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Österreichs E-Wirtschaft warnt vor Blackouts

Die österreichische Energiewirtschaft sieht eine steigende Gefahr von Blackouts. Derzeit liegt Österreich mit im Schnitt rund 30 Minuten an ungeplanten Stromausfällen pro Jahr noch an dritter Stelle in Europa. Durch den steigenden Stromverbrauch und die Energiewende würden die Stromnetze in Spitzenzeiten aber an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, warnte EVN-Chef Peter Layr.

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Für Layr, Präsident des Branchenverbandes "Oesterreichs Energie", gibt es in Österreich wegen der niedrigen Strompreisen zu wenig Anreize in die Infrastruktur zu investieren. Außerdem werde die geplante Novelle der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) die langwierigen Verfahren für den Bau von Stromleitungen noch um ein "paar Jahre" verlängern.

UVP-Novelle "falscher Weg"

Ebenfalls als "falschen Weg" bezeichnete Energie-Control-Vorstand Walter Boltz die UVP-Novelle. Es müsse eine Beschleunigung geben, aber keine Entrechtung der Bürger stattfinden. Er forderte die Politik auf, sich mehr für den Stromleitungsausbau in Österreich einzusetzen. Die Errichtung eines Windrades dauere maximal ein Jahr, die zusätzlichen notwendigen Stromleitungen hingegen sechs bis acht Jahre. In Österreich könne es sogar 10 bis 20 Jahre dauern.

Genehmigungsverfahren seien aber nur ein Teil des Problems, so Boltz. Die Politik müsse insgesamt "mehr Mut" zeigen und den Bürgern erklären, dass Investitionen in die Strominfrastruktur für die Energiewende notwendig seien. Erwartungsgemäß sieht Energieregulator Boltz keine zu niedrigen Strompreise in Österreich: "Klagen ist die normale Reaktion des Kaufmanns."

10.000 Stromausfälle pro Jahr

Pro Jahr gibt es in Österreich 10.000 kleine und mittlere Stromausfälle. Im vergangenen Jahr musste der österreichischen Übertragungsnetzbetreibers APG 2.500 Mal stabilisierend ins Netz eingreifen. 2009 war dies nur 1.900 Mal notwendig.

 

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