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Outfit für US-Team aus China

US-Politiker und Prominente sind erzürnt: Ausgerechnet das amerikanische Olympiateam soll Uniformen tragen, die in China hergestellt wurden.

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Zwar hat der US-Designer Ralph Lauren die blauen Blazer und weißen Hosen der Sportler für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London entworfen, aber sie sind in China produziert worden, wie die US-Medien am Freitag (Ortszeit) berichteten. Spitzenpolitiker schimpften über die Entscheidung des nationalen Olympia-Komitees. “Es ist beschämend, dass unsere amerikanischen Sportler während der Olympischen Spiele in China gefertigte Uniformen tragen werden”, sagte der demokratische Kongressabgeordnete Steve Israel in einer Mitteilung. Der Chef der Demokraten im Senat, Harry Reid, meinte im US-Fernsehen, man solle “alle Outfits nehmen, sie auf einen großen Haufen werfen und sie verbrennen und noch einmal ganz von vorne anfangen”.

Milliardengeschäft entgangen

Der US-Wirtschaft entgehe mit der Verlagerung der Produktion nach China insgesamt ein Milliardengeschäft, lautet einer der Vorwürfe. Die Kleidungsstücke und Accessoires sind auch im Handel erhältlich und kosten zwischen 55 Dollar (45 Euro) und 795 Dollar (652 Euro).

Die betroffenen Olympia-Sportler nehmen die Sache offensichtlich gelassener. “Wir leben in einer globalen Welt”, sagte US-Beachvolleyballer Todd Rogers der Onlineausgabe von “USA Today”. Es gebe Wichtigeres, als die Frage, wo Ralph Lauren seine Klamotten herstellen lasse.

Zu spät für Änderung

Da die Athleten bereits ihre Kleidung für die Eröffnungs- und Abschlussfeiern in London erhalten hätten, sei es zu spät für Änderungen bei den diesjährigen Sommerspielen, sagte der Chef des Olympischen Komitees der USA, Scott Blackmun, am Freitag (Ortszeit). Der Hersteller Ralph Lauren werde aber sicherstellen, dass die Kleidung für die Winterspiele 2014 in den USA gefertigt werde.

 

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