Pfadfinder sein „So gut ich kann“!

Von Gemeindereporter Andrea Pezold
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Eine Truppe Idealisten, die zusammenhalten! Eine Truppe Idealisten, die zusammenhalten! - © Pezold
Hohenems. Im Pfadiheim Tiergarten waren am Samstag die Zeichen auf feiern gestellt. Schon am Nachmittag fanden sich die Mitglieder der Gruppe ein, um alles für den großen Anlass herzurichten.

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Der Grundstein, den Josef Rüdisser und Josef Amann zusammen mit Pfarrer Peter Längle im Jahr 1932 gesetzt hatten, hat standgehalten und Früchte getragen.

Neuanfang

„Ein paar Jahre lang war im Pfadiheim nicht viel los mit Aktivitäten“, erzählt Vize-Obmann Markus Amann. Der Quereinsteiger ist froh, dass wieder Leben im Tiergartendomizil herrscht und er organisiert, plant und führt durch, mit sprühendem Enthusiasmus. „Das Haus hier, erzählt Markus weiter, wurde von den alten Gildemitgliedern eigenhändig gebaut!“ Einer von den „Alten“, Pepo Ilg, erzählt von den Anfängen: „Als wir das Haus damals gebaut haben, waren wir am Wochenende am Betonieren, als plötzlich die Baupolizei dastand. Die wollten uns Haufen Idealisten tatsächlich anzeigen!“ Ein anderer erinnert sich: „Als wir damals im Sommerlager in Mellau waren, hat es neun Tage geregnet, aber als der Pfarrer Fäßler kam, um eine Messe abzuhalten, da hörte es genau für eine Stunde auf zu regnen.“ Auf jeden Fall ist im Pfadiheim eine neue, dynamische, junge und motivierte Truppe eingezogen, die einiges auf die Beine stellen will.

Zum Wohle der Jugend

Wenn auf dem Platz die Wichtel und Wölflinge, Caravelles und Explorer, Ranger und Rover ihre Übungen absolvieren, eine Schnitzeljagd veranstalten und dann ein Stockbrot grillen, so hat das alles seinen Sinn. Der Verein der Pfadfinder hat ein großes und ehrenhaftes Ziel: „Jeder ist gut, so gut er es kann!“ Es gibt keinen Leistungsdruck, keine Diskriminierung von Schwächeren, kein „Nicht helfen“! Jeder ist für jeden da und die Jugend lernt, was es heißt, Verantwortung für andere zu übernehmen, hilfsbereit zu sein, freundlich und gut. Ihre Uniformen tragen sie mit Stolz, denn die müssen verdient werden. Gewappnet, mit all den guten und ehrbaren Eigenschaften, die einen Pfadfinder ausmachen, können junge Menschen in eine stolze und gute Zukunft starten.

Wie einst die Trapper

Das Fest verlagerte sich in den Abendstunden Richtung Lagerfeuer, wo man, wie einst die Trapper im Wilden Westen, sich am Feuer niederlassen konnte, um einen Plausch zu halten. In idyllischer Umgebung wurde mit Gleichgesinnten gefeiert. Eine Delegation der Altacher Pfadi war mit dem Fahrrad gekommen um zu gratulieren. Johannes Feuerstein, Obmann vom Elternrat, freute sich mit seinen Leuten über das rege Interesse und lobte vor allem den Einsatz der Eltern.  Die alten Gildemitglieder waren mit ihren Pfadihalstüchern angetreten und sahen mit gewissem Stolz, dass die Tradition im Tiergarten weitergeführt wird.

Info:

Im Tiergartenweg 10 (unter dem Friedhof St. Karl) sind neue Mitglieder immer willkommen. Immer am Freitag ab 18.00 Uhr ist Clubabend.

 

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