Paszek vor Hürde Vinci in Wimbledon "wie zu Hause"

Von Verein Jahrgang 1937 Weiler
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Wimbledon und Tamira Paszek, das passt zusammen. Bei keinem Grand-Slam-Turnier ist die Vorarlbergerin bisher so erfolgreich gewesen, wie im All-England-Tennis-Club. Am Montag (12.30 Uhr MESZ auf Court 12) nimmt Österreichs Nummer eins den bereits dritten Achtelfinal-Anlauf beim Londoner Rasen-Klassiker. Die Hürde dort ist mit der als Nummer 21 gesetzten Italienerin Roberta Vinci eine überwindbare.

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Es soll also nicht so wie 2007 (3:6,2:6 gegen Swetlana Kusnezowa/RUS-5) das Aus kommen, sondern wie im Vorjahr (6:2,2:6,6:3 gegen Xenia Perwak/KAZ) der Einzug ins Viertelfinale fixiert werden.

Paszek selbstbewußt und gut inForm

Dass Paszek nach einer zuvor schwachen Saison ausgerechnet auf Rasen ihre Form fand, kam wenig überraschend, gilt der doch als ihr absoluter Lieblingsbelag. Nach dem Turniersieg in Eastbourne und drei Siegen in Wimbledon hat die 21-Jährige nun bereits acht Matchsiege in Folge auf dem Konto. "Ich fühle mich einfach wohl hier, wie zu Hause", betonte Paszek. "Und natürlich bin ich selbstbewusst auf Rasen, weil ich da immer gut gespielt habe."

Lösbare aufgabe Vinci

Das bisher einzige Duell mit der Weltranglisten-23. Vinci hat Paszek 2010 in Hobart auf Hartplatz für sich entschieden. Den freien Sonntag nutzte Paszek vor allem dazu ihre Akkus nach den anstrengenden Tagen wieder aufzuladen. Neben einer leichten Trainingseinheit im Fitnesscenter standen vor allem "ausschlafen, DVD schauen und entspannen" am Tagesplan.

Tamira punktet mit Kampfgeist

Beeindruckend ist momentan vor allem auch die mentale Stärke sowie der Kampfgeist Paszeks. Wie schon in der Auftaktrunde gegen die ehemalige Weltranglistenerste Caroline Wozniacki machte sie auch beim 2:6,7:6(4),7:5-Sieg gegen die Belgierin Yanina Wickmayer einen 0:1-Satzrückstand wett. Das war auch schon auf dem Weg zum Eastbourne-Titel in den Duellen mit Marion Bartoli und Angelique Kerber ähnlich gewesen.

Im Viertelfinale könnte wieder Asarenka warten

Sollte Paszek am Montag ins Viertelfinale einziehen, würde sie aller Voraussicht nach die Chance für eine Revanche für die Wimbledon-Viertelfinal-Niederlage gegen Wiktoria Asarenka im Vorjahr bekommen. Die als Nummer zwei gesetzte Weißrussin war zuvor allerdings noch gegen die Serbin Ana Ivanovic gefordert. Paszek hat bisher übrigens rund 93.000 Euro sicher verdient, ein Viertelfinaleinzug würde ihr Preisgeld auf 179.900 Euro erhöhen.

(APA)

 

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