ÖVP um Normalität bemüht

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Die ÖVP war nach ihrer abendlichen Sitzung am Donnerstag in Wien bemüht, die Wogen zu glätten. Die wilden Personalspekulationen rund um das ÖVP-Regierungsteam, die zuletzt hochgekocht waren, wurden von Parteichef Spindelegger erneut heftig dementiert. Bei dem Treffen habe es sich um eine normale Sitzung anlässlich des Herbstauftaktes gehandelt, wie sie die ÖVP immer abhalte, so Spindelegger.

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Personaländerungen schloss der Parteichef auf mehrmalige Nachfrage zwar nicht dezidiert aus, sagte aber, dass er mit seinem Team "sehr zufrieden" sei und mit diesem Team auch in die Wahl gehen möchte. Thema der Besprechung mit Landesparteiobleuten, den Regierungsmitgliedern und Bündnisobleuten, die sich bei dem Pressestatement um Spindelegger versammelt hatten, sei ausschließlich "wie geplant" die Bundesheer-Volksbefragung gewesen.

Personalfragen seien nicht behandelt worden, so Spindelegger. Daher sei auch keine diesbezügliche Entscheidung gefallen. Die Gerüchte um diverse Personalrochaden seien völlig haltlos gewesen. Fragen dazu müsste man daher jenen stellen, die sie auch verbreitet hätten.

Der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll hat Gerüchte, wonach er sich einen Wechsel von Spindelegger vom Außen- ins Finanzressort gewünscht hätte, ebenfalls vehement zurückgewiesen. Dies sei eine "glatte Lüge", erklärte er im "Sommergespräch" von ORF Niederösterreich. Da sei etwas hineininterpretiert worden, sagte er.

Wenn er etwas in seinem Team ändern möchte, "bespreche ich das mit meinen Freunden", so Spindelegger: "Ich habe keine personellen Änderungen vor und hatte sie auch nie vor." Dass der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner für eine dreistündige Sitzung eine so weite Reise auf sich nimmt, begründete dieser auf Anfrage mit Terminen, die er in Wien hat.

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