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Pflanzen Marke Eigenbau

Alexander Angeloff bietet derzeit rund 450 verschiedene Kräuter- und Gemüseraritäten zum Kauf an.
Alexander Angeloff bietet derzeit rund 450 verschiedene Kräuter- und Gemüseraritäten zum Kauf an. ©VOL.AT/Stiplovsek
Rankweil - Über 200.000 verschiedene Pflanzen werden in der Gärtnerei Angeloff angebaut.

  „Ich habe schon als Zehnjähriger meine eigenen Tomaten gezüchtet“, erzählt Alexander Angeloff. Heute sind es 35 Sorten, die in der Rankweiler Gärtnerei produziert werden. Sie sind jedoch nur ein winziger Teil der über 200.000 Pflanzen, die aus dem eigenen Haus stammen.
„Das Aufziehen von Pflanzen, bis sie verkaufsfertig sind, ist unser Hauptgeschäft“, erklärt der Gärtnermeister, und zeigt auf die Blumentöpfe, die mit einem grünen A gekennzeichnet sind. „Daran erkennt der Kunde, dass wir diese Kräuter, Bäume, Sträucher, Balkon- oder Beetpflanze selbst kultiviert haben.“
Für ihn hat das gleich mehrere Vorteile. „Wir können auf die Kundenwünsche viel besser eingehen, zum Beispiel wenn es um die Größe der Pflanze geht“, sagt Angeloff. Aber auch für die Preisgestaltung spielt der „Heimvorteil“ eine Rolle, weil es keine Zwischenhändler gibt.“
Zudem schätzen es die Hobbygärtner, dass bei Angeloff keine Chemie eingesetzt wird. Zur Schädlingsbekämpfung kommen Nützlinge zum Einsatz. Die Schlupfwespe zum Beispiel. Sie kann in wenigen Tagen über 500 Läuse vertilgen. Oder die Raubmilbe, die sich als Gegenspieler zur Roten Spinne bewährt.

Großvater baute Gemüse an

Die Geschichte der Gärtnerei begann in den 70er-Jahren. „Unser Großvater hat damals mit dem Anbau von Gemüse begonnen“, erzählt der Juniorchef. Erst Vater Markus sei auf Zierpflanzen umgestiegen und habe so wiederum bei null begonnen. Mit Alexander und Wolfgang leitet inzwischen die dritte Generation die Geschicke des Betriebes. Die besondere Berufung sieht der für die Produktion und Verkauf zuständige Alexander Angeloff, dass die Natur stets ihre Herausforderungen zu bieten hat. „Pflanzen lassen sich nämlich nicht kopieren.“ Das ist jedoch auch das Schöne daran, lässt sie doch Spielraum, um Neues auszuprobieren. Derzeit beschäftigt sich der Gärtnermeister mit Schneerosen. „Als Alternative zum Weihnachtsstern“, wie er betont. Bis zum 28. April läuft auch noch der Raritätenmarkt.

(VN/Marion Hofer)

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