Das Wohlstandsranking umfasst insgesamt acht Bereiche: Neben der Wirtschaft werden auch das Unternehmertum, die Regierungsführung, Bildung, Gesundheit, Sicherheit, persönliche Freiheit und soziales Kapital bewertet. Der Index deckt laut dem Legatum Institute 96 Prozent der Weltbevölkerung und 99 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsproduktes ab. Der Wohlstand sei in fast allen untersuchten Bereichen seit 2009 weltweit leicht gestiegen, doch fühlten sich die Menschen unsicherer, geht aus der Untersuchung hervor.
Im Wirtschaftsranking verschlechterte sich Österreich vom 11. auf den 13. Platz. Den größten Rückfall gab es im Bildungsbereich, wo die Alpenrepublik im Vergleich zu 2010/11 sieben Plätze verlor und auf den 24. Rang zurückfiel. Besser gereiht als 2011 war Österreich dagegen bei der persönlichen Freiheit, wo man auf Rang 21 liegt und vier Plätze im Vergleich zu 2011 gutgemacht hat.
Trotz der Krise in Europa ist der Wohlstand auf dem Kontinent gestiegen. Sieben europäische Länder befinden sich in den Top-Ten, nur Australien, Neuseeland und Kanada schafften es außerhalb Europas in die Spitzengruppe.
Im Bereich Wirtschaft erlitten dagegen zwei Drittel der europäischen Staaten einen Rückfall seit 2009, was ein Ergebnis der anhaltenden Krise im Euroraum ist. Die größten Einbrüche in diesem Segment verzeichneten Griechenland, Dänemark, Island und Spanien.
Die Oppositionsparteien FPÖ und BZÖ gaben den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP die Schuld an dem Absturz. Die FPÖ schoss sich zudem auf den Euro ein, denn an der Spitze des Rankings stehen “drei europäische Staaten, denen allen die Nichtteilnahme am Euro-Raum gemein ist”, so FPÖ-Generalsekretär Kickl.
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