Profilmarkierungen wurden in der neuen Pfändertunnel-Röhre angebracht. - © VOL.AT, Pascal Pletsch
Diese, im Abstand von 15 Zentimeter angebrachten Profilmarkierungen, sollen Autofahrer durch ein akustisches Signal beim Überfahren auf ihr Fehlverhalten aufmerksam machen. Gerade die Unfallgefahr durch Unachtsamkeit oder Sekundenschlaf kann so deutlich reduziert werden.
Pünktlich um 21 Uhr wurde der Pfändertunnel für den Verkehr gesperrt und mit den Markierungsarbeiten begonnen. Einmal in Bewegung gesetzt kann die Maschine, die zur Anbringung der Markierungen verwendet wird, nicht mehr anhalten. Von den Mitarbeitern war also höchste Konzentration gefordert, die Spur zu halten und auch dafür zu sorgen, dass die Farbe gleichmäßig aufgetragen wird.
Nach knapp einer halben Stunde ist die Markierung getrocknet und bereit für ihren Einsatz. Die Gesamtkosten dieser Maßnahme bezifferte die Asfinag mit rund 35.000 Euro.
Für die knapp sieben Kilometer lange Strecke durch den Tunnel waren die Arbeiter bis in die frühen Morgenstunden beschäftigt. Der Tunnel ist wieder frei befahrbar. Eine zweite Sperrung sei nicht nötig, da die Markierungsarbeiten ohne Probleme angeschlossen werden konnten.
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