Parkpickerl: Für Häupl ist der 1. Oktober noch nicht fix

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Bürgermeister Häupl findet es wichtiger, die Gespräche mit der Opposition zum Parkpickerl abzuwarten, als den Termin einzuhalten. Bürgermeister Häupl findet es wichtiger, die Gespräche mit der Opposition zum Parkpickerl abzuwarten, als den Termin einzuhalten. - © APA/ Georg Hochmuth
Die Ausweitung des Parkpickerls soll am Mittwoch fix beschlossen werden - allerdings ist es für Bürgermeister Michel Häupl der 1. Oktober als Datum des Inkrafttretens der neuen Regelung nicht zwingend einzuhalten. Er möchte zunächst die Gespräche mit der Opposition über Alternativen zum geplanten Modell abwarten. Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou sieht das anders.

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Häupl betonte am Mittwoch am Rande einer Pressekonferenz gegenüber der APA, dass man die Ergebnisse dieser Gespräche abwarten solle, da man diese sonst nicht führen müsste. Dennoch wird im Gemeinderat am Dienstag die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung dank rot-grüner Mehrheit beschlossen. Damit werde die Durchführung dieser Maßnahme möglich, dies heiße aber nicht, dass er das mit 1. Oktober tun müsse, sagte ein Häupl-Sprecher auf Nachfrage.

ÖVP formuliert konkrete Frage für Volksbefragung

Bezüglich der von der ÖVP geforderten Volksbefragung wollte Häupl nicht klar Stellung beziehen, ob er die angedachte Fragestellung für verfassungskonform halte: "Das ist völlig egal, ob ich das so finde. Ich bin kein Jurist." Allerdings verwies er auf das externe, von Rot-Grün beauftragte Gutachten, das die ÖVP-Frage als eine Abstimmung über Gebühren interpretiert und damit als rechtswidrig bewertet. Die Volkspartei hätte gerne folgende Fragen an die Wiener gestellt: "Sollen in Wien weitere Kurzparkzonengebiete (bezirksweise oder in Bezirksteilen) eingeführt werden?"

Häupl nimmt nicht an Verhandlungen zum Parkpickerl teil

"Das ist mal der rechtliche Teil, was wir da politisch machen, werden wir sehen", ließ der Bürgermeister Spielraum offen. In den nächsten Wochen prüfen jedenfalls einmal Rechtsexperten des Magistrats die Fragestellung auf Zulässigkeit. Anmerkung: Eine Volksbefragung zu Gemeindeabgaben ist laut Stadtverfassung nicht zulässig.

Was die Verhandlungen mit der Volkspartei betrifft, werde Häupl nicht daran teilnehmen. "Das ist nicht meine Aufgabe", betonte Häupl. "Ich hab mich zu einem Zeitpunkt eingemischt, als es darum gegangen ist, mit 100.000 Unterschriften umzugehen. Und es funktioniert. Es ist schon wieder ein reines Sachthema", versicherte er. Sachthemen und -verhandlungen fielen allerdings nicht in den Bereich des Bürgermeisters, sondern der zuständigen Stadträte.

Alle Informationen zum Thema Parken in Wien finden Sie in unserem Special. (APA/ Red.)

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