausforderung wird sein, wieder auf die Beine zu kommen und sich zu steigern”, sagte Superstar Sidney Crosby. Auch im zweiten Match der “best of seven”-Serie am Mittwochabend (Ortszeit) haben die Penguins Heimrecht.

Das erste Duell hätte durchaus einen anderen Verlauf nehmen können. Denn ein Treffer der Gäste zum 1:0 wurde nach langem Videostudium nicht anerkannt. Jewgenij Malkin gelang hingegen in 5:3-Überzahl die Führung für die “Pinguine”, Conor Sheary und Nick Bonino (16 Sekunden vor Ende des ersten Drittels prallte der abgewehrte Puck von einem Verteidiger ins Netz) stellten auf 3:0.

Doch anstatt nachzusetzen, wie von Coach Mike Sullivan gefordert, ließen sich die Favoriten hängen. Erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen 1957/58 blieb ein Team in einem Finale in einem Drittel ohne Torschuss. Nashville schaffte durch Treffer von Ryan Ellis, Colton Sissons und Frederick Gaudreau den Ausgleich und hatte sogar die Führung vor den Beinen. Doch ein Schuss von James Neal 4:22 Minuten vor dem Ende prallte von der Latte zurück. So blieb es Jake Guentzel vorbehalten, die Penguins 3:17 Minuten vor dem Ende auf Siegkurs zu bringen. Es war sein erster Treffer in neun Spielen. Bonino sorgte ins leere Tor für den Endstand.

Nur insgesamt zwölf Schüsse feuerte der Millionensturm der “Pinguine” in Richtung Top-Goalie Pekka Rinne ab, doch fünf landeten im Netz. “Schlimm, wenn das im Finale passiert. Ich bin enttäuscht, ich konnte meinem Team nicht helfen”, erklärte der Finne. Im zweiten Spiel will Rinne jedoch an die starken Leistungen der ersten drei Play-off-Runden anknüpfen. “Das ist das Schöne am Play-off, man bekommt immer eine neue Chance, daher freue ich mich auf Mittwoch.”

(APA)

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